Wasserstofftechnologie und -wirtschaft (M.Sc.)

Zukunftsthema Wasserstofftechnologie und -wirtschaft

Liebe Studierende,

wir freuen uns sehr, Ihnen seit diesem Jahr einen neuen Studiengang anbieten zu können - Wasserstofftechnologie und -wirtschaft.

Kurzprofil des Studienganges

Der Sekundärenergieträger Wasserstoff gewinnt im Hinblick auf Klimaschutz und Nachhaltigkeit national wie auch international zunehmend an Bedeutung. Zahlreiche Lehr- und Forschungsschwerpunkte gehören á priori zur Entwicklung von wasserstoffbasierten Energiesystemen. Der neue Studiengang aus dem Fachbereich Ingenieurswissenschaften ist in Deutschland einzigartig. Er verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, bei dem Studierende sowohl die Fach- als auch die Managementkompetenz auf dem Gebiet von wasserstoffbasierten Energiesystemen erlangen.

Hier werden erforderliche Fachkenntnisse und Methoden verschiedener Technologien zur Energieerzeugung, -speicherung und zum Transport von Wasserstoff vermittelt. Die ausführliche Einordnung der Wasserstofftechnologie in Anwendungsgebiete (Elektromobilität, Brennstoffzelle, Luft- und Raumfahrt, Schifffahrt), ausgehend von den Grundlagen der Elektrochemie und der Thermodynamik, soll dabei helfen, sich mit Sicherheitsaspekten auseinanderzusetzen und diese unter Berücksichtigung ökologischer wie auch ökonomischer Randbedingungen weiterzuentwickeln und zu optimieren. 

Absolventen erhalten die notwendigen Kompetenzen zur realistischen Identifikation und Einschätzung möglicher Einsatz- und Entwicklungspotentiale der Wasserstofftechnologie. Weiterhin sollen sie in der Lage sein Wasserstoff und seine Anwendungen realistisch in den Gesamtkontext der Energiewirtschaft einzuordnen, sowie Marktpotentiale der Technologie zu erkennen und ökonomisch durch geeignete Geschäftsmodelle zu erschließen. WasserstofftechnikerInnen/Hydrogen and Energy Business ManagerInnen werden die flächendeckende Nutzung der Zukunftstechnologie Wasserstoff als Experten entwickeln und unterstützen.

Der Studiengang schließt nach 3 Semestern mit 60 ECTS und dem akademischen Grad „Master of Science“ ab.

Gern informieren wir Sie, sobald alle Unterlagen und Informationen bereit stehen. Schreiben Sie hierfür gern eine kurze formlose E-Mail an h2@di-uni.de.

 

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Überblick zu den Studieninhalten

Dozierende (Auswahl)

 

Das Dozierendenteam setzt sich aus Wissenschaftlern aus dem Hochschulbereich und erfahrenen Praktikern zusammen. 

  • Prof. Dr.-Ing. Thorsten Arnhold, Mitglied des IEC Board of Conformity Assessment und Vice President Technology bei R. STAHL, Waldenburg 
  • Dr.-Ing. Michael Beyer, Fachbereichsleiter Grundlagen des Explosionsschutzes, Physikalisch-Technische Bundesanstalt, Braunschweig 
  • Dr. Arne Dammer, Leiter Kompetenzzentrum Innovation und Strategie, Thyssengas GmbH, Dortmund 
  • Constantin Dierstein, M.Sc., wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Energiewirtschaft an der Technische Universität Dresden 
  • Patrick Dyrba, M.Sc., Fachmanager Explosionsschutz und Adaptive Learning Engineer, Dyrba Explosionsschutz Bildung und Beratung, Bad Schönborn 
  • Prof. Dr. rer. nat. et Ing. habil. Christoph Haberstroh, Leiter Bereich Kryotechnik, Technische Universität Dresden 
  • Dipl.-Wirtsch.-Ing. Hannes Hobbie, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Energiewirtschaft an der Technische Universität Dresden  
  • Prof. Dr.-Ing. Josef Kallo, Leiter der Abteilung Integration von Energiesystemen, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt und Gründer und Geschäftsführer der H2FLY GmbH Start-up 
  • Prof. Dr.-Ing. Christoph Leyens, Geschäftsführender Institutsleiter Fraunhofer IWS Dresden, Inhaber der Professur Werkstofftechnik, Direktor des Instituts für Werkstoffwissenschaft, Technische Universität Dresden 
  • Prof. Dr.-Ing. habil. Wolfgang Lippmann, Institut für Energietechnik Professur für Wasserstoff- und Kernenergietechnik, Technische Universität Dresden 
  • Dr.-Ing. Georg W. Mair, Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), Berlin 
  • Prof. Dr. Johannes Markmiller, Professur für Luftfahrzeugtechnik, Technische Universität Dresden 
  • Prof. Dr. rer. nat. habil. Alexander Michaelis, Professor für Anorganisch Nichtmetallische Werkstoffe, Technische Universität Dresden, Leitender Direktor Fraunhofer Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS Dresden 
  • Prof. Dr.  Dominik Möst; Inhaber der Professur für BWL, insb. Energiewirtschaft, Technische Universität Dresden 
  • Prof. Stefan Palzer, Ph.D., Leitung der Professur „Sensorik“, Technische Universität Dortmund 
  • Dr.-Ing. Oliver Posdziech, Leiter Abteilung Large Systems Development, Sunfire GmbH (Vice President Large Systems Development Sunfire GmbH), Dresden 
  • Dr.-Ing. Teja Roch, Leiter der Projektgruppe im Dortmunder OberflächenCentrum DOC, Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik, Dortmund 
  • Prof. Dr. rer. nat.Christian Sattler, Kommissarischer Leiter Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR), Institut für Future Fuels, Professor für Solare Brennstofferzeugung, Technische Universität Dresden 
  • Dipl.-Wirt.-Ing. Maike Schmidt, Leiterin Fachgebiet Systemanalyse, Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden Württemberg (ZSW)  
  • Matthew Schmidt,M.A., Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Energiewirtschaft, Technische Universität Dresden 
  • Dr. Ing. Paul Seidel, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Gebäudeenergietechnik und Wärmeversorgung, Technische Universität Dresden  
  • Prof. Dr.-Ing. habil. Joachim Seifert, Bereichsleiter Gebäudeenergietechnik an der Professur Gebäudeenergietechnik und Wärmeversorgung, Technische Universität Dresden 
  • Dr.-Ing. Oded Sobol, Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), Berlin 
  • Prof. Dr. Frithjof Staiß, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des ZSW Baden-Württemberg, Professur „Innovationsmanagement in Energiesystemen“ an der Universität Stuttgart, Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung (IER) 
  • Dr.-Ing. Geraldine Theiler, Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), Berlin 
  • Dipl.-Wirtsch.-Ing. Harry Voges, Geschäftsführer/Gesellschafter der AGU Planungsgesellschaft mbH, Leverkusen 
  • Christina Wolff, M. Sc., wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Energiewirtschaft an der Technische Universität Dresden  

 

Brückenkurse

Bewerber mit weniger als 240 ECTS können durch Brückenkurse an der DIU weitere Leistungspunkte erwerben. Die Grundvoraussetzung für den Studienstart ist ein erster akademischer Abschluss mit mind. 180 ECTS.


30 Leistungspunkte mit dem Zertifikatskurs "Wirtschaftsmediation - Verhandlungs- und Konfliktmanagement"
Nach erfolgreichem Abschluss aller Prüfungsleistungen erhält der Teilnehmer zusätzlich zu den 30 Leistungspunkten ein entsprechendes Zertifikat. Außerdem können Teilnehmer eine Einzelsupervision eines eingereichten Falles wahrnehmen und damit die Voraussetzungen zum Führen des Titels „Zertifizierter Mediator“ erlangen.


30 Leistungspunkte mit dem Praxissemester
Das Praxissemester zielt auf die Nutzung und den Transfer von erworbenen fachlichen und persönlichen Kommunikationskompetenzen bei der Bearbeitung konkreter Aufgabenstellungen. Die Organisation und die Auswahl des Feldes der beruflichen Tätigkeit obliegen der/dem Studierenden und sollen die dem Studiengang zugrunde liegenden Fachbereiche beinhalten.


15 Leistungspunkte mit der Modulanalyse
Für die Erlangung von Zusatz-ECTS können auch eine oder mehrere Modulanalysen abgelegt werden. Hierbei handelt es sich um die wissenschaftliche Betrachtung eines der Themen aus den Modulen des jeweiligen Studienganges, welche in einer theoretischen Arbeit tiefergreifend betrachtet werden. Die Themenfindung geschieht durch den Studierenden in Abstimmung mit einem Dozenten aus dem MBA Unternehmensführung.