Notfallsanitäter:in (B.Sc.)

Akademische Weiterbildung für Notfallsanitäter:innen – berufsbegleitend.

Im Rettungsdienst tragen Sie Verantwortung, treffen Entscheidungen unter Zeitdruck und bewegen sich an Schnittstellen zwischen präklinischer Versorgung, ambulanter Betreuung und Klinik. Der Bachelorstudiengang „Notfallsanitäter:in (B.Sc.)“ an der Dresden International University (DIU) erweitert Ihre berufliche Qualifikation um wissenschaftliche, medizinische, organisatorische und kommunikative Kompetenzen. Das Studium verbindet berufliche Erfahrung mit akademischer Weiterbildung. So entwickeln Sie Ihr Profil gezielt weiter und stärken Ihre Handlungssicherheit in einem anspruchsvollen Versorgungsfeld.

Kompakt

Abschluss

Bachelor of Science (B.Sc.)

Studienstart

1. April 2027

Studiendauer

8 Semester

Studienort 

Dresden & Online

 

 

 

 

Studienart

berufsbegleitend + Online 1-2 Samstage/ pro Monat; 
vor Ort 2 Blockwochen 5-6 Tage/ Semester

ECTS-Punkte

180

Sprache

Deutsch

Studiengebühr

265€ / Monat 

Finanzierungsmöglichkeiten

Vom RTW in den Hörsaal: Ein Einblick in den Studienalltag

Unser Studiengang richtet sich an:

  • Notfallsanitäter:innen, die ihre berufliche Qualifikation akademisch erweitern möchten
  • Fachkräfte im Rettungsdienst, die wissenschaftliche, organisatorische und medizinische Kompetenzen systematisch ausbauen wollen
  • berufserfahrene Notfallsanitäter:innen, die ihre Rolle in der Notfallversorgung reflektiert weiterentwickeln und komplexe Anforderungen fundierter einordnen möchten

Scientific Director

Dr. rer. medic. Rico Schreier

Fachbereichskoordinator Notfallmedizin, WBS TRAINING SCHULEN gGmbH

weitere Dozierende

  • Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Joachim Kugler -Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus, Institut und Poliklinik für Arbeits- und Sozialmedizin
  • Prof. Dr. Peter Markus Spieth - Universitätsklinikum Carl Gustav Carus an der Technischen Universität Dresden; Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie
  • Prof. Dr. med. Richard Funk - Institut für Anatomie TU Dresden, Strategic Senior Advisor Business Unit Medicine and Health DIU
  • Dr. Olaf Müller - Geschäftsführer Carus Consilium
  • Prof. Dr. Oliver Michler - TU Dresden
  • Dr. Jeannette Stark - TU Dresden
  • Dr. Lena Otto - TU Dresden
  • Götz Schneiderat - TU Dresden
  • Oliver Brust - TU Dresden
  • Dr. rer. pol. Anne Maertins - Forschungsgruppe Marktorientierte Unternehmensführung TU Dresden
  • Dipl.-Kfm./HS-Ing. Frank Leonhardt, M.A., LBA
  • Dr. phil. Cornelia Wehner - freiberufliche Dozentin
  • Ulrich-Peter Hühmer - Geschäftsführer Hühmer Consulting
  • Frieder Neidel - ehem. Geschäftsführer Altenpflege- und Notfallsanitäterschule Werdau
  • Dr. Rolf Erbe - Berufsfeuerwehr Berlin
  • Prof. Dr. Olav Götz - Lehrbeauftragter Gesundheitsmanagement und allgemeine Betriebswirtschaftslehre, APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft, Bremen
  • Prof. Dr. Bernhard Schipp - TU Dresden, Professur für quantitative Verfahren, insb. Ökonomie
  • Dr. rer. nat. Michael Beithe - Lehrbeauftragter wissenschaftliches Arbeiten
  • Dipl.-Ing. Maximilian Bäumler MBA - TU Dresden
  • John Micozzi - English Language Coordinator - TUDIAS
  • Marco Wurg M.Sc. - Lehrbeauftragter Ethik im Gesundheitswesen, akademischer Mitarbeiter btu Cottbus-Senftenberg
  • Peter Lorenz – freiberuflicher Dozent Notfallsanitäter/Rettungsdienst
  • Rico Schreier – Fachbereichsleiter Notfallmedizin WBS SCHULEN
  • Martin Thiede – Bereichsleitung Case Management Uniklinikum Dresden
  • Dr. Heinz Brehme – Oberarzt Klinik Anästhesiologie und Intensivmedizin Städtisches Klinikum Dresden
  • Christoph Lind – DRF Luftrettung
  • Florian Klinner – ignisAIR

Key Benefits für den Bachelorstudiengang "Notfallsanitäter:in (B.Sc.)"

Berufsbegleitendes Studium mit persönlicher Betreuung

Das Studienmodell ist auf die Vereinbarkeit von Beruf und Studium ausgerichtet. Gleichzeitig profitieren Sie von einer persönlichen Begleitung während Ihres Studiums.

Lernveranstaltungen vor Ort und online

Die Lehrveranstaltungen verbinden Präsenzformate in Dresden mit digitalen Elementen. So bleibt das Studium strukturiert, flexibel und nah an Ihrem Berufsalltag.

Hoher Praxisbezug

Die Studieninhalte orientieren sich an den realen Anforderungen der Notfallversorgung. So übertragen Sie das Gelernte direkt in Ihre berufliche Praxis.

Kleine Studien- und Lerngruppen

Kleine Gruppen fördern den fachlichen Austausch und schaffen eine konzentrierte Lernatmosphäre. So entstehen gute Bedingungen für individuelles Lernen und persönliche Entwicklung.

Staatlich anerkannter Studienabschluss

Mit dem Bachelorabschluss erwerben Sie einen staatlich anerkannten akademischen Abschluss. Damit erweitern Sie Ihre berufliche Qualifikation auf fundierter wissenschaftlicher Basis.

Modulübersicht

M1 - Gesundheitswissenschaften (5 ECTS)

Modulverantwortlicher: Prof. Joachim Kugler

  • Gesundheitswissenschaften
  • Epidemiologie
  • Sozialwissenschaften
  • Gesundheitsökonomie

M2 - Personal- und Sozialkompetenz (5 ECTS)

Modulverantwortlicher: Dr. phil. Cornelia Wehner; Ulrich P. Hühmer (M.Sc.)

  • Zeit- und Selbstmanagement
  • Kommunikation / Gesprächsführung
  • Personal- und Sozialkompetenz / Führen und Leiten
  • Konfliktmanagement

M3 - Grundlagen empirischer Sozialforschung (10 ECTS)

Modul 3a Grundlagen empirischer Sozialforschung I
Modulverantwortlicher: Dipl.-Psych Oliver Brust, Dipl.-Soz. Götz Schneiderat

  • Wissenschaftliches Arbeiten
  • Wissenschaftsrichtungen
  • Statistik

Modul 3b Grundlagen empirischer Sozialforschung II
Modulverantwortlicher: Prof. Dr. med. Peter Spieth, Dr. Lena Otto

  • Literaturrecherche I
  • Fachenglisch „Wissenschaftliche Sprache“

M4 - Allgemeine Forschungsanwendung (5 ECTS)

Modulverantwortliche: Prof. Dr. med. Peter Spieth, Dr. Lena Otto

  • Allgemeine Forschungsanwendung
  • Statistik
  • Forschungsethik
  • Literaturrecherche II

M5 - Managementlehre (5 ECTS)

Modulverantwortlicher: Prof. Dr. Olav Götz

  • Grundlagen der Managementlehre
  • Projektmanagement
  • Grundlagen des Qualitätsmanagements

M6 - Zukunftsaspekte für die Notfallversorgung (5 ECTS)

Modulverantwortlicher: Dipl.-med. Frieder Neidel

  • Telemedizin
  • Zukunftsvisionen, Akademisierung, Personalkonzepte, Modellprojekte
  • Change-Management, technische Neuerungen

M7 - Medizinische Kompetenzen der Akutmedizin (10 ECTS)

Modulverantwortliche: Prof. Dr. med. Peter Spieth

  • Vertiefung medizinischer Grundlagen
  • Vertiefung Biophysik, Biochemie, Pharmakologie
  • Labor- / Funktionsdiagnostik
  • Evidence Based Practise

M8 - Angewandte Gesundheitswissenschaften (5 ECTS)

Modulverantwortliche: Prof. Dr. med. Peter Spieth

  • Arzneimittelentwicklung/- prüfung
  • Good Clinical Practice
  • Forschungsmethodik, Klinisches Datenmanagement, Dokumentation

M9 - Angewandte Notfallmedizin (Forschungsmodul, 5 ECTS)

Modulverantwortliche: cand. Dr. rer. medic. Rico Schreier, Peter Lorenz (B.Sc.)

  • Algorithmen und Standards im Rettungsdienst
  • Implementierung Evidende Based Practice
  • Case-Management
  • Medizinische Qualitätssicherung

M10 - Spezifische Notfallversorgung und Intensivmedizin (5 ECTS)

Modulverantwortliche: Prof. Dr. med. Peter Spieth, cand. Dr. rer. medic. Rico Schreier, Peter Lorenz (B.Sc.)

  • Patientenaufnahme, Ersteinschätzungssysteme, Airwaymanagement
  • Anästhesie, Schmerz- und Palliativmedizin, Kreislaufunterstützende Therapie
  • Versorgungsaspekte und Transport von Intensivpatienten
  • Besondere Patientengruppen / Notfalltherapie

M11 - Versorgungsaspekte präklinischer und klinischer Notfallmedizin (10 ECTS)

Modulverantwortliche: Prof. Dr. med. Peter Spieth, Peter Lorenz (B.Sc.)

  • Public Health
  • Crew-Ressource-Management
  • „human factor“ in der Notfallversorgung
  • Katastrophen- & Bevölkerungsschutz

M12 - Wissenschaftliches Abschlussprojekt (8 ECTS)

Modulverantwortliche: Prof. Dr. med. Peter Spieth, Dr. rer. pol. Jeanette Stark

  • Forschungsfrage
  • Projektarbeit, Forschungsexposé
  • Zusammenfassungen, Abstract

M13 - Bachelorarbeit mit Kolloquium (12 ECTS)

Modulverantwortlicher: Prof. Dr. med. Peter Spieth

Das Studium wird mit der Erstellung der Bachelorarbeit und dem sich an-schließenden Kolloquium abgeschlossen. Mit der Bachelorarbeit weisen die Studierenden Ihre Befähigung nach, auf Grundlage der im Rahmen der Mo-dule 1 bis 13 erworbenen Fachkenntnissen und Methodenkompetenzen ein selbstgewähltes Thema innerhalb einer vorgegebenen Frist sowie unter Beachtung wissenschaftlicher Grundsätze selbstständig bearbeiten kön-nen.

Brückenkurse – ECTS für Zulassung erwerben

Brückenkurse bieten die Möglichkeit, zusätzliche Leistungspunkte gezielt zu erwerben und fachliche Voraussetzungen zu ergänzen. An der DIU können Zusatz-ECTS je nach individueller Situation über unterschiedliche Formate erbracht werden. Dazu gehören insbesondere das Praxissemester mit 30 ECTS sowie die Modulanalyse mit 15 ECTS. Ergänzend können geeignete Zertifikatskurse angerechnet werden, etwa der Zertifikatskurs „Recht für Führungskräfte im KI-Zeitalter“(7 ECTS) sowie der Zertifikatskurs „Resilient and Responsible Leadership“ (15 ECTS).

Jetzt vorab Unterlagen prüfen lassen.

Aufbau & Ablauf des Studiums

Studienaufbau

Das Studium ist modular aufgebaut. In den Modulen werden zum einen Grundlagen (u.a. Grundlagenwissenschaften, Methodenkompetenz), zum anderen fachwissenschaftliche Inhalte (u.a. Bezugswissenschaften, fachspezifische Themenfelder) vermittelt. Das Studium befähigt den Studierenden, als reflektierender Praktiker aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse umzusetzen. Weiterhin erhalten die Studierenden Einblick in den Aufbau und die Funktion des Gesundheitswesens und des Rettungsdienstes. Sie erfahren, wie das Gesundheitssystem, stationäre und ambulante Kliniken bzw. Einrichtungen, sowie die Träger der Notfallversorgung organisiert sind und wie Kostenträger arbeiten. Ergänzend dazu werden gesetzliche Rahmenbedingungen für die Arbeit im Gesundheitswesen vermittelt.

Zur Bewältigung der Arbeitsaufgaben eines:r Notfallsanitäter:in gehören auch soziale Kompetenzen. Die Studierenden werden darauf vorbereitet, ihr Zeit- und Selbstmanagement zu optimieren sowie selbst Personal zu leiten. Sie vertiefen ihre kommunikativen Fähigkeiten und üben sich in Führung von Patienten-/ Klienten- sowie Personalgesprächen. Ergänzend dazu werden Kenntnisse in der Lösung von Konflikten vermittelt.

Studienablauf

Berufsbegleitendes Studium:

1. – 7. Semester
Je Semester finden 1 Grundlagen- und 1 fachspezifisches Modul statt.
Lehrveranstaltungen online: 1-2 Samstage pro Monat
Lehrveranstaltungen vor Ort: 2 Blockwochen (5-6 Tage) pro Semester

8. Semester
Bachelorarbeitsphase (Anfertigung und Verteidigung der Bachelorarbeit)

Kooperationspartner

Zulassungsvoraussetzungen

Berufsbegleitend:

  • Berufsabschluss als Notfallsanitäter:in
  • erste Berufserfahrungen
  • eine allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife beziehungsweise Fachhochschulreife oder das bestehen der Hochschulzugangsprüfung (HZP) an der DIU

Bitte reichen Sie für Ihre Bewerbung folgende Unterlagen ein

  • Bewerbungsformular
  • Tabellarischer Lebenslauf
  • Zeugnis der Hochschulzugangs- oder Fachhochschulzugangsberechtigung, z. B. Abiturzeugnis
  • Weitere, programmspezifische Nachweise
    • Nachweis über die abgeschlossene Berufsausbildung als Notfallsanitäter:in
    • Motivationsschreiben  

Allgemeine Zulassungsvoraussetzungen zum Studium an der DIU

"Bring a Friend!" Rabatt: Gemeinsam studieren macht mehr Spaß!

  • Werben Sie als DIU Studierende eine Freundin oder Freund als Kommiliton:in.
  • Als werbende DIU Studierende schenken wir Ihnen eine Monatsrate.
  • Alle Teilnahmevoraussetzungen finden Sie hier.

Ihre Ansprechpartnerin

FAQ

Wie ist das Studium organisiert?

Das Studium ist berufsbegleitend: online finden 1–2 Samstage pro Monat statt, vor Ort gibt es 2 Blockwochen (5–6 Tage) pro Semester.

Wie lange dauert das Studium und wie viele ECTS gibt es?

Die Studiendauer beträgt 8 Semester mit 180 ECTS-Punkten.

Was kostet das Studium?

Die Studiengebühr beträgt 265 € pro Monat.

Welche Zulassungsvoraussetzungen gelten?

Für das berufsbegleitende Studium werden u. a. ein Berufsabschluss als Notfallsanitäter:in, erste Berufserfahrungen und eine bestandene Hochschulzugangsprüfung (HZP) genannt.