Kultur & Management (M.A.)

Kurzprofil des Studienganges

Wie funktioniert ein Opernhaus? Wie leitet man ein Museum? Wie stellt man das Konzertprogramm für ein Orchester zusammen? Im Masterstudiengang „Kultur & Management“ der Dresden International University lernen die Teilnehmer die Antworten aus erster Hand – von leitenden Mitarbeitern der Kulturinstitutionen und Wissenschaftler verschiedener Universitäten. Denn Träger des Studiengangs ist die Dresden School of Culture, die sich 2008 gründete. Zu ihr gehören die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, die Sächsische Staatsoper Dresden, das Staatsschauspiel Dresden, das Deutschen Hygiene Museum Dresden und Hellerau - Europäisches Zentrum der Künste Dresden. Die Dresden School of Culture ermöglicht, dass sich der Studiengang nicht ausschließlich auf ein kulturelles Genre bezieht sondern die Interdisziplinarität von Kultur berücksichtigt. Die Dresden School of Culture und der Masterstudiengang „Kultur & Management“ verbinden interdisziplinäre akademische Wissensvermittlung mit der Möglichkeit, praktische Erfahrungen in renommierten Kulturinstitutionen zu sammeln. Beides zu reflektieren, das Wechselspiel zwischen der Vertiefung theoretischer Kenntnisse und ihrer praktischen Anwendung ist die für die Studierenden ein großer Gewinn.

Nächster Studienstart:
derzeit in Planung

Zielgruppe

  • * Angestellte Mitarbeiter*innen/Geschäftsführer*innen aus einem Theater, Oper, Museum oder einer Galerie
  • * Sänger*innen, Balletttänzer*innen
  • * Eventmanager*innen

Die Vorteile

Die Lernveranstaltungen finden zum größten Teil in Präsenz und Online statt. Lernmaterialien werden den Studierenden zur Verfügung gestellt, um auch asynchrones selbstorganisiertes Lernen zu ermöglichen.

Lernfreie Phasen in der Sommer- und Weihnachtszeit.  

Im Dozierendenteam des Studiengangs sind sowohl hochkarätige Wissenschaftler:innen als auch erfahrene Praktiker:innen vertreten. So werden fundierte Informationen aus der Wissenschaft und Forschung mit hohem Praxisbezug gelehrt.

 

Am Studiengang nehmen Teilnehmende aus dem kulturellen Bereich teil. Profitieren Sie von diversen Lerngruppen und dem Blick über den Tellerrand. Wir bieten interdisziplinären Austausch in lockerer Atmosphäre. 

 

Modulübersicht

Modul 1 - Kulturwissenschaftliche Grundlagen (17 ECTS)

Modulverantwortung: Prof. Dr. Karl-Siegbert Rehberg

Inhalt:

  • Kulturgeschichte
  • Kunstgeschichte
  • Musikgeschichte
  • Geschichte der darstellenden Künste
  • Mediengeschichte
  • Kultursoziologie
  • Musik- und Opernsoziologie
  • Netzwerkmodelle kultureller Einrichtungen
  • Kunstsoziologie
  • Grundbegriffe der Ästhetik
  • Architektur, Stadtplanung, Denkmalschutz
  • Neuere Kultur- und Gesellschaftsdiskurse
  • Kultur- und Kreativwirtschaft
  • Institutionsgeschichte

    Modul 2 - Kulturökonomie und Recht (11 ECTS)

    Modulverantwortung: Prof. Dr. Karl-Siegbert Rehberg

    Inhalt:

    • Volkswirtschaftliche Grundlagen der Kulturökonomie
    • Betriebswirtschaftliche Grundlagen der Kulturökonomie
    • Grundlagen des öffentlichen- und bürgerlichen Recht
    • Nationale und int. Rechtsgrundlagen
    • Kosten-, Leistungsrechnung und Controlling

      Modul 3 - Kulturpolitik und Kulturförderung (10 ECTS)

      Modulverantwortung: Prof. Dr. Karl-Siegbert Rehberg

      Inhalt:

      • Grundlagen der Kulturpolitik
      • Kulturpolitik nach Schwerpunktbereichen
      • Kulturpolitische Exkursion
      • Kulturfinanzierung und Kulturförderung
      • Zivilgesellschaftliche Strategien für Kultur
      • Kulturentwicklungsplanung

       

      Modul 4 - Kulturelle Produktions- und Vermittlungsprozesse (14 ECTS)

      Modulverantwortung: Prof. Dr. Karl-Siegbert Rehberg

      Inhalt:

      • Künstlerische Produktionsprozesse nach Schwerpunktbereichen
      • Präsentation und Repräsentation nach Schwerpunktbereichen
      • Kulturevaluation
      • Technik und Kulturproduktion
      • Kulturelles Projektmanagement
      • Kulturelle Bildung und Vermittlung
      • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

      Modul 5 - Management kultureller Institutionen (12 ECTS)

      Modulverantwortung: Prof. Dr. Karl-Siegbert Rehberg

      Inhalt:

      • Spezifische Management- und Organisationsformen der Schwerpunktbereiche
      • Kulturmarketing 
      • Management kommerzieller Kulturunternehmen
      • Personalorganisation und -führung
      • Studienakademie

      Modul 6 - Kulturpraktisches Projektstudium in einem Schwerpunktbereich (26 ECTS)

      Modulverantwortung: Prof. Dr. Karl-Siegbert Rehberg

      Inhalt:

      • Kulturpraktisches Projektstudium
      • Tutorium 
      • Kreativität - kulturelle Produktion

      Modul - Masterarbeit (30 ECTS)

      Die Masterthesis ist eine wissenschaftliche Arbeit, die am Ende des Studiums verfasst wird. Mit dem erfolgreichen Bestehen der Masterthesis (schriftliche Arbeit sowie mündliche Verteidigung) wird der akademische Grad des Masters of Arts (M.A.) verliehen. Das Thema wird von den Studierenden vorgeschlagen und eingereicht und von der wissenschaftlichen Leitung des Studiengangs endgültig festgelegt.

      Zulassungsvoraussetzungen

      • Berufsqualifizierenden Hochschulabschluss bzw. Fachhochschulabschluss entsprechend 180 ETCS in einer Kunst- oder Kulturwissenschaftlichen Studienrichtung, in der Studienrichtungen Kulturmanagement, Sozialwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften oder Rechtswissenschaften oder
      • einen ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss in einer anderen Studienrichtung mit nachweislichen Erfahrungen im Kulturbereich
      • Einschlägige mindestens einjährige Berufstätigkeit

      WEITERE DOZENTEN

      Prof. Dr. Dirk Baecker

      Prof. Dr. Hardy Geyer

      Prof. Dr. Olav Götz

      Prof. Dr. Matthias Munkwitz

      Prof. Dr. Karl-Siegbert Rehberg

      Prof. Dr. Ralph Sonntag

      Prof. Gerd Uecker

      Prof. Klaus Vogel

      Frank Apel

      Bernd Aust

      Dr. Vera Battis-Reese

      Kathrin Boden

      Dr. Markus Dauss

      Thomas Dumke

      Roland Ehnke

      Dr. Patrick S. Föhl

      Dr. Manuel Frey

      Holk Freytag

      Nina Illgen

      Joachim Klement

      Daniel Kraft, M.A.

      Dr. Bernd Kugelberg

      Jana Lutter

      Susanne Mann

      Dr. Peter Plaßmeyer

      Nikolaus C. Raben

      Anselm Rose

      Wolfgang Rothe

      Dr. Carola Rupprecht

      Wolfgang Schaller

      Ass. jur. Jörg Schindler

      Doris Schneider

      Dipl.-Ing. Jan Seeger

      Melanie Seifart

      Dr. Rainer Sprengel

      Dr. Thomas Tetzner

      Dr. Nora Wegner

      Martin Zavesky

      Karsten Zobel

       

       

       

       

       

       

      Kooperationen

      Ihre Ansprechpartnerin

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      Aktuelle Veranstaltungen

      Aktuell sind keine Veranstaltungen geplant.

      FAQ

      Ist es möglich, das Studium nach der Regelstudienzeit erfolgreich zu beenden?

      § 2 Regelstudienzeit
      Der Bachelorstudiengang wird mit Präsenz- und unterstützten Selbststudienphasen berufsbegleitend absolviert. Die Regelstudienzeit umfasst das Studium, die Prüfungen einschließlich der Bachelorarbeit sowie alle geforderten Studienleistungen. Sie beträgt 6 Semester. Durch die Studienordnung und das Lehrangebot ist sichergestellt, dass Prüfungsvorleistungen und Prüfungsleistungen in den festgesetzten Zeiträumen abgelegt werden können.
      Zur Ermöglichung der Inanspruchnahme der gesetzlichen Mutterschutzfristen und der Fristen der Elternzeit wird der zeitliche Studienablauf auf Antrag des Studierenden individuell geregelt. Zeiten des Mutterschutzes und der Elternzeit werden auf laufende Fristen nicht angerechnet. Gleichartige Regelungen gelten für behinderte und chronisch kranke Studierende.

      §5 Abs. 7
      Die Bachelorprüfung ist bis zum Ende der Regelstudienzeit abzulegen. Ist die Bachelorprüfung nicht innerhalb von vier Semestern nach Abschluss der Regelstudienzeit abgelegt, gilt sie als erstmals nicht bestanden. Eine nicht bestandene Bachelorprüfung kann nur innerhalb eines Jahres einmal wiederholt werden. Die Zulassung zu einer zweiten Wiederholungsprüfung ist nur auf Antrag zum nächstmöglichen Prüfungstermin möglich. Eine weitere Wiederholungsprüfung ist nicht zulässig. Nach Ablauf dieser Frist gilt sie als nicht bestanden.

      Wie setzt sich die Abschlussnote des Studiums zusammen?

      Für die Masterprüfung wird eine Gesamtnote gebildet. Die Gesamtnote der Masterprüfung errechnet sich als Mittelwert aus den mit den Leistungspunkten gewichteten Modulnoten und der mit 30 Leistungspunkten gewichteten Note der Masterarbeit.