Wasserstofftechnologie und -wirtschaft (M.Sc.)
Gestalten Sie die Energiewende aktiv mit: Lernen Sie in nur 3 Semestern Potenziale, Erfolgsfaktoren & Anwendungsbereiche der Wasserstofftechnologie & -wirtschaft kennen.
Wasserstoff zählt zu den zentralen Zukunftsthemen der Energiewende. Mit dem neuen Masterstudiengang aus dem Fachbereich Ingenieurwissenschaften erwerben Studierende fundierte Kenntnisse in Wasserstofftechnologie und Wasserstoffwirtschaft und qualifizieren sich für anspruchsvolle Aufgaben in einem stark wachsenden Zukunftsmarkt.
Der in Deutschland einzigartige Masterstudiengang verbindet technisches Fachwissen mit wirtschaftlicher und strategischer Kompetenz. Im Mittelpunkt stehen wasserstoffbasierte Energiesysteme, ihre Entwicklung, Anwendung und Einordnung in die moderne Energiewirtschaft.
Wie Scientific Director Prof. Dr. Joachim Seifert im Interview betont, vermittelt das Studium die wesentlichen Grundlagen und Methoden zur Energieerzeugung, Speicherung und zum Transport von Wasserstoff. Gleichzeitig lernen Studierende, die Wasserstofftechnologie in wichtigen Anwendungsfeldern wie Elektromobilität, Brennstoffzelle, Luft- und Raumfahrt sowie Schifffahrt sicher und zukunftsorientiert weiterzuentwickeln.
Absolventinnen und Absolventen sind in der Lage, Potenziale der Wasserstoffwirtschaft zu erkennen, technologische Entwicklungen fundiert zu bewerten und tragfähige Geschäftsmodelle für den Einsatz von Wasserstoff zu erschließen.
Der Masterstudiengang umfasst 3 Semester, 60 ECTS und schließt mit dem akademischen Grad Master of Science ab.
Unser Studiengang richtet sich an:
- Ingenieur:innen
- Naturwissenschaftler:innen
- Chemieingenieur:innen
- Projektmanager:innen
- Projektleiter:innen
- Systemtechniker:innen
- Absolvent:innen anderer techniknaher und wirtschaftlicher Studiengänge, die in der beruflichen Praxis tätig sind und ihre Kompetenzen im Hinblick auf die Gestaltung dieses Zukunftsfeldes erweitern wollen.
Persönliche Einblicke unserer Alumni
Modulübersicht
Modul 1 Perspektiven & Potentiale von wasserstoffbasierten Energiesystemen (5 ECTS)
- Energieträger und bisherige Energieversorgung
- Veränderungsprozesse infolge der Dekarbonisierung und der Klimaneutralität
- Einsatzgebiete von Wasserstoff zur Reduktion von CO2-Emissionen
- Einsatz des Wasserstoffes zur Sektorenkopplung
Modul 2 Grundlagen des Sekundärenergieträgers Wasserstoffs (5 ECTS)
- Physik und Chemie des Wasserstoffs
- Thermodynamik der Wasserstoffreaktionen
- Gas-Sensorik
- Exkursion und Praxisvorträge
Modul 3 Hydrogen Energy Markets (5 ECTS)
- Energiewirtschaft ohne Wasserstoff
- derzeitige Wasserstoffwirtschaft und Zukunftsszenarien
- Systemanalyse und Infrastrukturkosten
Modul 4 Wasserstoffbasierte Energiesysteme (5 ECTS)
- Wasserstoffgewinnung aus Elektrolyse, Erdgas, Erdöl, Kohle und nachwachsenden Rohstoffen, biogene Wasserstofferzeugung (grüner, blauer, gelber, türkiser und grauer Wasserstoff)
- Transport in gasförmiger und flüssiger Form
- Speicherung in gasförmiger und flüssiger Form
- Möglichkeiten der direkten Nutzung bzw. der Rückverstromung des Wasserstoffs
- die technischen Lösungen werden im Kontext der thermodynamischen Wirkungsgrade, der ökologischen und ökonomischen Aspekte behandelt
Modul 5 Anwendung des Wasserstoffs in der Mobilität (5 ECTS)
- Wasserstoff im Verbrennungsmotor
- Brennstoffzellen für den mobilen Einsatz
- Speicherung des Wasserstoffs im Automobil
- Tankstellen-Management
- Wasserstoff in der Luft- und Raumfahrt
- Wasserstoffsysteme für die Schiffsfahrt
Modul 6 Anwendung des Wasserstoffs in der Industrie (5 ECTS)
- Wasserstoff als Substitut bisheriger Energieträger und deren Endnutzung
- Wasserstoff für die Direktreduktion bei der Stahlherstellung
- Wasserstoffverwendung in der chemischen und petrochemischen Industrie
- Power to X-Anwendungen
- stationäre Brennstoffzellen
- synthetische Brennstoffe
Modul 7 Anwendung des Wasserstoffs in der Gebäudetechnik (5 ECTS)
- Bedarfsermittlung in der Gebäudeenergietechnik (Heizlast / Kühllastberechnung)
- vergleichende Darstellung von Systemen der Wärmewirtschaft (Brennstoffzellen / KWK-Systeme / Brennwertgeräte / Wärmepumpensysteme)
- gesetzliche Anforderungen an die Gebäudeenergietechnik (GEG / CO2-Emissionen); Bewertungsverfahren für die energetische und wirtschaftliche Bewertung
- Smart Grid Anwendungen in der Gebäudeenergietechnik / Kommunikationsstrukturen -Verfahren / Cloud-Systeme zur Datenverarbeitung / Regelungs- und Optimierungsverfahren / Sektorenkopplung zum Verkehrs- und Stromsektor
Modul 8 Sicherheitsaspekte, Akzeptanz & werkstofftechnische Herausforderungen des Wasserstoffs (5 ECTS)
- Sicherheitsrelevante Eigenschaften des Wasserstoffs
- Gesetzliche und normative Grundlagen für Wasserstoffanwendungen
- Gesetzliche und normative Grundlagen für Wasserstoffanwendungen
- Europäische Richtlinien und Verordnungen
- Nationale Gesetze und Verordnungen
- Internationale und nationale Normen
- Sicherheitstechnische Grundlagen
- Gefährdungsbeurteilung und Risikobewertung
- Primärer, sekundärer und tertiärer Explosionsschutz
- Risikobeherrschung bei Druckbehältern
- Sicherheitskonzepte für die Wasserstoffwertschöpfungskette
- Inspektion und Wartung zum Erhalt des Sicherheitsniveaus über die Betriebsdauer
Modul 9 Nationale und Internationale Wasserstoffstrategien (5 ECTS)
- Wasserstoffmarkt
- Markt für Wasserstoff und dessen Bedeutung
- Nationale und internationale Wasserstoffstrategien
- Regionale und internationale Potentiale für die Wasserstoffherstellung
- Regulatorische Gestaltung des Wasserstoffmarktes
- Stakeholder und deren Interessen
- Ansätze zur Strukturierung (u.a. geographisch, Sektoren, Wertschöpfungsstufen)
- Identifikation und Beschreibung der Stakeholdergruppen (Gesellschaft, Politik,
- Industrie, Wirtschaft, Wissenschaft, NGOs)
- Beschreibung der Interessen (volkswirtschaftlich, technologisch, gesellschaftlich, marktlich)
- Strategische Allianzen und Vernetzungspotentiale
- Marktentwicklung für Wasserstoff und dessen Herausforderungen
- Rational für Kooperationen
- Kooperationsansätze und Energiepartnerschaften
- Das Modell der Ökosysteme
- Fördermöglichkeiten und - programme
- nationale und internationale Fördermöglichkeiten
- laufende Förderprogramme und deren Wirkung
- Beispiele von Ökosystemen im Wasserstoffmarkt
Masterarbeit (15 ECTS)
Brückenkurse
Leistungspunkte mit dem Praxissemester (30 ECTS)
Das Praxissemester zielt auf die Nutzung und den Transfer von erworbenen fachlichen und persönlichen Kommunikationskompetenzen bei der Bearbeitung konkreter Aufgabenstellungen. Die Organisation und die Auswahl des Feldes der beruflichen Tätigkeit obliegen der/dem Studierenden und sollen die dem Studiengang zugrunde liegenden Fachbereiche beinhalten.
Leistungspunkte mit der Modulanalyse (15 ECTS)
Für die Erlangung von Zusatz-ECTS können auch eine oder mehrere Modulanalysen abgelegt werden. Hierbei handelt es sich um die wissenschaftliche Betrachtung eines der Themen aus den Modulen des jeweiligen Studienganges, welche in einer theoretischen Arbeit tiefergreifend betrachtet werden. Die Themenfindung geschieht durch den Studierenden in Abstimmung mit einem Dozenten aus dem Studiengang.
Scientific Director
Prof. Dr.-Ing. habil. Joachim Seifert
Technische Universität Dresden
Professur für Gebäudeenergietechnik und Wärmeversorgung
Dozierende
Das Dozierendenteam setzt sich aus Wissenschaftlern aus dem Hochschulbereich und erfahrenen Praktikern zusammen:
Prof. Dr.-Ing. Thorsten Arnhold - Mitglied des IEC Board of Conformity Assessment und Vice President Technology bei R. STAHL, Waldenburg
Dr.-Ing. Michael Beyer - Fachbereichsleiter Grundlagen des Explosionsschutzes, Physikalisch-Technische Bundesanstalt, Braunschweig
Dipl.-Ing. Tobias Bregulla – Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Bahnfahrzeuge und Bahntechnik an der Technischen Universität Dresden
Prof. Dr.-Ing. Alexander Brosius - Direktor Institut für Fertigungstechnik und Leiter Professur Formgebende Fertigungsverfahren an der Technischen Universität Dresden
Prof. Dr.-Ing. Frank Brückner - Technologiefeldleiter Additive Fertigung und Oberflächentechnik am Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS, Dresden
Dr. Arne Dammer - Leiter Kompetenzzentrum Innovation und Strategie, Thyssengas GmbH, Dortmund
Constantin Dierstein, M.Sc. - wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Energiewirtschaft an der Technische Universität Dresden
Ulrich Dobler – Vorstand COO bei OCEANERGY AG
Patrick Dyrba, M.Sc. - Fachmanager Explosionsschutz und Adaptive Learning Engineer, Dyrba Explosionsschutz Bildung und Beratung, Bad Schönborn
Dr. Stephan Günzel - Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), Berlin
Prof. Dr.-Ing. habil. Stefan Haase - Technische Universität Dresden, HTW Dresden
Prof. Dr. rer. nat. et Ing. habil. Christoph Haberstroh - Leiter Bereich Kryotechnik, Technische Universität Dresden
Dr. Maximilian Happach - Postdoc am Lehrstuhl für Energiewirtschaft an der Technischen Universität Dresden
Dipl.-Wirtsch.-Ing. Hannes Hobbie - wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Energiewirtschaft an der Technische Universität Dresden
PD Dr. Ing. habil Matthias Jahn - Abteilungsleiter für Chemische Verfahrenstechnik am Fraunhofer IKTS
Dr. Mathias Köhler - Leiter der Arbeitsgruppe Strukturtest und Analytik am Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP, Wildau
Dr. Alexander Kabza – Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW)
Dr. Jürgen Kölch – Technische Hochschule Ingolstadt (THI)
Dr. Jens Krieger – ISATEC GmbH
Prof. Dr.-Ing. Christoph Leyens - Geschäftsführender Institutsleiter Fraunhofer IWS Dresden, Inhaber der Professur Werkstofftechnik, Direktor des Instituts für Werkstoffwissenschaft, Technische Universität Dresden
Prof. Dr.-Ing. habil. Wolfgang Lippmann - Institut für Energietechnik Professur für Wasserstoff- und Kernenergietechnik, Technische Universität Dresden
Prof. Dr. Johannes Markmiller - Professur für Luftfahrzeugtechnik, Technische Universität Dresden
Prof. Dr. Dominik Möst - Inhaber der Professur für BWL, insb. Energiewirtschaft, Technische Universität Dresden
Dr.-Ing. Martina Neises-von Puttkamer - Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Köln
Prof. Stefan Palzer, Ph.D. - Leitung der Professur „Sensorik“, Technische Universität Dortmund
Dr.-Ing. Oliver Posdziech - Leiter Abteilung Large Systems Development, Sunfire GmbH (Vice President Large Systems Development Sunfire GmbH), Dresden
Dr.-Ing. Teja Roch - Leiter der Projektgruppe im Dortmunder OberflächenCentrum DOC, Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik, Dortmund
Dipl-Ing. Falk Rosenlöcher – DEKRA Automobil GmbH
Andreas Rosenstiel, M. Sc. – Doktorand am Institut für Solarforschung, Solare Verfahrenstechnik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR), Köln
Prof. Dr.-Ing. Hermann Rottengruber - Leiter des Lehrstuhls Energiewandlungssysteme für mobile Anwendungen an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Prof. Dr. rer. nat. Christian Sattler - Kommissarischer Leiter Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR), Institut für Future Fuels, Professor für Solare Brennstofferzeugung, Technische Universität Dresden
Dipl.-Wirt.-Ing. Maike Schmidt - Leiterin Fachgebiet Systemanalyse, Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden Württemberg (ZSW)
Dr. Ing. Paul Seidel - Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Gebäudeenergietechnik und Wärmeversorgung, Technische Universität Dresden
Prof. Dr.-Ing. habil. Joachim Seifert - Bereichsleiter Gebäudeenergietechnik an der Professur Gebäudeenergietechnik und Wärmeversorgung, Technische Universität Dresden
Dr.-Ing. Oded Sobol - Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), Berlin
Dr.-Ing. Sebastian Spitzer – Fachgruppenleiter Leichtbauweisen am Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik der Technischen Universität Dresden
Prof. Dr. Frithjof Staiß - Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des ZSW Baden-Württemberg, Professur „Innovationsmanagement in Energiesystemen“ an der Universität Stuttgart, Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung (IER)
Dr.-Ing. Geraldine Theiler - Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), Berlin
Dr. Johannes Töpler - Experte für Wasserstoff und Brennstoffzellentechnologie
Dipl.-Wirtsch.-Ing. Harry Voges - Geschäftsführer/Gesellschafter der AGU Planungsgesellschaft mbH, Leverkusen
Anika Weber – Doktorandin am Institut für Future Fuels / Solare Prozessdemonstration des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR), Jülich
Peter Wilde, MBA – Freiberuflicher Experte für Wasserstoff und Brennstoffzellentechnologie
Dr.-Ing. Anja Winkler – Fachgruppenleiterin Funktionsintegration am Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik der Technischen Universität Dresden
Prof. Dr.-Ing. Friedrich Wirz – Leiter Arbeitsgruppe Schiffsmaschinenbau an der Technischen Universität Hamburg, ISM GmbH – Ingenieurbüro für Schiffsmaschinenbau
Christina Wolff, M. Sc. - wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Energiewirtschaft an der Technische Universität Dresden
Zulassungsvoraussetzungen
- abgeschlossenes Hochschulstudium mit mind. 180 ECTS
- einschlägige mindestens 1-jährige Berufstätigkeit
- Zulassung mit 180 ECTS möglich, wenn entsprechend Zusatzmodule oder Kurse während der Studienzeit absolviert werden (240 ECTS müssen erfüllt sein)
Kompakt
Abschluss:
Master of Science (M.Sc.) oder CAS (Certificate of Advanced Studies)
Studienort:
Dresden, Online & Exkursionen
Studienstart:
01. Oktober 2026
Studiendauer:
3 Semester
Studienart:
berufsbegleitend
Studiengebühr:
895 € pro Monat (Master) (exkl. 500 € Abschlussarbeitsgebühr & eventueller Zusatzmodule)
CAS Small 4.500,00 €
CAS Advanced: 6.500,00 €
Studientage:
1 x monatlich Mi-Sa
ECTS-Punkte:
60 ECTS (Für Bewerber mit einem Bachelorabschluss im Umfang von 180 ECTS oder 210 ECTS ist ebenso eine Zulassung zum M.Sc.-Studiengang möglich. Fehlende Leistungspunkte können durch Brückenkurse erworben werden. Wir beraten Sie gern.)
Ihre Ansprechpartnerin

Early Bird Vorteil
- Bewerben Sie sich bis zum 30.06.2026 und wir erlassen Ihnen eine Monatsrate für den Herbststart 2026.
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- Wir beraten Sie dazu gern in einem persönlichem Gespräch.
- Alle Teilnahmevoraussetzungen finden Sie hier.

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- Als werbende DIU Studierende schenken wir Ihnen eine Monatsrate.
- Alle Teilnahmevoraussetzungen finden Sie hier.
FAQ
Was ist das Besondere am Masterstudiengang Wasserstofftechnologie und -wirtschaft?
Der Masterstudiengang verbindet Wasserstofftechnologie und Wasserstoffwirtschaft in einem ganzheitlichen Studienkonzept. Studierende erwerben sowohl technisches Fachwissen zu wasserstoffbasierten Energiesystemen als auch Managementkompetenzen für die Bewertung, Entwicklung und wirtschaftliche Einordnung von Wasserstoffanwendungen.
Für wen ist der Masterstudiengang Wasserstofftechnologie & -wirtschaft geeignet?
Der Studiengang richtet sich unter anderem an Ingenieur:innen, Naturwissenschaftler:innen, Chemieingenieur:innen, Projektmanager:innen, Projektleiter:innen und Systemtechniker:innen. Auch Absolvent:innen anderer techniknaher oder wirtschaftlicher Studiengänge mit Berufspraxis können ihr Profil im Zukunftsfeld Wasserstoffwirtschaft gezielt erweitern.
Welche Inhalte vermittelt der Masterstudiengang?
Im Studium lernen die Teilnehmenden zentrale Grundlagen und Anwendungen der Wasserstofftechnologie kennen. Dazu gehören unter anderem Wasserstofferzeugung, Speicherung, Transport, Wasserstoffmärkte, Mobilität, industrielle Anwendungen, Gebäudetechnik, Sicherheitsaspekte sowie nationale und internationale Wasserstoffstrategien.
Ist der Masterstudiengang berufsbegleitend und flexibel studierbar?
Ja, der Masterstudiengang ist berufsbegleitend konzipiert. Laut Studiengangsseite findet das Studium in Dresden, online und im Rahmen von Exkursionen statt; zusätzlich wird ein hoher Onlineanteil hervorgehoben, um die Reisetätigkeit gering zu halten.
Wie lange dauert der Masterstudiengang und wie ist er aufgebaut?
Der Masterstudiengang dauert 3 Semester und umfasst 60 ECTS. Ergänzt wird das Studium durch eine Masterarbeit; außerdem sind verschiedene Module entlang der technischen, wirtschaftlichen und strategischen Wertschöpfungskette der Wasserstoffwirtschaft vorgesehen.
Welche Zulassungsvoraussetzungen gelten für den Masterstudiengang?
Vorausgesetzt werden ein abgeschlossenes Hochschulstudium mit mindestens 180 ECTS sowie eine einschlägige mindestens einjährige Berufstätigkeit. Eine Zulassung ist auch mit 180 oder 210 ECTS möglich; fehlende Leistungspunkte können durch Brückenkurse oder Zusatzmodule erworben werden.
Welche beruflichen Perspektiven eröffnet ein Studium in Wasserstofftechnologie und Wasserstoffwirtschaft?
Absolvent:innen sollen in der Lage sein, Einsatz- und Entwicklungspotenziale der Wasserstofftechnologie realistisch einzuschätzen, Wasserstoffanwendungen in den Gesamtkontext der Energiewirtschaft einzuordnen und Marktpotenziale über geeignete Geschäftsmodelle zu erschließen. Damit qualifiziert der Studiengang für Aufgaben an der Schnittstelle von Technik, Strategie und Wasserstoffwirtschaft.


