Die neue Academic Advisorin des Studiengangs "Kommunikationspsychologie und -management (M.A.)" Prof. Dr. Astrid Schütz im Interview

25. Mai 2023

Der Studiengang Kommunikationspsychologie und -management hat eine neue Academic Advisorin: die renommierte Persönlichkeitspsychologin und Inhaberin des Lehrstuhls für Persönlichkeitspsychologie und Psychologische Diagnostik an der Universität Bamberg, Prof. Dr. Astrid Schütz. Professorin Schütz hat über 180 wissenschaftliche Fachartikel und über 20 Bücher oder Testverfahren veröffentlicht. Ihre Arbeiten wurden bislang mehr als 13.000 mal zitiert. Die beiden langjährigen bisherigen Leiter, Prof. Dr. Bock und Prof. Dr. Frindte, werden den Staffelstab im Oktober im Rahmen der Studiengangsfeier des neuen Jahrgangs an ihre Nachfolgerin übergeben.

Prof. Dr. Astrid Schütz ©Universität Bamberg

Bereits seit 2005 gibt es an der DIU das Angebot für Berufstätige, mit diesem Masterprogramm in einer guten Mischung aus Theorie und viel Praxis kommunikative Kompetenzen und Fähigkeiten sowie kommunikationspsychologisches Fachwissen zu erwerben. Ein Angebot, das bereits über 200 Studierende aus ganz Deutschland und aus allen Branchen und Karrierestufen genutzt haben und das sich vor allem durch das kontinuierliche Engagement unserer beiden bisherigen Leiter so fest an der DIU etablieren konnte.  

Im vergangenen Jahr haben Prof. Bock, Prof. Frindte und Prof. Schütz den Studiengang Human Communication umfassend evaluiert und überarbeitet. Der neue Modulplan startet Ende Oktober mit dem ersten Jahrgang. Prof. Bock und Prof. Frindte bleiben dem Studiengang als Modulverantwortliche und Lehrende erhalten. 

Frau Prof. Schütz verfügt über langjährige Erfahrungen in verschiedenen Leitungsfunktionen und engagiert sich in diversen Gremien, Institutionen und (Forschungs-)Projekten. Sie ist als Trainerin und Coach in der betrieblichen Praxis tätig und leitet das Kompetenzzentrum für angewandte Personalpsychologie

Ihre Forschung im Bereich der Kommunikationspsychologie publiziert sie nicht nur in wissenschaftlichen Zeitschriften. Sie macht ihre Ergebnisse auch über Podcasts, Interviews und allgemeinverständliche Bücher einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Durch ihre Publikationen zu Themen wie Kommunikation, Selbstwert, Mitarbeiterführung und Positives Denken sowie Fachbeiträge in Radio, Presse und Fernsehen hat sie einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht.

Studiengangsmanagerin Franziska Ramisch, selbst Kommunikationswissenschaftlerin, war neugierig und hat unserer neuen Academic Advisorin ein paar Fragen gestellt: 

1. Sie sind eine international gefragte Professorin, Forscherin, Buchautorin und Gastkommentatorin und neben vielen wissenschaftlichen Projekten mit Ihrem Kompetenzzentrum auch in der Unternehmenspraxis tätig. Was hat Sie motiviert, die Leitung unseres Studiengangs Kommunikationspsychologie zu übernehmen?
Mir ist es wichtig, Wissen aus der Universität herauszutragen, und die Weiterbildung von Berufstätigen ist eine enorm wichtige Aufgabe.

2. Sie arbeiten seit einem Jahr eng mit uns zusammen und konnten bereits einige Einblicke gewinnen - was hat Ihnen bisher an unserem Studiengang gefallen und was möchten Sie auf jeden Fall beibehalten?
Die breite und interdisziplinäre Ausrichtung finde ich sehr wichtig. Auch die Mischung aus Theorie und Praxis sollte unbedingt beibehalten werden. Die Studierenden können das Gelernte direkt in eigenen Projekten - zum Beispiel am eigenen Arbeitsplatz - umsetzen.

3. Wie sieht Ihre Vision aus, wo sehen Sie unseren Studiengang in fünf Jahren?
Der Studiengang wird weiter ausgebaut und bekannter sein. Wir werden neben dem Master auch Zertifikatskurse für einzelne Module anbieten. Wir werden weitere renommierte Dozentinnen und Dozenten aus Wissenschaft und Praxis gewonnen haben.

4. Wir stehen vor großen gesellschaftlichen Herausforderungen: Welchen Beitrag leistet aus Ihrer Sicht der Studiengang Kommunikationspsychologie?
Kommunikation betrifft alle Bereiche des Lebens. Missverständnisse entstehen meist durch unzureichende Kommunikation und bei der Bewältigung von Konflikten ist Kommunikation ein unersetzliches Mittel. Das gilt im Privatleben, am Arbeitsplatz, aber auch im öffentlichen Leben und in der Politik.

5. Wenn man sich Ihre Vita anschaut, wird schnell klar, dass es Ihnen ein besonderes Anliegen ist, die Ergebnisse der angewandten Kommunikationspsychologie in die breite Öffentlichkeit zu tragen - warum ist Ihnen das so wichtig? 
Forschung darf meiner Meinung nach nicht im Elfenbeinturm bleiben. Wir haben eine gesellschaftliche Verantwortung, mit unseren Erkenntnissen aus der Grundlagenforschung zu einem besseren und nachhaltigeren Leben beizutragen.

Wir bedanken uns herzlich für das Gespräch und wünschen Prof. Schütz und dem Studiengang weiterhin viel Erfolg.

Mehr zum Studiengang Kommunikationspsychologie und -management M.A. gibt es hier.