Preventive Medicine

(M.Sc.)

Individuelle Präventionsstrategien – interdisziplinär, klinisch fundiert und fallorientiert
 

Was bietet der Studiengang?

Die Inhalte des Masterstudiengang PREVENTIVE MEDICINE sind eine fachliche Erweiterung zur schulmedizinischen Ausbildung und bieten einen interdisziplinären und kompakten Überblick zum Stand der Präventionsmedizin. Basierend auf physiologischen und klinischen Zusammenhängen und unter Einbeziehung neuester Studienergebnisse vermittelt der Studiengang aktuelle medizinische Erkenntnisse zur frühzeitigen Diagnostik, Therapie und Prävention sogenannter alterungsbedingter Erkrankungen. In dem zweijährigen berufsbegleitenden Studienprogramm werden medizinische Fachgebiete aufgegriffen, die bislang in der medizinischen, vorrangig kurativ ausgerichteten Ausbildung, nicht enthalten sind, wie beispielsweise Umweltmedizin, Ernährungs- und Stressmedizin. Die im Studiengang erworbenen Kenntnisse unterstützen eine umfassende individuelle Diagnostik, fundierte Beratung und ganzheitliche Betreuung von Patienten mit dem Ziel, ein gesundes älter werden zu unterstützen, oftmals langjährige Beschwerden zu lindern und die Patienten dabei aktiv einzubeziehen.

An wen richtet sich der Studiengang?

Der Masterstudiengang ist berufsbegleitend organisiert und richtet sich insbesondere an approbierte Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen, die als niedergelassene oder in Kliniken angestellte Ärzte tätig sind und ihre Fachkompetenz im Bereich der präventiven Medizin für den Einsatz in der medizinischen Praxis zielgerichtet erweitern wollen. Insbesondere wendet er sich an Personen, die im Rahmen ihrer praktischen Tätigkeit verstärkt präventionsmedizinische Diagnose- und Therapieverfahren erforschen und anwenden wollen und eine interdisziplinäre präventionsmedizinische Zusammenarbeit anstreben. Im Zentrum der Aus- und Weiterbildung steht die Vermittlung von Fähigkeiten zur wissenschaftlich fundierten Reflexion und Analyse von präventionsmedizinischen Forschungsergebnissen, die Implementierung vorbeugender individueller Diagnose- und Therapieverfahren in die eigene ärztliche Tätigkeit unter Berücksichtigung der Interdisziplinarität als ein wesentliches Merkmal der Präventionsmedizin.

Wie ist der Studiengang aufgebaut?

Das Studium ist modular aufgebaut und setzt sich aus sieben Modulen zusammen. In den Modulen werden im Rahmen von Vorlesungen und Falldiskussionen die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse der Präventionsmedizin aus dem Blickwinkel verschiedener medizinischer Fachdisziplinen vermittelt. Die Module schließen jeweils mit einer Prüfungsleistung ab. Neben Präsenzveranstaltungen ermöglichen Lehrveranstaltungen in Webinar-Form eine zeitgemäße und ressourcensparende Teilnahme. In den ersten drei Semestern finden die Lehrveranstaltungen statt, das vierte Semester ist der Erstellung der Masterarbeit vorbehalten. Mit dem Abschluss des Studiums erhalten die Teilnehmer den akademischen Titel „Master of Science“, M. Sc.

Der Masterstudiengang „Preventive Medicine“ startete 2007 in Kooperation mit der German Society of Anti-Aging Medicine e.V. (GSAAM) und ist ein staatlich anerkanntes und von der ZeVA akkreditiertes Studienprogramm.

Überblick zu den Studieninhalten

  1. Wissenschaftliche Grundlagen und Forschungsmethodik,
  2. betriebswirtschaftliche Grundlagen und Praxismanagement,
  3. Physiologie der Alterung,
  4. Humangenetik,
  5. Umweltmedizin und Immunologie,
  6. Ernährungsmedizin inkl. Mikronährstoffmedizin,
  7. Sportmedizin,
  8. Stress und Folgekrankheiten,
  9. Depression, Angst und Suchtstörungen,
  10. Coaching in der Prävention,
  11. Psychosomatische Medizin,
  12. Männergesundheit und Urologie,
  13. Frauengesundheit und Gynäkologie,
  14. Endokrinologie und Hormone,
  15. Präventive Onkologie, 
  16. Präventive Kardiologie,
  17. Präventive Dermatologie,
  18. Prävention neurodegenerative Erkrankungen,
  19. Präventive Orthopädie, Osteologie, Rheumatologie,
  20. zahnmedizinische Aspekte der Prävention.

Die Dozenten

  • Prof. em. Dr. med. Johannes Bitzer
    Professor für Gynäkologie und Geburtshilfe, Direktor Diploma of Advanced Studies in Sexualmedi-zin/Sexualtherapie, Co-Direktor Psychosomatische Medizin Kurs an der Universität BaselHerausgeber des European Journal of Contraception and Reproductive Health Care, Mitherausgeber des Journal of Sexual Medicine
  • Dr. Jan-Dirk Fauteck
    Arzt und Spezialist für Anatomie, Histologie und Embryologie. Gründungsmitglied und Geschäftsführer der European academy of preventive and anti aging medicine (ea3m) und Honorarprofessor an der Internationalen Jacobs Universität Bremen, Forschungsschwerpunkt: Chronobiologie und angewandte Präventionsmedizin

  • Dr. phil. Andreas Greiwing
    Sportwissenschaftler mit Schwerpunkt Trainingswissenschaften. Seit 2006 Leitung des Leistungsdiagnostik Labors des Zentrums für Sportmedizin Münster. Verschiedene universitäre und private Lehrtätigkeiten u.a. an der Bergischen Universität Wuppertal.

  • Uwe Gröber 
    Leiter der Akademie für Mikronährstoffmedizin, Essen Schwerpunkte: Mikronährstoffmedizin, Prävention und Stoffwechsel-Optimierung (Metabolic Tuning), Wechselwirkungen zwischen Arzneimitteln und Mikro-nährstoffen, komplementäre Verfahren in der Onkologie und Diabetologie, Leistungsoptimierung im Sport, Autor zahlreicher Publikationen und Fachbücher

  • Annette Kruse-Keirath
    seit 1993 tätig als selbständige Unternehmensberaterin für Ärzte und Zahnärzte mit dem Schwerpunkt patienten- und serviceorientierte Praxisführung (erfolgsorientierte Unternehmensplanung, Praxisorganisation, Praxismarketing, Implementierung von Selbstzahlerleistungen, Qualitätsmanagement in der Praxis, Personalmotivation und -führung, Kommunikation und Personal Coaching), Referentin für KZVen und KVen, ärztliche und zahnärztliche Berufsverbände und Unternehmen der Pharma und Dentalindustrie, Dozentin an der Westfälisch-Lippischen Sparkassenakademie und Lehrbeauftragte an der Universität Witten-Herdecke

  • Univ.- Prof. Dr.med. Dipl.-Psych. Joachim Kugler
    TU Dresden, Medizinische Fakultät, Institut und Poliklinik für Arbeits- und Sozialmedizin, Lehrstuhl Ge-sundheitswissenschaften/Public Health, Forschungsschwerpunkte: Qualitative und quantitative Evaluation der medizinischen Versorgung, Evaluation klinischer Studien

  • Dr. med. Joachim Maurer
    Facharzt für HNO, Universitätsmedizin Mannheim, Oberarzt und stellvertretender Klinikdirektor der HNO-Klinik, Leiter Schlafmedizinisches Zentrum

  • Dr. med. Kurt E. Müller
    Facharzt für Dermatologie in Isny, Zusatzbezeichung Umweltmedizin, Mitglied des Vorstands des Deutschen Berufsverbands der Umweltmediziner (dbu), Mitglied des Vorstandes der European Academy for Environmental Medicine (EUROPEAM), Dozent für Umweltmedizin

  • Dr.med. Carsten W. T. Nolte
    Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie, Leitung des EPIDAURUS – Praxis für Diagnostik, Vorsorge und Therapie, Dresden, weitere Schwerpunkte: Leistungsdiagnostik und Funktionelle Medizin 

  • Dr. med. Monika Pirlet-Gottwald
    Ärztin für Naturheilkunde, Ernährungsmedizinerin, München, Vizepräsidentin des Zentralverbandes der Ärzte für Naturheilverfahren und Regulationsmedizin e. V. 

  • PD Dr. med. Alexander Römmler
    Facharzt für Frauenheilkunde, gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin. Nach langjähriger Universitätstätigkeit Gründung der gynäkologischen Praxisklinik Hormonzentrum München, intensiv in Lehre, Wissenschaft und Praxis mit den Schwerpunkten Endokrinologie, Prävention und Altersmedizin tätig. Gründungsmitglied, langjähriger Präsident und jetzt Ehrenpräsident der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Anti-Aging Medizin e.V. (GSAAM)

  • Prof. h.c. Dr. med. Farid Saad
    Head of Scientific Affairs Men’s Healthcare, Bayer Schering Pharma AG, dann Global Medical Affairs An-drology, Bayer Pharma AG, Berlin, Germany, Honorarprofessor für Klinische Forschung und Endokrinologie an der Golf Medical University, Ajman, UAE, Honorarprofessor am Men’s Health Reproduction Study Center, Hang Tuah University, Surabaya, Indonesia

  • Prof Bernhard Schipp, PhD
    TU Dresden, Lehrstuhl für Quantitative Verfahren, Dresden, Forschungsschwerpunkt: Biometrische Methoden, Gesundheitsökonomische Evaluation

  • Dr. Rüdiger Schmitt-Homm
    Physiologe (M.A.) und Gerontologe (Dipl.), freiberuflicher Dozent und Autor. Schwerpunkte: Physiologie und Biochemie von Alterungsprozessen, gerontologische Grundlagenforschung, Prävention, Steuerung kognitiver Prozesse im Altersverlauf

  • Dr rer nat Eckart Schnakenberg
    Wissenschaftlicher Direktor und organisatorischer Leiter des Instituts für Pharmakogenetik und genetische Disposition, Hannover-Langenhangen, Peine, Vorstandsvorsitzender der European Academy for Environmental Medicine (EUROPAEM), Forschungsschwerpunkt: Individualisierte Medizin

  • Dr. med. Ralph Schomaker
    Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie sowie Facharzt für Allgemeinmedizin, Geschäftsführer des Zentrums für Sportmedizin, Münster

  • Prof. Dr. med. Peter Schwarz 
    Professur für die Prävention des Diabetes mellitus an der Medizinische Klinik und Poliklinik III am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus der Technischen Universität Dresden

  • Dr. med. Peter Strate, eMBA UZH
    Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Chefarzt der Klinik für Abhängigkeitserkrankung, Asklepios Klinik Nord Ochsenzoll, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Hamburg

  • Prof. Dr.med. dent. Gerd Volland
    Ganzheitlich praktizierender Zahnarzt mit Schwerpunkt Implantologie, Parodontologie, Lasertherapie und Funktionstherapie, MSc Lasers in Dentistry / orale Chirurgie / Implantologie, langjährige Dozententätigkeit u. a. an den Universitäten Sevilla und Padua

  • Dr. Phil., Dipl. Psych. Ursula Wagner
    Executive Coach, Senior Coach DBVC, Coaching Center Berlin, Geschäftsführerin

  • Prof. Dr. med. Alfred Wolf
    Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe, Universität Ulm, Direktor und wissenschaftlicher Leiter von YourPreventionTM, Stuttgart

  • Prof. Dr. Aksam Yassin, MD PhD EdD FEBU
    Facharzt für Urologie, Andrologie, medikamentöse Tumortherapie, Norderstedt/Hamburg, Mitherausgeber des „Aging Male“ Journals

  • Prof. Dr. med. Christos C. Zouboulis
    Hochschulklinik für Dermatologie, Venerologie, Allergologie und Immunologie, Chefarzt der Hautklinik und des Immunologischen Zentrums am Städtischen Klinikum Dessau, Akademisches Lehrkrankenhaus mit Hochschulabteilung der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane, Dessau

  • u.v.m.

 

Absolventenstimmen

  • Die moderne Medizin muss sich neu definieren. Dieser postgraduale Studiengang vermittelt, wissenschaftlich fundiert, aktuellste medizinische Erkenntnisse und integriert die Wissenschaft in die Heilkunde. Es sollte die Aufgabe jedes Arztes sein, sich für Prävention zu interessieren, um die Gesunderhaltung seiner Patienten wirksam zu unterstützen. Wer diesen Studiengang absolviert, geht ein großes Risiko ein: Seine medizinische Sichtweise wird ab heute eine komplett andere werden. Cave!

    Martin Luzbetak, MUDr., M. Sc., Wien
     

  • Rückblickend kann ich sagen: »Es hat sich wirklich gelohnt«. Die engagierten Dozenten und der rege Austausch mit  Kommilitonen anderer Disziplinen eröffneten mir einen neuen, mehr ganzheitlichen Blick auf den Menschen und die moderne Medizin. Das Studium überdauernde Freundschaften sind entstanden und beruflich kann ich das Gelernte als Gefäß- und  Präventionsmediziner an einer Schweizer Privatklinik sinnvoll einsetzen. Dieser Masterstudiengang der DIU hebt sich von anderen Angeboten deutlich ab.

    Dr. med. Gerson Strubel, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und Angiologie M. Sc.
     

 

  • Der Studiengang ergänzt das humanmedizinische Studium und die ärztliche Tätigkeit komplementär. Es unterstreicht die Bedeutung der Patho- und Salutogenese und hilft dabei sich auf das wesentliche in der Behandlung und Beratung von Patienten zu konzentrieren. Das Studium eröffnet neue Wege zu einer personalisierten und nachhaltigen Medizin.

            Dr. med. Peter Simon, M.Sc., MPH, Mutlangen