Pflege (B.Sc.)

Evidenzbasiertes Pflegehandeln und -wissen verstehen und mit Forschungs- und Managementgrundlagen weiterentwickeln.

Erweitere mit diesem Studium dein Fachwissen und lerne die Basics der Pflegewissenschaften und des Managements kennen. Schaffe die idealen Voraussetzungen, um deine Pflegepraxis mitzugestalten. Nach erfolgreicher Teilnahme wird der Titel „Bachelor of Science“ (B. Sc.) verliehen. Ein weiterführendes Masterstudium kann im Anschluss an das Bachelorstudium absolviert werden.

Zielgruppe

  • Altenpflege
  • Auszubildende der generalistischen Pflegeausbildung
  • Pflegefachfrauen/-männer
  • Gesundheits- und Krankenpfleger/-innen
  • Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-innen

Lernziele

Im Verlauf des Studiums werden zum einen Grundlagen (u.a. Grundlagenwissenschaften, Methodenkompetenz), zum anderen fachwissenschaftliche Inhalte (u.a. Bezugswissenschaften, fachspezifische Themenfelder) vermittelt. Das Studium ermöglicht dir, reflektiert aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse in die Praxis umzusetzen. Du erhältst einen Einblick in den Aufbau und die Funktionen des Gesundheitswesens.

Präsenzzeiten

1. Semester (= Probezeit der Ausbildung): keine Lehrveranstaltungen
2- 5. Semester: Lehrveranstaltungen an 1-2 Samstagen pro Monat & 1 Blockveranstaltung (2-3 Tage) pro Semester
6. Semester (= Prüfungszeit der Ausbildung): keine Lehrveranstaltungen
7.- 8. Semester (= Vollzeitjahr):  Lehrveranstaltungen an 3 Tagen pro Woche (Mi-Fr)

Abschluss des Vollzeitjahres mit Bachelorarbeitsphase (Anfertigung und Verteidigung der Bachelorarbeit)

Registrierung beruflich Pflegender

Der Studiengang ,,Pflege B.Sc.´´ wird bei der unabhängigen Registrierungsstelle ,,Registrierung beruflich Pflegender´´ gelistet. Daraus ergibt sich der Vorteil, dass im Rahmen des Studiums 40 Weiter- und Fortbildungspunkte erworben werden können. In der Praxis lassen sich diese als persönliches Qualitätssiegel nutzen.  
Es wird ein paralleler Theorie-Praxisbezug für die Teilnehmenden geschaffen, woraus sich vielfältige Berufsperspektiven für die Zukunft der Studierenden eröffnen. 

Die Vorteile

Modulübersicht

Modul 1a (6 ECTS) - Grundlagen empirischer Sozialforschung I

  • Grundlagen zum "Wissenschaftlichen Arbeiten"
  • Forschungsrichtungen: quantitative und qualitative Sozialforschung
  • Grundlagen der Statistik, Datenaufbereitung 

Modul 1b (6 ECTS) - Grundlagen empirischer Sozialforschung II

Modul 2 (6 ECTS) - Allgemeine Forschungsanwendung

  • allgemeine Forschungsanwendungen
  • Statistik II
  • Forschungsethik
  • Literaturrecherche II

Modul 3 (6 ECTS) - Gesundheitswissenschaften

  • Gesundheitswissenschaften 
  • Sozialwissenschaften
  • Epidemologie
  • Gesundheitsökonomie 

Modul 4 (6 ECTS) - Managementlehre

  • Grundlagen Managementlehre
  • Grundlagen des Qualitätsmanagements
  • Projektmanagement

Modul 5 (6 ECTS) - Personal- und Sozialkompetenz

  • Konfliktlösestrategien im Berufsalltag
  • Schlüsselkompetenzen für exzellente Führungsqualität
  • Ressourcenorientiertes Zeit- und Selbstmanagement
  • Grundlagen erfolgreicher Kommunikation und Kooperation für Führungskräfte

Modul 6 (6 ECTS) - Präventionswissenschaften

  • Gesundheitsförderung
  • Prävention
  • Fehlerprävention und Fehlermanagement

Modul 7 (6 ECTS) - Care Management

  • Care Management
  • Netzwerk- und Kooperationsarbeit

Modul 8 (12 ECTS) - medizinische Vertiefung

  • Gerontologie
  • Onkologie und Tumornachsorge
  • Palliative Care
  • Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik
  • Pädiatrie

Modul 9 (12 ECTS) - Pflegewissenschaften

  • Grundlagen der Pflegewissenschaften
  • Pflegeprozess
  • ausgewählte Pflegetheorien und Modelle
  • Pflegeforschung
  • Evidence-based Nursing

Modul 10 (6 ECTS) - Gesundheitssystem und Berufsrecht

  • Finanzierung und Organisation von Gesundheitssystemen
  • Abrechnungsmodalitäten der stationären und ambulanten Versorgung
  • Versorgungsmodelle
  • Rechtliche Grundlagen 

Modul 11 (6 ECTS) - Advanced Nursing Practice

  • Einführung in die Advanced Nursing Practice 
  • Internationale Entwicklung und ANP in Deutschland
  • Zielgruppenspezifische Szenarien des ANP
  • Familienorientierte Pflege
  • Ethik in der Pflege

Modul 12 (6 ECTS) - Wundmanagement

  • anatomische physiologische Grundlagen
  • Wunddiagnostik und Wundmanagement
  • Wunddokumentation
  • Schmerz
  • Ernährungsaspekte
  • Interdisziplinäre Behandlungsaspekte (Schnittstellenmanagement, Qualitätssicherung der Wundtherapie)

Modul 13 (9 ECTS) - Bildungswissenschaften/Berufspädagogik

  • Grundlagen der Didaktik
    o Grundlagen der Psychologie sowie von Lehr- und Lernprozessen/ pädagogische Psychologie
    o Gestaltung von Lern- und Bildungsprozessen
    o pflege- bzw. gesundheitsdidaktische Theorien, Modelle und Konzepte
    o pflege- und gesundheitsdidaktische Kompetenzentwicklung
  • Grundlagen der beruflichen Aus- und Weiterbildung (Weiterbildungsverordnung Gesundheitsfachberufe, Pflegeberufe- und Pflegeberufereformgesetz, Pflegeberufsausbildungs- und Prüfungsverordnung)
  • Grundlagen der Berufspädagogik
    o Methodische Grundlagen (Methoden-Mix)
    o Konzepte der beruflichen Bildung
    o Konzepte und Handlungsfelder der Erwachsenenbildung (personenzentrierte und systemische Beratung, Simulationstraining, relationales Lernen)
    o Planung, Gestaltung und Durchführung von Lehreinheiten
    o Prüfungsgestaltung und Leistungsbemessung
    o Exkurs: Medienpädagogik

Modul 14 (9 ECTS) - Wissenschaftliches Projekt

  • Entwicklen und Formulieren von Forschungsfragen
  • Erstellen eines "Forschungsexposés" bzw. einer Disposition
  • Erstellung eines Abstracts (in englischer Sprache) und Projekt zur Literaturrecherche und Datenerhebung

Bachelorarbeit mit Kolloquium (12 ECTS)

  • schriftliche Bachelorarbeit zu einem selbstgewählten Thema mit Bezug zu den Studieninhalten
  • mündliche Prüfungsleistung in Form einer Präsentation und Verteidigung

 

Beispiele Bachelorarbeiten der vergangenen Jahre

Scientific Director

Prof. Dr. med. Dipl-Psych. Joachim Kugler

Jana Hühmer-Wittig M.Sc.

Die Dozierenden

Die Dozierenden

  • Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Joachim Kugler, Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus, Institut und Poliklinik für Arbeits- und Sozialmedizin 
  • Dr. Jeannette Stark, TU Dresden
  • Prof. Dr. Bernhard Schipp, TU Dresden, Professur für Quantitative Verfahren
  • Lena Otto, TU Dresden 
  • Dipl.-Soz. Götz Schneiderat, TU Dresden
  • Dipl.-Psych. Oliver Brust, TU Dresden
  • Prof. Dr. Katja Beesdo-Baum, TU Dresden 
  • Dr. rer. pol. Anne Maertins, DB - Qualitätsmangement
  • Dipl.-Kfm. Frank Leonhardt, freiberuflicher Dozent - Personalmanagement
  • Jana Hühmer-Wittig, M.Sc., freiberufliche Dozentin - Pflegewissenschaften
  • Christiane Dumke, freiberufliche Dozentin - Care Management und Gerontologie
  • Prof. Dr. Joachim Fauler, freiberufliche Dozentin - Klinische Pharmakologie
  • Dr. phil. Cornelia Wehner, freiberufliche Dozentin - Kommunikationsmanagement
  • Rain Yvonne Hamal, Rechtsanwältin
  • Ulrich-Peter Hühmer, M.Sc., freiberuflicher Dozent - Personalmanagement
  • Prof. Dr. Olav Götz, APOLLON Hochschule, Professur für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre
  • Kevin Pfaffner, M.Sc., KPMG AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
  • Denise Küster, MPH , Zentrum für evidenzbasierte Gesundheitsversorgung (ZEGV), Administrative Leiterin
  • Dr. med. Bernd Schottmann, Diagnosticum, Labor Dresden
  • Prof. Dr. Martin Bornhäuser, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Professur für Hermatologie/ Onkologie
  • Dr. rer. nat. Michael Beithe, eurias 
  • Dipl.-Ing. Maximilian Bäumler MBA, TU Dresden
  • John Micozzi, TU Dresden - Fachenglisch
  • Marco Wurg, Brandenburgische Technische Universität
  • Julia Zepf, Dr. Ulla Nagel GmbH, Personal- und Unternehmensentwicklung
  • Lisa Kotsch B.Sc., DIU - Fehler- und Risikomanagement
  • Sindy Stoikow, Case Management Universitätsklinikum Dresden
  • Daniel Busch, KIK-ITS Universitätsklinikum Dresden
  • Tina Steinmann, Universitätsklinikum Dresden
  • Laura Hilbert, freiberufliche Dozentin
  • Stefanie Scholz, Med. Berufsfachschule am Klinikum Chemnitz gGmbH
  • Dr. Roland Aschoff, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Leiter Poliklinik für Dermatologie
  • Annett Fränkel, Städtisches Klinikum Dresden - Wundexpertin 
  • Dr. Holger Sebastian, Elblandklinikum Meißen, Chefarzt
  • Matthias Schwiteilo, Orthopädie- und Rehatechnik Dresden GmbH
  • Dipl.-Psych. Leopold Hentschel, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus 

Zulassungsvoraussetzungen

  • Allgemeine oder fachgebundene Hochschulzugangsberechtigung oder Fachhochschulzugangsberechtigung UND Ausbildungsvertrag mit einer staatlich anerkannten Berufsschule ODER Berufsabschluss als Pflegefachfrau/-mann (oder frühere Berufsbezeichnungen).

Hinweise zur Bewerbung

Bitte senden Sie uns für Ihre Bewerbung folgende Unterlagen: 

  • Motivationsschreiben
  • Lebenslauf
  • Zeugnisse (Abitur, Fachabitur)
  • ggf. Ausbildungsnachweis (Berufszulassung oder Ausbildungsvertrag)

Vollständige Bewerbungsunterlagen bitte an studyadvisory@di-uni.de senden.

Kompakt

Abschluss:
Bachelor of Science (B.Sc.)
Studienort: 
Dresden
Studienstart:
01. April 2024
Studiendauer:
8 Semester 
 
 
ECTS-Punkte:
210 ECTS
Studienart: 
ausbildungs- und berufsbegleitend
Studiengebühr:
265 € pro Monat
Finanzierungsmöglichkeiten

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Die Wissensvermittlung erfolgt in Vorlesungen und Seminaren mit einem hohen Praxisanteil. Das theoretische Grundlagenwissen wird teilweise in interaktiven Online-Präsenzveranstaltungen vermittelt wobei der direkte Austausch mit den Lehrenden und Studierenden untereinander einen hohen Stellenwert einnimmt. Umfangreiche Lehrmaterialien und Literaturempfehlungen ermöglichen eine individuelle Ausgestaltung der Lernphasen.

Im Dozierendenteam des Studiengangs sind sowohl Wissenschaftler*innen als auch erfahrene Praktiker*innen vertreten wodurch die Vermittlung umfassender Kenntnisse über den Zusammenhang zwischen Theorie und Praxis nach aktuellem Stand der Wissenschaft möglich wird. Die Einbindung interdisziplinär anerkannter Dozierender aus den Bereichen der Pflegewissenschaften und dem Gesundheitswesen erweitert das eigene Blickfeld und gibt neue Impulse.

Durch die interdisziplinäre und interaktive Lehr- und Lernatmosphäre in kleinen Studiengruppen wird der Austausch der Studierenden untereinander sowie mit den Dozierenden gefördert und intensiviert. Gemeinsame Seminare mit Gastreferierenden fördern einen jahrgangsübergreifenden Austausch und ermöglichen die Entstehung eines Netzwerkes zwischen den Studierenden wie auch den Dozierenden über das Studiums hinaus für das praktische Berufsleben im Gesundheitswesen.