Management Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (M.Sc.)

Garantierter Start im Oktober 2026

Der berufsbegleitende Masterstudiengang „Management Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (M.Sc.)“ vermittelt fundierte Kenntnisse zur Gestaltung sicherer und gesundheitsgerechter Arbeitsbedingungen. Sie vertiefen Ihr Wissen über technische und soziale Arbeitsbedingungen, Unfall- und Gesundheitsrisiken sowie deren wirtschaftliche Auswirkungen. Weitere Schwerpunkte bilden Organisations- und Führungslehre, Rechtsstandards, Forschungsmethoden und Personalführung.

Das Studium qualifiziert Sie dazu, komplexe Arbeitsprozesse zu analysieren, innovative Präventionsstrategien zu entwickeln und Führungsverantwortung zu übernehmen. Sie lernen, Sicherheit und Gesundheit als wichtige Erfolgsfaktoren im Unternehmen zu verankern und stärken Ihre Kompetenzen in der Organisationsentwicklung und strategischen Unternehmensführung.

Kompakt

Abschluss

Master of Science (M.Sc.)

Studienstart

1. Oktober 2026
(Zustieg bis 31. Oktober 2026 möglich)

Studiendauer

4 Semester

Studienort

Dresden (DGUV Akademie und DIU) sowie online

Studienart

berufsbegleitend

ECTS-Punkte

60 bis 90 (siehe Zulassungsvoraussetzungen)

Sprache

Deutsch

Studiengebühr

729 € pro Monat
(exkl. 500 € Abschlussarbeitsgebühr & eventueller Zusatzmodule)

Finanzierungsmöglichkeiten

Finanzierungsmöglichkeiten 

 

Unser Studiengang richtet sich an:

  • Fachkräfte für Arbeitssicherheit
  • Führungskräftenachwuchs der Unfallversicherungsträger und staatlichen Stellen
  • alle im betrieblichen und überbetrieblichen Arbeitsschutz tätigen Personen welche ihre Kompetenzen zu Sicherheit, Gesundheit und Management qualifiziert durch ein Masterstudium erweitern wollen.

Scientific Director

Mann mit grauen Haaren und Brille in weißem Hemd vor hellem Hintergrund

Prof. Dr. Martin Schmauder

Prof. Dr. Martin Schmauder ist Universitätsprofessor und Leiter der Professur für Arbeitswissenschaft an der TU Dresden. Er forscht umfassend an den Themen Arbeitsorganisation, Ergonomie, Human Factors sowie Sicherheit und Gesundheit. Seine Arbeit zielt darauf ab, Arbeitsprozesse nicht nur effizienter und produktiver, sondern auch sicherer und ergonomischer zu gestalten.

Zum Expertenprofil

weitere Dozent:innen

  • Björn Ahrendt, BGHW
  • Dipl.-Ing. Dirk Benken – BG Bau
  • Dipl.‐Ing. Leonhard Blümcke, BG Nahrungsmittel und Gastgewerbe, GB Prävention Sicherheit
  • Prof. Dr. Katharina Bühn, Berufsakademie Sachsen / Staatliche Studienakademie Bautzen
  • Dr. Kersten Bux, BAuA
  • Dr. Marlen Cosmar, IAG der DGUV Dresden
  • Prof. Dr. Oliver Crönertz, HTWK Leipzig
  • Niels Dähne, HTW Dresden
  • Dr.-Ing. Volker Didier, Sicherheitsingenieur, Dresden
  • Uwe Dünkel – selbstständiger Sicherheitsingenieur / Safety Engineer
  • Prof. Dr. Monika Eigenstetter – Hochschule Niederrhein
  • Dr. Dietmar Elsler – European Agency for Safety and Health at Work
  • Dr. Peter Fabritius, ametes GmbH - Gesellschaft für Arbeitsmedizin und technische Sicherheit
  • Dr.-Ing. Thomas Finsterbusch, MTM-Institut Zeuthen
  • Dipl.-Ing. Thorsten Foltis, Deutsche Lufthansa AG
  • Dipl.-Psych. Dirk Frömmer – selbstständiger Dipl.-Psychologe
  • Dr. Julia Grass – TU Chemnitz
  • Franziska Grellert, IAG der DGUV Dresden
  • Dipl.-Ing. Daniel Gröllich – TU Dresden
  • Prof. Dr. Volker Harth, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), Facharzt für Arbeitsmedizin
  • Dr. Jörg Hedtman, BG Verkehr
  • Dr. Xaver Heinicke, TU Dresden
  • Dr. Sven-Eric Heinz, Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI)
  • Dr. Vicky Hermet-Schleicher, Inhaberin Dr. Hermet & Partner
  • Dipl.-Ing. Ökon. Simone Hübsch, REFA Sachsen e.V.
  • Prof. Dr. Frank Jacobi, Psychologische Hochschule Berlin
  • Prof. Dr. Frauke Jahn, IAG der DGUV Dresden
  • Hanka Jarisch – BGW
  • Prof. Dr. Nina Kahnwald, DGUV Hochschule
  • Dr. Christiane Kamusella, TU Dresden
  • Dr. med. Peter Kegel, Institut für Lehrergesundheit am Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin
  • Dipl.-Ing. Marlies Kittelmann, BAuA
  • Dr. Maria Klotz, IAG der DGUV Dresden
  • Prof. Dr. Thomas Köhler, TU Dresden
  • Dr. Thomas Kohstall, IAG der DGUV Dresden
  • Michael Kretschmer – Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz
  • Prof. Dr. Joachim Kugler, TU Dresden
  • Dr. Torsten Kunz, Unfallkasse (UK) Hessen
  • Thoma Meiren, Fraunhofer IAO
  • Prof. Dr. Torsten Merkel, Westsächsische Hochschule Zwickau
  • Dr. Marlen Rahnfeld – IAG
  • Prof. Dr. Razinskas - TU Dresden
  • Prof. Dr. habil. Oliver Riedel, Fachhochschule Dortmund
  • Steffen Röddecke, Verein Deutscher Gewerbeaufsichtsbeamter e.V. (VDGAB)
  • Dipl.-Ing. Falk Rosenlöcher - DEKRA Automobil GmbH
  • Prof. Dr. Peter Rudolph, Hochschule Magdeburg-Stendal
  • Dipl.-Psych. Rinat Saifoulline, HTW Dresden
  • Dr. Jens Schade, TU Dresden
  • Prof. Dr. Martin Schmauder, TU Dresden
  • Prof. Dr. Thorsten Schmidt, TU Dresden
  • RA Stephan Schreiber, Rischbieter Meyer, Schreiber Rechtsanwälte
  • Jan Seeger, Semperoper Dresden
  • Prof. Dr. Andreas Seidler, TU Dresden
  • Dr. Sarah Siefen - Geschäftsleitung BGM neo
  • Dr. Michael Thierbach, Kommission Arbeitsschutz und Normung (KAN)
  • Dr. Daniela Tieves-Sander, IG Metall
  • Bernd Treichel - International Social Security Association
  • Prof. Dr. Leon Urbas, TU Dresden
  • Prof. Dr. Claudia Voelcker-Rehage, WWU Münster
  • Prof. Dr. Rüdiger von der Weth, HTW Dresden
  • Prof. Dr. Peter Wald, HTWK Leipzig
  • Dr. Jürgen Wiegand, IAG der DGUV Dresden
  • Dipl.-Wirtsch.-Ing. Jörg Wylegalla, Unternehmensberater
  • Felix Zelt, BGHW

Modulübersicht

Modul 1 Organisation und Recht der Prävention (6 ECTS)

  • Arbeitswissenschaftliche Grundlagen
  • Rechtliche Grundlagen und weltwirtschaftliche Rahmenbedingungen
  • Systematische Sicherheit
  • Nationale und internationale Rechtsgrundlagen zur Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit
  • Normenbezogene Tätigkeiten der International Labour Organisation (ILO) im Bereich Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit
  • Normenbezogene Tätigkeiten der United Nations (UN) mit Bezug zur Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit und Selbstverpflichtungen von Unternehmen
  • Führung und Verantwortung für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit
  • Verkehrssicherheit
  • Staatlicher Arbeitsschutz

Modul 2 Gesundheit und Vorsorge (5 ECTS)

  • Grundlagen der medizinischen Versorgung im Betrieb
  • Grundlagen der Arbeitsphysiologie und der arbeitsbedingten Erkrankungen
  • Gesundheitsmanagement im Betrieb

Modul 3 (einzeln buchbar) - Psychologie der Arbeit und Gesundheit (5 ECTS)

Das Modul vermittelt psychologische Grundlagen für die Gestaltung sicherer und gesundheitsförderlicher Arbeitsbedingungen. Im Mittelpunkt stehen die Arbeits-, Organisations-, Wirtschafts- und Gesundheitspsychologie sowie deren Bedeutung für betriebliche Prozesse, Führung und Zusammenarbeit. Die Studierenden beschäftigen sich mit psychologischen Einflussfaktoren auf das Arbeitsverhalten und die Gesundheit von Beschäftigten. Ergänzend werden psychologische Maßnahmen und Interventionen sowie psychopathologische Fragestellungen im beruflichen Kontext behandelt.

  • Zeitraum: 23.1. bis 19.5.2027

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Kursübersicht.

Modul 4 Arbeitsgestaltung und -organisation (6 ECTS)

  • Arbeitsorganisation
  • Arbeitswirtschaft
  • Arbeitsumgebungsgestaltung
  • Projektmanagement

Modul 5 Führungsstrategien und Managementsysteme (6 ECTS)

  • Personal- und Organisationsentwicklung
  • Mitarbeiterführung
  • Change Management
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement
  • Innovationsmanagement

Modul 6 Ergonomie und Produktsicherheit (6 ECTS)

  • anthropometrisch-ergonomische Gestaltung
  • Physische Belastungen
  • Betrachtung wesentlicher physischer Einzelbelastungen
  • Ergonomiebewertungen – Einflussfaktoren u. Prozessbezug und digitale Ergonomiewerkzeuge

Modul 7 Wirtschaftlichkeit und Evaluation (5 ECTS)

  • Grundlagen der Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz kennen
  • Befähigt werden, ein Verständnis zu Rahmenbedingungen in Projekten und Linienaufgaben von Unternehmen zu erwerben
  • Wirksamkeit von Maßnahmen im Arbeitsschutz mit Evaluationsmethoden ermitteln können 

Modul 8 Forschung, Bildung und Kommunikation, Fachenglisch (6 ECTS)

  • Spezielle Forschungsmethoden für Projekte im Themenbereich Sicherheit und Gesundheit kennenlernen
  • Forschungsergebnisse interpretieren, bewerten und für die eigene Arbeit nutzen können
  • Erwachsenenbildung und Bildungsplanung im Sinne der Personalentwicklung beurteilen und organisieren können
  • Qualifizierungsziele im Arbeitsschutzprojekte kennen und planen können
  • Englischen Fachwortschatz und interkulturelle Kompetenz erwerben
  • Lese- und Hörstrategien unter Einbeziehung von authentischen, fachbezogenen Texten entwickeln und verfestigen
  • Notwendige grammatische Strukturen vertiefen

Masterarbeit (15 ECTS)

  • Thesis
  • Kolloqium

Übersicht bisheriger Masterarbeiten

Brückenkurse - ECTS für Zulassung erwerben

Brückenkurse bieten die Möglichkeit, zusätzliche Leistungspunkte gezielt zu erwerben und fachliche Voraussetzungen zu ergänzen. An der DIU können Zusatz-ECTS je nach individueller Situation über unterschiedliche Formate erbracht werden. Dazu gehören insbesondere das Praxissemester mit 30 ECTS sowie die Modulanalyse mit 15 ECTS. Ergänzend können geeignete Zertifikatskurse angerechnet werden, etwa der Zertifikatskurs „Recht für Führungskräfte im KI-Zeitalter“(10 ECTS) sowie der Zertifikatskurs „Resilient and Responsible Leadership“ (10 ECTS).

Jetzt vorab Unterlagen prüfen lassen.

Zulassungsvoraussetzung & Bewerbung

  • berufsqualifizierender Fachhochschul- oder Hochschulabschluss im Rahmen eines in der Regel vierjährigen Studiums in der Bundesrepublik Deutschland (gleichwertig zu 240 Leistungspunkten), vorzugsweise auf dem Gebiet der Natur- und Ingenieurwissenschaften
  • mindestens einjährige Berufspraxis mit Bezug zu Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit für Bewerber:innen mit einem Bachelorabschluss im Umfang von 210 ECTS ist eine Zulassung ebenfalls möglich; fehlende Leistungspunkte können durch Brückenkurse erworben werden (zusätzliche Gebühren bitte bei Study Advisory studyadvisory@di-uni.de erfragen). Oder durch die Anerkennung von Vorleistungen z. B. Ausbildung
  • eine anerkannte Qualifizierung im Arbeitsschutz (z.Arbeitsschutz, z. B. SIFA oder AP-Ausbildung)
  • Verbindlich ist das Formular zur Zulassung; dort sind die konkreten Anforderungen aufgeführt

Bitte reichen Sie für Ihre Bewerbung folgende Unterlagen im Bewerbungsformular ein:

  • tabellarischer Lebenslauf
  • Zeugnis der Hochschulzugangs- oder Fachhochschulzugangsberechtigung, z. B. Schul-/ oder Abiturzeugnis
  • Studienabschlusszeugnis der vorangegangenen akademischen Bildungswege
  • weitere, programmspezifische Nachweise
    • Nachweis über mindestens eine einjährige Berufspraxis mit Bezug zu Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit
    • Nachweis einer staatlich anerkannten Qualifizierung im Arbeitsschutz, z. B. SIFA oder AP-Ausbildung
    • ggf. Nachweise zu anzuerkennenden Vorleistungen oder Brückenkursen 

 

Kooperationspartner

Ihre Ansprechpartnerin

FAQ

Wie ist das Studium organisiert?

Der Master ist berufsbegleitend angelegt und dauert 4 Semester. Die Präsenzphasen finden in der Regel einmal monatlich von Mittwoch bis Samstag statt; Lernveranstaltungen sind überwiegend in Präsenz und teilweise online. Studienort ist Dresden, an der DGUV Akademie und der DIU, ergänzt durch Online-Anteile.

Welche Zulassungsvoraussetzungen gelten?

Vorausgesetzt werden ein berufsqualifizierender Hochschulabschluss, in der Regel mit 240 ECTS, mindestens ein Jahr Berufspraxis mit Bezug zu Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit sowie eine staatlich anerkannte Qualifizierung im Arbeitsschutz, zum Beispiel SIFA oder AP-Ausbildung. Bei 210 ECTS ist eine Zulassung unter bestimmten Bedingungen möglich.

Kann ich mich auch mit 210 ECTS-Punkten für den Masterstudiengang bewerben?

Ja, eine Zulassung ist unter bestimmten Voraussetzungen auch mit einem Bachelorabschluss im Umfang von 210 ECTS-Punkten möglich. Fehlende Leistungspunkte können beispielsweise durch geeignete Brückenkurse erworben werden. Die individuellen Möglichkeiten klärt die Studienberatung.

Welche Studiengebühren fallen an?

Die Studiengebühren betragen 729,00 € pro Monat. Hinzu kommt eine Abschlussarbeitsgebühr von 500,00 €. Bei erforderlichen Zusatzmodulen können weitere Kosten entstehen.