Digitale Lehre an der DIU

Online Lernen & Lehren

Wir sind sehr stolz, dass wir gemeinsam mit unseren Studierenden, Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie Dozentinnen und Dozenten das digitale Sommersemester 2020 so gut meistern konnten. Wir danken allen Beteiligten für ihre Geduld, ihre Experimentierfreude und Flexibilität, ihre Ideen und ihr Engagement.

Auch wenn sich die DIU nicht als eine reine Online-Hochschule versteht, nutzen wir die vielen Möglichkeiten, die die Digitalisierung bietet. Ob es nun um die Kurse geht oder um den Austausch untereinander, es ist so vieles möglich und dies, ohne das Haus verlassen zu müssen.

Wir möchten hier unsere Erkenntnisse bündeln, denn durch die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln wird auch weiterhin ein Teil der Lehrveranstaltungen digital stattfinden.
Siehe bitte Informationen zum Coronavirus.

DIU Konferenztools: MS-Teams & Adobe Connect

Eine gute Betreuung ist uns wichtig, deshalb bieten wir unseren Dozentinnen und Dozenten vor ihrer ersten digitalen Lehrveranstaltung eine Schulung in MS-Teams oder Adobe Connect an.
 

Microsoft Teams

Die DIU hat Office 365 und damit MS-Teams im Januar 2020 eingeführt und das war unsere Rettung, als es dann im März hieß, dass wir alle ins Home-Office gehen und alle Lehrveranstaltungen ins Digitale verlegt werden müssen. Mit MS-Teams lassen sich digitale Lehrveranstaltungen sehr einfach, schnell und vor allem stabil realisieren. Zudem bietet es viele Möglichkeiten für den Austausch untereinander. Wir nutzen Teams  nicht nur als Besprechungs-Tool oder Chat. Inzwischen haben wir ein DIU-WIKI aufgebaut und unsere Projekte für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter transparent gemacht, so dass wir uns gemeinsam weiterentwickeln können. Durch die Einbindung verschiedenster Apps kann man Abläufe vereinfachen und strukturieren und Informationen gezielt abrufbar machen.

Nachfolgend finden Sie eine Kurzanleitung und verschiedene Erklärvideos zur Handhabung von MS-Teams:

Einstieg inkl. Erstellen eines Teams mit Kanälen

Einbindung von Apps: Planner, OneNote, Websites, etc.

Mehr unter: Microsoft Teams Video Training

 

Adobe Connect

Adobe Connect nutzen wir schon seit Jahren für einige Kurse. Dieses Tool bietet wunderbare Möglichkeiten für die Lehre. Adobe Connect gibt es als kostenlose App im App-Store bzw. kann man die Desktop-Anwendung kostenlos herunterladen. 

Mehr unter:
​​​​​​​Erste Schritte
Tutorials
Benutzerhandbuch

 

Tools zur Erstellung eigener Lernvideos

Wir haben inzwischen einige Erklärvideos produziert – auch zur Schulung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wir nutzen hierfür folgende Tools:

PowerPoint – PowerPoint bietet eine Funktionalität an, mit der man die Präsentation einfach vertonen kann. Die Freie Universität Berlin hat dazu Informationen zusammengestellt. Besser hätten wir das auch nicht zusammenfassen können. Schauen Sie gern hier.

 

AUDACITY für reine Tonaufnahmen:  https://www.audacity.de/
Das Tool ist kostenlos und erfüllt absolut seinen Zweck. Man kann die Tonspur exportieren z.B. als .WAV oder .mp3 und dann weiterverwenden.

 

OBS für Bildschirmaufnahmen mit Ton https://obsproject.com/de

OBS empfiehlt sich zum Beispiel, wenn man ein Tool vorstellen möchte und quasi am Bildschirm die Funktionalitäten zeigt und dazu etwas erklärt. Es ist unfassbar einfach, mit OBS zu arbeiten. Man startet das Programm, gibt bei Quelle „Bildschirmaufnahme“ ein und rechts kann man dann die Aufnahme starten. Es wird aufgezeichnet, was man auf dem Bildschirm sieht.

Das Tool ist ebenfalls kostenlos. Wir nehmen damit unsere Erklärvideos auf.

 

Wondershare Filmora 9 – der Hübschmacher

Filmora 9 ist ein wunderbares Tool für die Bearbeitung von Videos. Es gibt unzählige Möglichkeiten – man kann verschiedene Intros und Outros hinzufügen, es gibt tolle Effekte und man kann natürlich unschöne Stellen herausschneiden. Da gibt es kaum Grenzen. Das Tool gibt es kostenlos zum Ausprobieren. Um die Projekte jedoch als mp4 zu exportieren, benötigt man eine Vollversion, die um die 60€ kostet. Das ist es aber aus unserer Sicht wert.

Didaktik - Förderung der Interaktion und Kommunikation

Kommunikation

Das Bild ist eingefroren, der Ton ist weg, alle reden durcheinander, wenn eine Abstimmung gefragt ist. Typische Situationen in Online-Meetings, wie wir sie immer wieder erleben. Zur besseren Verständigung helfen Moderationskarten. Eine sehr nachhaltige und digitale Variante finden Sie hier.

 

Einstieg und Interaktion für zwischendurch: Umfrage-Tools und Quizze

Wer eine Office-365-Lizenz hat, kann MS-Forms verwenden, um schnell und einfach tolle Umfragen, Quizze und sogar Tests zu generieren.
 

In Online-Meetings hat sich Mentimeter als geniales Tool für Umfragen herausgestellt. Man kann kostenlos 2 Fragen stellen und Wortwolken entstehen lassen oder Diagramme und mehr.
Als Icebreaker auch für die Lehre unbedingt geeignet. Wenn Sie einmal an unserem DIUtalk teilnehmen, werden Sie das Tool auf jeden Fall kennenlernen. 

Auf dem Smartphone, Tablet oder Computer gibt man parallel zur Online- oder auch einer Präsenzsession www.menti.com ein, der Lernbegleiter gibt einen Code bekannt und los geht es. Die Rückmeldungen erfolgen anonym, daher kann jeder mitmachen, keine Äußerung fällt unter den Tisch und die Ergebnisse werden objektiv dargestellt. Keiner wird überhört oder übersehen.

Es zeigt sich, dass man ein solches Tool vielfältig didaktisch verwenden kann. Als Icebreaker oder Blitzlicht zum Einstieg, um Vorerfahrungen abzufragen, um Fragen zu einem Thema oder Ideen zu sammeln, um ein Feedback zu erhalten, um Priorisierungen und Abstimmungen vorzunehmen und vieles mehr.

Eine gute Anleitung, um Mentimeter zu nutzen, findet man hier.


Movo ist ein Tool aus der Schweiz und wurde an der Universität Basel in Kooperation mit SWITCH entwickelt. Als "Software as a Service" wird es kostenlos zur Verfügung gestellt. Auch in diesem Classroom Response System können Abstimmungen durchgeführt und die Ergebnisse unmittelbar in Diagrammform angezeigt werden. Fragetypen bei Movo sind Single Choice und Multiple Choice. In den Veranstaltungen können damit beispielsweise der Wissensstand ermittelt und Feedback und Meinungsbilder eingeholt werden.

Die wichtigsten Informationen zu Movo sind in einem Flyer der Universität Basel zusammengestellt:

Um Movo zu nutzen, muss man sich vorher bei SWITCH edu-ID registrieren.

 

Digitale Vertrauenskarten & Take-A-Break-Karten für Online-Meetings & -Workshops: Methodenset


Kollaboration und Visualisierung: Whiteboard Plattformen

z.B.: MiroMuralConceptBoard,Weitere Tools


Gamification

Mit Kahoot kann man spielerisch und im Wettbewerb den Wissensstand feststellen. Wie bei Mentimeter ruft man die Webseite www.kahoot.it auf und gibt einen bereitgestellten Pin sowie einen Namen ein. Dann startet ein Quiz, man wählt Antworten aus und bekommt dafür Punkte. Ziel von Kahoot ist es, spielerisch und interaktiv Wissen abzufragen. Die Lernenden brauchen keinen eigenen Account. Nutzbar ist beispielsweise ein Multiple-Choice-Quiz, in dem Texte, Bilder oder Multimedia-Elemente eingebaut werden können. Für die einzelnen Fragen kann man individuell Punkte- und Zeitlimits festlegen. Beim Quiz werden damit die Punkte sowohl nach Richtigkeit als auch nach Schnelligkeit vergeben. Ein Diagramm zeigt nach jedem Schritt, welche aktuelle Platzierung man erreicht hat.

Wie man Kahoot Schritt für Schritt einsetzen kann, ist hier beschrieben:

 

Mit viel Spaß ausprobiert haben wir bisher auch:

Jeopardy

PowerPoint-Karaoke

Skribbl io

 

Social Distancing - nicht mit diesen Kommunikationsplattformen

Kein Platz für soziale Kontakte und Austausch im digitalen Raum? Stimmt nicht! Viele kleine Helfer unterstützen beim gemeinsamen Lernen mit Kommilitonen. Auch virtuelle Kaffeepausen müssen nicht allein verbracht werden.

e-teaching.org stellt mobile Apps vor, die das Studium im Alltag effektiver gestalten können.
Mit kleinen Helfern durch den Studienalltag
 

Wie man im digitalen Studium zusammenwächst, hat ein Team rund um unsere Studiengangsmanagerin Franziska Ramisch beim Hackathon des Hochschulforums Digitalisierung näher betrachtet. 
 

Das VR-Explorer Guidebook liefert einen Überblick über 3D-Welten, Anwendungsfälle und wie Sie verschiedene Phasen einer Veranstaltung oder eines Meetings planen und durchführen können.
 

Remo

Wonder

TriCATspaces

Veertly

 

 

Digitale Prüfungen

Wissen in den Kopf schaufeln, in der Klausur niederschreiben, dann sofort wieder vergessen.
Was bleibt wirklich hängen beim "Bulimielernen"?
Ist das reine Abprüfen von Wissen noch zeitgemäß?
Wir denken, dass  kompetenzorientierte Prüfungsformate die Zukunft sind.
Die HRK (Hochschulrektorenkonferent) hat in ihrem Projekt nexus Umsetzungshilfen beschrieben.

Umsetzungshilfen für kompetenzorientiertes Prüfen 


Die Herausforderung ist zudem, Prüfungen im virtuellen Raum anzubieten. Für welche Prüfungsformen ist es möglich und sinnvoll? Das Transferforum Didaktik-Technik (DiTech) der Universität Passau hat sich in folgendem Arbeitspapier damit auseinandergesetzt.

Arbeitspapier Digital gestützte Prüfungsformate

 

Eine ortsunabhängige Prüfungsbeaufsichtigung im digitalen Raum, auch als Online-Proctoring bezeichnet, zu realisieren erfordert neue Formate, die gerade im Hinblick auf die Privatsphäre und den Datenschutz viel diskutiert werden. Dr. Matthias Braume, Abteilung "ProLehre" im Rahmen des Projektes "Fernprüfungen", beschreibt, auf was es ankommt.

Prüfung im digitalen Raum

Hybride Lehre

Wie funktioniert Lehre gleichzeitig in Präsenz und via Webkonferenz?
Das Blended Synchronus-Lehrformat von hochschuldidatik-online.de zeigt wie es geht.