Sozialpsychologie der Kommunikation in Gruppen & Gesellschaft

Kommunikation als dialogisches, interkulturelles und mediales Geschehen analysieren und gestalten

Ob im Team, in Organisationen oder in gesellschaftlichen Diskursen – Kommunikation wird maßgeblich durch soziale Prozesse geprägt. Das Modul „Sozialpsychologische Grundlagen der Kommunikation in und zwischen Gruppen“ vermittelt ein tiefgehendes Verständnis dafür, wie individuelle Wahrnehmungen, Gruppenstrukturen und interkulturelle Unterschiede kommunikatives Handeln beeinflussen.

Auf Basis zentraler Theorien und Methoden der Sozialpsychologie lernen Sie, Kommunikationsprozesse in Gruppen und zwischen Gruppen analytisch zu erfassen, typische Kommunikationsbarrieren zu erkennen und Kommunikationssituationen in interkulturellen sowie medialen Kontexten professionell zu bewerten.

Inhalte

  • Geschichte, Begriffe, Theorien und Methoden der Sozialpsychologie
  • Kommunikation als interaktives, dialogisches Gruppen- und Intergruppengeschehen
  • Stereotype, Vorurteile, Eigengruppenprojektion und Linguistischer Intergroup Bias
  • Individuelle und gruppenspezifische Kommunikationsbarrieren
  • Theoretische Grundlagen und Formen interkultureller Kommunikation
  • Diversity und interkulturelle Kompetenz
  • Sozialpsychologische Grundlagen der Medien- und Massenkommunikation
  • Tutorium zur vertiefenden Anwendung der Inhalte

Qualifikationen

Nach Abschluss des Moduls sind die Teilnehmenden in der Lage

  • sozialpsychologische Grundlagen dialogischer, gruppenbezogener und interkultureller Kommunikation kritisch zu analysieren,
  • Kommunikationsprozesse in Gruppen, Intergruppen und medialen Kontexten systematisch zu bewerten,
  • Stereotype, Vorurteile und kommunikative Verzerrungen zu erkennen und einzuordnen,
  • aktuelle Theorie- und Methodentrends der Kommunikationspsychologie zu beurteilen und
  • kommunikationspsychologische Grundkompetenzen für unterschiedliche Kommunikationsformen praxisnah anzuwenden.

Lehr- und Lernformen

  • seminarartig gestaltete Vorlesungen mit starker Interaktion zwischen Studierenden und Dozierenden
  • Fallbeispiele zur praktischen Vertiefung
  • Übungen zur Anwendung sozialpsychologischer Konzepte
  • begleitetes Selbststudium

Weiteres

Voraussetzungen: Erste Einblicke in die Psychologie der menschlichen Kommunikation sind hilfreich, ein vorheriges Studium oder spezielle Kenntnisse sind jedoch nicht nötig.

Rahmenbedingungen: 

  • ECTS: 5 (nach bestandener Prüfung)
  • Arbeitsaufwand: ca. 150 Stunden
  • Dauer: 1 Semester
  • Prüfungsleistung: mündliche Prüfung

Modul einzeln buchbar und anrechenbar im Masterstudium “Kommunikationspsychologie & -management (M.A.)”

Teilnehmende können ein Zertifikat über die Kursteilnahme erhalten; für die Vergabe der 5 ECTS ist jedoch die erfolgreiche Ablegung der Prüfungsleistung erforderlich.

Angebotshäufigkeit: in der Regel einmal jährlich

Kompakt

Abschluss:

Teilnehmerzertifikat /
ECTS-Zertifikat nach
erfolgreicher Prüfung

Zeitraum:

24.04. bis 27.06.2026

Kurstermine:

24.04.26, 25.04.26, 08.05.26, 09.05.26, 11.06.26, 12.06.26, 13.06.26 (Prüfungsvorbereitung) 

Prüfung:

02.07.2026
(mündlich)

ECTS-Punkte:

5

 

Kursort:

Präsenz + Online

Kursart: 

berufsbegleitend

Kursgebühr:

1.428 Euro
(umsatzsteuerbefreit)

 

Jetzt Kursteilnahme anfragen.

Modulverantwortlicher

DIU Modulverantwortlicher Prof. Dr. W. Frindte: Älterer Mann mit weißem Hemd und dunkelblauem Pullover steht vor einem Bücherregal mit gefüllten Ordnern und Büchern und hat die Arme vor der Brust verschränkt.

Prof. Dr. Wolfgang Frindte

Prof. Dr. Wolfgang Frindte ist ein deutscher Psychologe und Kommunikationswissenschaftler. Er war lange Leiter der Abteilung Kommunikationspsychologie am Institut für Kommunikationswissenschaft der Friedrich‑Schiller‑Universität Jena und ist seit vielen Jahren Mitglied der wissenschaftlichen Leitung an der Dresden International University. In seiner Forschung beschäftigt er sich u. a. mit Makro‑sozialem Stress, Terrorismusforschung, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und digitalen Medien.

6 Fragen an Prof. Dr. Wolfgang Frindte