Hebammenkunde (B.Sc.)

Nur mit Ausbildungsplatz oder abgeschl. Berufsausbildung in der Hebammenkunde möglich!

In guten Händen

Die Anforderungen an den Hebammenberuf im Gesundheitswesen erhöhten sich in den letzten Jahrzehnten massiv aufgrund der Veränderungen in den Versorgungsstrukturen und der wachsenden Bedeutung von Prävention und Gesundheitsförderung. Der hohe Grad an Selbständigkeit, die gewachsene Verantwortung bei der Betreuung von Schwangeren, Gebärenden, Wöchnerinnen und Neugeborenen innerhalb einer frauen- und familienorientierten Geburtshilfe erfordern das Beherrschen und ständige Reflektieren von wissenschaftlich fundiertem Wissen. Zum veränderten Kompetenzprofil einer Hebamme/ eines Entbindungspflegers gehört deshalb evidenzbasiert entscheiden, begründen und handeln zu können.

Das ausbildungsbegleitende Bachelorstudium „Hebammenkunde, B.Sc.“ erhöht die berufliche Handlungskompetenz als Hebamme/ Entbindungspfleger. Außerdem ermöglicht es den Studierenden, sich aktiv bei der Entwicklung einer Hebammenwissenschaft zu beteiligen und an wissenschaftlichen Diskussionen im interprofessionellen Team teilzunehmen.

Studierende des ausbildungsbegleitenden Bachelorstudiengangs „Hebammenkunde“ erwerben Fach- und Handlungskompetenzen für wissenschaftlich reflektierte praktische Tätigkeiten und werden dazu befähigt, die gewonnenen Erkenntnisse differenziert einzusetzen.

Als akademisches Studienangebot ergänzend zur Berufsfachschulausbildung erweitert das Studium vorhandene Fertigkeiten der Tätigkeit in der Hebammenkunde mit theoretisch-wissenschaftlichen Kenntnissen sowie gesundheitswissenschaftlichen, ökonomischen, organisatorischen, pädagogischen sowie vertieften medizinisch-pflegerischen Hintergrundwissen.

Überblick zu den Studieninhalten

Wissenschaftliches Grundlagenstudium

1. Grundlagen empirischer Sozialforschung
2. Allgemeine Forschungsanwendung
3. Gesundheitswissenschaften
4. Managementlehre
5. Personal- und Sozialkompetenz
6. Präventionswissenschaften


Fachwissenschaftliches Studium

7. Professionalisierung des Hebammenberufes
8. Beraten, Entscheiden, Anleiten
9. Gesundheitssystem und Berufsrecht
10. Evidenzbasiertes Hebammenhandeln
11. Hebammenarbeit in der Familie
12. Eweiterte Arbeitsfelder
13. Wissenschaftliches Projekt
14. Bachelorprüfung

 

Präsenzzeiten

- in den ersten 2,5 Jahren finden die Lehrveranstaltungen an wenigen Samstagen (meistens 1 Samstag pro Monat) und in 2 - 3-tägigen Blockveranstaltungen (Do bis Sa)

- 1x im Semester statt - in den letzten 2 Jahren bieten wir die Lehrveranstaltungen in 2 bis 4-tätigen Blockveranstaltungen ein/zwei mal im Monat

Die Dozenten

  • Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Joachim Kugler -  Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus, Institut und Poliklinik für Arbeits- und Sozialmedizin
  • Dr. Jeannette Stark  - TU Dresden
  • Peggy Richter M.Sc. - TU Dresden
  • Dr. Jörg Matthes - freiberuflicher Dozent
  • Lena Otto - TU Dresden 
  • Dr. Maria Neubauer  - TU Dresden
  • Toni Lange - UKD Zentrum für evidenzbasierte Gesundheitsversorgung 
  • Falko Tesch - UKD Zentrum für evidenzbasierte Gesundheitsversorgung
  • Götz Schneiderat - TU Dresden
  • Oliver Brust - TU Dresden
  • Prof. Dr. Katja Beesdo-Baum - TU Dresden 
  • Ines Weinhold - WIG2
  • Prof. Dr. Friedrich Vogelbusch - Warth&Klein Graut Thornton 
  • Dipl.-Kffr.Anne Maertins - DB
  • Frank Leonhardt - freiberuflicher Dozent
  • Rutger Nagel - Dr. Ulla Nagel GmbH
  • Dr. Alexander Stoll - beratung.therapie.fortbildung Dr. Stoll
  • Dr. Carsta Köhler -  GWT-TUD GmbH
  • Dr. Lioba Buscher - TU Dresden
  • Dipl.-Päd. (univ) Andreas E. Gebhardt, MBA -  MediClin Herzzentrum Coswig, Kaufmännischer Direktor
  • Dr. phil. Cornelia Wehner -  freiberufliche Dozentin
  • Robert Scheffler, B.Sc. - Alumni; Physiotherapie Marcus Trocha
  • Jana Hühmer-Wittig, M.Sc.  - freiberufliche Dozentin
  • Rain Yvonne Hamal  - Rechtsanwältin
  • Kevin Pfaffner, M.Sc.- KPMG AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
  • Denise Küster - Zentrum für evidenzbasierte Gesundheitsversorgung (ZEGV), MPH - Administrative Leiterin
  • Dr. Franziska Rosenlöcher  -  Carus Akademie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus an der TU Dresden