Der Dresdner Jan Marz absolvierte den ausbildungsintegrierten Studiengang Physiotherapie und schloss 2026 das Studium mit dem Abschluss Bachelor of Science ab. Er arbeitet aktuell als Physiotherapeut und Freiberuflicher Ergonomiecoach für Arbeitsplatzgesundheit in Dresden.
DIU Alumnus Jan Marz im Interview:
1. Wenn Sie auf Ihre Studienzeit an der DIU zurückblicken: Welcher Moment, welche Person oder welches Lehrthema fällt Ihnen spontan als erstes ein und hat Sie besonders geprägt?
Es gibt viele erstklassige Dozenten und Dozentinnen, welche mich in meiner Studienzeit geprägt haben. Besonders waren es Frau Hendrich mit ihrer offenen und sympathischen Art bei gleichzeitig hoher Qualität der Unterrichtseinheiten. Zum Thema Unterrichtsqualität fällt mir als nächstes Herr Trocha ein, welcher seine Fächer Evidence based practice, Journal Club, Clinical Reasoning und Assessements wunderbar mit der Seminararbeit zu verbinden wusste. Bei ihm kann man sehr viel für die physiotherapeutische Praxisarbeit lernen!
Am meisten in Erinnerung ist mit jedoch Herr Hühmer mit seiner spannenden Lebensgeschichte in Erinnerung geblieben. Er zeigte mir anschaulich, was man alles im Leben erreichen und schaffen kann, wenn man sich lebenslange Offenheit, Kreativität, Mut und Lernbereitschaft erhält. Ich wünsche diesen Dozenten alles Liebe und bedanke mich für die Qualität des Unterrichts.
2. Vom Hörsaal in die Praxis: Wo sind Sie heute beruflich tätig und welche Methode oder Erkenntnis aus dem Studium hilft Ihnen bei Ihren aktuellen Aufgaben am meisten?
Ich möchte, inspiriert von meinen Dozenten, selbst eine Lehrtätigkeit aufnehmen und anderen die Welt der Bewegung, Prävention und Gesundheit näherbringen. Ich gehe derzeit in Unternehmen, gebe Bewegungskurse und Workshops für die Mitarbeitenden und kann vieles von den erlernten Fertigkeiten aus dem Studium übernehmen. Außerdem strebe ich ein Public Health Masterstudium an der TU Dresden an. Dieser Studiengang wird genau wie mein Bachelorstudiengang von Prof. Dr. Kugler geleitet. Dieser Studiengang bietet nach Abschluss, nicht nur die Möglichkeit zur eigenen Lehrtätigkeit, sondern auch dem vertiefen in Sachen "Wissenschaftliches Arbeiten". Gerade der Umgang mit wissenschaftlichen Texten, die Übertragung in die therapeutische Praxis, sowie der Versuch eigene Wissenschaft in der Bachelorarbeit zu praktizieren, wurde mir als zweite wichtige Leidenschaft im Bachelorstudiengang vermittelt. Therapie ohne Evidenz ist wie Backen ohne Rezept. Kann gut gehen - aber wirklich gut wird's selten. Daher bin ich dankbar für meinen Kochkurs an der DIU.
3. Wenn eine gute Freundin oder ein Kollege überlegt, ob sich das Studium "Physiotherapie (B.Sc.)" an der DIU lohnt: Was würden Sie ihr/ihm als den größten persönlichen Gewinn aus dieser Zeit nennen?
Ich würde einem guten Kollegen immer beide Seiten der Medaille zeigen. Es gibt auch etwas über die Rückseite zu sagen, doch da die Frage auf die Vorderseite abzielt: Als den größten persönlichen Gewinn würde ich den Einblick in die unterschiedlichen Tätigkeitsfelder der Dozent:innen nennen. Es gab sehr viele Momente die mir neue Horizonte für meinen eigenen Werdegang aufzeigten und bei denen darüber staunte, wie groß die therapeutische Berufswelt ist! Neben diesen Erfahrungen, möchte ich das Gelernte Wissen um keinen Fall in meiner Arbeit als Physiotherapeut und darüber hinaus im Privatleben missen.
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