Nach ihrem Medizinstudium an der TU Dresden baute unsere Alumna Dr. med. Daniela Schöne, ihre klinische Laufbahn zielstrebig auf: Sie startete als Assistenzärztin in der Neurologie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus sowie in der Psychiatrie am Elblandklinikum Radebeul. Auf diesem Weg qualifizierte sie sich nicht nur zur Fachärztin für Neurologie, sondern erweiterte ihr Profil um wertvolle Zusatzbezeichnungen in der Intensiv-, Sucht- und Palliativmedizin. Um diesen breiten klinischen Erfahrungsschatz gezielt mit exzellenter Forschungsmethodik zu verzahnen, schloss sie an das Harvard-PPCR-Programm den Master Clinical Research (M.Sc.) an der DIU an. Seit Mai 2025 bringt sie dieses interdisziplinäre Wissen auf dem nächsten Karrierelevel ein: Als Funktionsoberärztin am Universitätsklinikum Dresden gestaltet sie heute aktiv die Schnittstelle zwischen hochqualifizierter Patientenversorgung und evidenzbasierter klinischer Forschung.
DIU Alumna Dr. med. Daniela Schöne im Interview:
1. Wenn Sie auf Ihre Studienzeit an der DIU zurückblicken: Welcher Moment, welche Person, welches Lehrthema oder welche Veranstaltung fällt Ihnen spontan als erstes ein und hat Sie besonders geprägt?
Wenn ich an meine Zeit an der DIU zurückdenke, fallen mir besonders die praxisnahen Diskussionen und der internationale Austausch innerhalb des Studiengangs ein. Besonders prägend war für mich die Verbindung aus wissenschaftlicher Methodik und direktem Bezug zur klinischen Praxis. Die Lehrveranstaltungen von Prof. Timo Siepmann haben dabei einen bleibenden Eindruck hinterlassen, weil sie komplexe Inhalte sehr praxisorientiert und dabei sehr motivierend vermittelt haben. Ebenso waren die „Essential Concepts in Statistics“ von Bernhard Schipp sowie die Hands-on-Workshops mit Ben Illigens für mich besonders wertvoll, da sie statistische Zusammenhänge und Datenanalyse greifbar und direkt anwendbar gemacht haben.
2. Gibt es ein Thema, eine Methode oder eine besondere Erkenntnis aus dem Studium, die Ihren beruflichen Blickwinkel bis heute nachhaltig verändert hat bzw. die Sie bis heute anwenden?
Nachhaltig geprägt hat mich vor allem der strukturierte wissenschaftliche Blick auf klinische Studien und der Interpretation der Daten. Themen wie Good Clinical Practice (GCP), Studiendesigns sowie statistische Analysen begleiten mich bis heute im beruflichen Alltag. Besonders hilfreich war für mich die Kombination aus theoretischem Verständnis und praktischer Anwendung, gerade durch die interaktiven Workshops. Ebenso wertvoll war der Fokus darauf, wissenschaftliche Inhalte verständlich, präzise und praxisnah zu kommunizieren.
3. Wenn eine gute Freundin oder ein Kollege überlegt, ob sich das Studium an der DIU lohnt: Was würden Sie ihr/ihm aus Ihrer ganz persönlichen Erfahrung als den größten und wertvollsten "Gewinn" aus dem Studium/der Studienzeit nennen?
Der größte Gewinn aus dem Studium war für mich definitiv die Kombination aus fachlicher Weiterentwicklung, internationalem Networking und persönlichem Wachstum. Das Studium hat meinen Blick auf klinische Forschung erweitert und mir geholfen, wissenschaftliche Fragestellungen datenbasierter und kritischer zu bewerten. Gleichzeitig war der Austausch mit erfahrenen Dozierenden und Kommilitoninnen und Kommilitonen aus unterschiedlichen Ländern und beruflichen Hintergründen sehr bereichernd.
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