Juristische Expertise an der Schnittstelle von Medizin, Recht und Technologie
Mit seinem erfolgreichen Abschluss als Master of Laws (LL.M.) in Medizinrecht an der Dresden International University (DIU) hat unser Alumnus Daniel Schröder seine berufliche Laufbahn zukunftsweisend ausgerichtet. Heute forscht und arbeitet er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg genau dort, wo sich unser Gesundheitssystem von morgen entscheidet: Er widmet sich hochaktuellen Themen wie dem Arzthaftungs- und Fürsorgerecht, Künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen, Telemedizin und digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA). Parallel zu seiner wissenschaftlichen Tätigkeit bereitet er sich auf das erste juristische Staatsexamen vor und treibt als überzeugter Netzwerker den interdisziplinären Austausch in den Bereichen Gesundheitsrecht und Legal Tech mit großer Leidenschaft voran.
DIU Alumnus Daniel Schröder im Interview:
1. Wenn Sie auf Ihre Studienzeit an der DIU zurückblicken: Welcher Moment, welche Person oder welches Lehrthema fällt Ihnen spontan als erstes ein und hat Sie besonders geprägt?
Wenn ich auf meine Studienzeit an der DIU zurückblicke, fällt mir spontan vor allem das Modul 7 – das Praxis- und Krankenhausmodul – ein. Besonders prägend war für mich dabei das Krankenhausplanungsrecht bei Prof. Erik Hahn. Dieses Themenfeld war für mich damals völlig neu, hat mich aber sofort fasziniert und nachhaltig interessiert.
Zuvor hatte mich bereits das Haftungsrechtsmodul (Modul 4) besonders begeistert – bis heute ist das Haftungsrecht meine „Lieblingsmaterie“ geblieben. Insbesondere die Vorlesungen von Prof. Kern haben bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Vor allem die Einheit zur Aufklärungspflichtverletzung ist mir noch sehr präsent, weil sie die juristischen Zusammenhänge anhand aktueller Rechtsprechung anschaulich und praxisnah vermittelt hat.
2. Vom Hörsaal in die Praxis: Wo sind Sie heute beruflich tätig und welche Methode oder Erkenntnis aus dem Studium hilft Ihnen bei Ihren aktuellen Aufgaben am meisten?
Eine besonders prägende Erkenntnis aus meinem Studium war für mich – gerade als Nichtmediziner – der intensive Einblick in die ärztliche Perspektive und den klinischen Alltag.
Interessanterweise war das in gewisser Weise ein „Nebeneffekt“ des Studiums: Zwar handelt es sich um ein rechtswissenschaftliches Studium, aber gerade durch den interdisziplinären Austausch mit Kommilitoninnen und Kommilitonen aus dem medizinischen sowie dem Kostenträger-Bereich habe ich diese erweiterten Blickwinkel gewonnen.
Nachhaltig verändert hast sich dabei vor allem das Verständnis für die oftmals erheblichen Diskrepanzen zwischen rechtlicher Bewertung und Rechtstatsächlichkeit im Klinikalltag.
3. Wenn eine gute Freundin oder ein Kollege überlegt, ob sich das Studium "Medizinrecht (LL.M.)" an der DIU lohnt: Was würden Sie ihr/ihm als den größten persönlichen Gewinn aus dieser Zeit nennen?
Besonders wertvoll ist für mich bis heute das Netzwerk, das während der Studienzeit entstanden ist. Ich habe noch immer Kontakt zu ehemaligen Kommilitoninnen und Kommilitonen aus ganz unterschiedlichen Bereichen – aus dem Recht, von Leistungserbringern und von der Kostenträgerseite. Dieser Austausch ist auch über das Studium hinaus ein echter Gewinn.
Nicht zuletzt war der modulare Aufbau ein großer Vorteil: Dadurch ließ sich das Studium sehr gut mit dem Beruf vereinbaren, ohne dass die inhaltliche Tiefe darunter gelitten hat.
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