Mission, Leitbild und Ziele

Unsere dynamische Arbeitswelt fordert von Arbeitgebern und Arbeitnehmern zunehmend eine wissenschaftliche und berufsnahe Weiterbildung. Das Berufsleben, das durch Phasen der persönlichen Weiterbildung unterbrochen wird, mit denkbarem Branchenwechsel, der Anpassung an innovative Entwicklungen und internationale Erweiterung des Arbeitsraumes, etabliert sich zunehmend als ein Lebensentwurf, der sich als krisensicherer neben die tradierten biographischen Entwicklungen stellt, die durch stärker funktional bestimmte Lebensphasen (Schulbildung, Studium, Berufsleben, Ruhestand) und nationale Begrenzungen gekennzeichnet sind.

Die Dresden International University (DIU), 2003 gegründet, setzt sich mit dieser Entwicklung aktiv auseinander und unterstützt moderne Lebensentwürfe durch wissenschaftliche Bildungsangebote. Eine Mission der DIU ist die Vorbereitung und die nachhaltige Etablierung ihrer Studierenden auf einem globalen Arbeitsmarkt sowie die Erhaltung der Innovationsfähigkeit unserer Gesellschaft unabhängig von der Altersstruktur.

Der Weg zur Erfüllung dieser Mission sind Angebot und Implementierung berufsschaffender, berufsunterbrechender und berufsbegleitender Studiengänge der Aus- und Weiterbildung. Bei ihren klassischen Weiterbildungsangeboten setzt die DIU einen graduierten, wissenschaftlich fundierten Hochschulabschluss voraus. Durch eine gezielte Analyse der Arbeitswelt identifiziert sie interdisziplinäre Aufgabenfelder. Sie entwickelt für diese Aufgabenfelder Angebote der akademischen Weiterbildung. Gesundheitswesen, Produktionsoptimierung, Mobilitätsmanagement von Menschen und Gütern, Verbindung zwischen Ingenieur- und Managementkompetenzen, Schaffung fachorientierter Rechtskenntnisse, Energieerzeugung, Innovations- und Veränderungsstrategien oder kommunikative und kulturelle Gesellschaftsprojekte sind wichtige Beispiele.

Die DIU sieht sich somit als eine akademische Institution, die ihre Programmatik aus der Berufswelt heraus entwickelt. Sie verbindet Berufsnähe und unmittelbare Umsetzung des dort aufgenommenen Wissens mit einer entsprechenden wissenschaftlichen Ausbildung. Hinsichtlich des Erkennens neuer beruflicher Aufgabenfelder und deren didaktischer Umsetzung in ein Studium folgt sie sogenannten Matching-Prozessen mit Unternehmen. Sie begreift sich als rechtlich selbständiger Teil der TU Dresden, welche als Exzellenzuniversität die Entwicklung der Wissenschaft zum Grundmotiv für die Etablierung neuartiger Lehrangebote macht.

Als „Professional University“ entwirft die DIU dementsprechend Lehrangebote für folgende Zielgruppen:

  • Graduierte in Führungspositionen aus dem Inland
  • Graduierte aus dem Ausland
  • Berufstätige oder Auszubildende mit Hochschulreife.

Neben der wissenschaftlichen Konzeption der Studiengänge sorgt die DIU auch für deren angemessenen Ablauf zu sorgen. Dies geschieht durch ein System von Qualitätssicherungsmaßnahmen, die von der Garantie der Kontinuität sowohl in der wissenschaftlichen Leitung als auch im Team der Lehrenden aus verschiedenen Hochschulen, öffentlichen Einrichtungen und Unternehmen über den reibungsfreien organisatorischen Ablauf zur Sicherung einer „Work-Learn-Life-Balance“ bis hin zur modulverbundenen Evaluation aller Lehrveranstaltungen reicht. Ein computergestütztes Auswertungssystem ermöglicht eine schnelle Reaktion der Universitätsleitung.

Wesentliche Voraussetzung zur Erreichung ihrer Ziele ist für die DIU ihre enge Verbindung zur Technischen Universität Dresden, aus der sie hervorgegangen ist und deren Ausbildungsprofil sie ergänzt und erweitert. Gemeinsames Ziel der Zusammenarbeit beider Einrichtungen ist es, zur Schaffung eines regionalen Bildungsraumes mit internationaler Ausstrahlung beizutragen.

Expertise in fünf Fachbereichen

Aktuell ist die DIU ist in 5 interdisziplinäre Fachbereiche gegliedert, denen alle angebotenen Studiengänge, Zertifizierungskurse und Seminare zugeordnet sind:

Die DIU bindet sich im Hinblick auf Start, Durchführung und Abschluss ihrer Programme nicht an die üblichen Semesterzeiten staatlicher Hochschulen. Grundlage für die konkreten Zeitpläne sind vielmehr das Erreichen einer ausreichenden Teilnehmerzahl, die Verfügbarkeit der Lehrkräfte sowie die mit den Teilnehmern vereinbarten Zeitfenster für die Lehrveranstaltungen. Einige Studiengänge sind in ihrem Aufbau bspw. nicht-konsekutiv und erlauben einen individuellen Zustieg von Teilnehmern. Ebenso behält sich die DIU vor, weitere Fachbereiche entsprechend den Markt- und Zielgruppenbedürfnissen zu entwickeln.