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Bachelorstudiengang

Vernetzte Spitzenpflege/-therapie – Cutting-Edge Care, B. Sc. (in Planung)


Studienstart: WS 2017/2018
Studienort: Dresden und Straubing
Studiendauer: 7 Semester

Kontakt

Dipl.-Päd. Univ. Jan Schackert, M.A.

Tel:  0351 40470-122
Fax: 0351 40470-110
jan.schackert@di-uni.de


 
 
 

Vernetzung als Herausforderung der Zukunft im Pflegebereich

Der Bachelorstudiengang „Vernetzte Spitzenpflege – Cutting-Edge Care“ vertieft und erweitert die Praxis von Berufstätigen aus allen Gesundheits– und Pflegeberufen. Die Erweiterung der klinischen Expertise im Sinne von „Advanced Nursing Practice“, Kompetenzen zur reflektierten, fallbezogenen Entscheidungsfindung, zur Kommunikation als auch zur vernetzten, interdisziplinären Zusammenarbeit werden u.a. vermittelt. Dadurch sollen die Absolventen befähigt werden, die Herausforderungen bei der Vernetzung der 3 Säulen des Gesundheitswesens (Prävention – Reha – Pflege) zu meistern.

Die Lehrveranstaltungen des Bachelorstudienganges finden in den ersten 6 Semestern in Dresden und Straubing statt. Pro Semester sind 1 Blockwoche (Montag bis Sonntag) und 6 bzw. 7 Blöcke jeweils von Donnerstag bis Sonntag zu absolvieren.

Im 7. Semester wird die Bachelorarbeit geschrieben. Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums wird der Titel „Bachelor of Science“ (B.Sc.) verliehen.

Der Studiengang richtet sich an alle, die nach ihrer klassischen Pflegeausbildung auch einen wissenschaftlichen Anspruch an ihre pflegerische Arbeit stellen. In den Vorlesungen und (Praxis-)Seminaren werden allgemein (wirtschafts-)wissenschaftliche sowie fachspezifische Themen aus pflegerischer Sicht behandelt.

Sie bekommen einen ersten akademischen Abschluss. Sie entwickeln sich persönlich weiter und eignen sich Fähigkeiten an, die sie für anspruchsvolle Aufgaben in ihrer beruflichen Zukunft qualifizieren. Durch die Verknüpfung von 2 Studienorten erhalten Sie die Möglichkeit zu einem Blick über den Tellerrand und profitieren in besonderem Maße von den Erfahrungen der Kommilitonen.

Modul 1: Professionalität in der Pflege

  • Nationale und internationale Theorien und Modelle der Pflege und pflegerelevante Theorien in der Gesundheitsversorgung
  • Aktuelle berufspolitische Bestrebungen
  • Rolle der beruflich-Pflegenden

Modul 2: Grundlagen der Kommunikation

  • Grundprinzipien zwischenmenschlicher Kommunikation und Kommunikationsstile
  • Persönlichkeitsstrukturen und deren Auswirkung auf die beruflichen Kommunikation
  • Gesprächsführung und kommunikatives Handeln in schwierigen Situationen

Modul 3: Hygiene

  • Gesetzliche und normative Regelungen zur Krankenhaushygiene
  • Hygieneanforderungen in verschiedenen Funktions- und Risikobereichen

Modul 4: Netzwerk

  • Begriffsbestimmungen und Grundlagen zu Team, Netzwerk, care community
  • Praxisseminar: Netzwerke knüpfen, analysieren, nutzen und gestalten
  • Grundlagen Case-Management und Projektmanagement
  • Zielgruppenspezifische Netzwerkarbeit von der Idee zur Realisierung (z.B. lückenlose Versorgung eines Menschen mit Demenz nach einem Sturz) (hier auch Öffentlichkeitsarbeit)
  • Praxisseminar: Verbundmanagement

Modul 5: Ethik in Gesundheitsberufen

  • Grundlagen der Ethik
  • Ausgewählte Grundprinzipien der Ethik
  • Klinische Aspekte der Ethik
  • Sozioökonomische Aspekte der Ethik

Modul 6: Onkologie oder Rehabilitation

  • Onkologie:
    • Medizinische und pflegerische Grundlagen der Versorgung von Patient(inn)en und Angehörigen in der onkologischen Praxis
    • ausgewählte Interventionsmöglichkeiten und spezielle Tätigkeiten in der Pflege onkologischer Patient(inn)en
    • Für die onkologische Pflege relevante Standards
  • Rehabilitation:
    • Fachliche und rechtliche Grundlagen der medizinischen, beruflichen und sozialen Rehabilitation
    • Differentialdiagnostische Verfahren der Rehabilitation
    • Methoden der ambulanten, teilstationären, stationären und mobilen Rehabilitation
    • Strategien und Verfahrensweisen zur beruflichen und sozialen Wiedereingliederung
    • Rehabilitation bei onkologischen Erkrankungen
    • Fallseminar zur internistischen, orthopädisch-traumatologischen, neurologisch-nervenärztlichen und geriatrischen Rehabilitation

Modul 7: Forschungsmethoden/EBN

  • Grundlagen der Statistik
  • Einführung Public Health
  • EBN

Modul 8: Anästhesie oder Prävention

  • Anästhesie:
    • Allgemeine Grundlagen der Intensivpflege und Anästhesie
    • Prävention nosokomialer Infektionen im Bereich der Intensiv. und Anästhesiepflege
    • Spezielle Tätigkeiten, Therapieverfahren und Pflegetechniken in der Intensivpflege
    • Ausgewählte Tätigkeiten der Anästhesiepflege und Durchführung der Assistenz einer Intubationsnarkose
  • Prävention:
    • Rechtliche Grundlagen
    • Fachliche Grundlagen der medizinischen, beruflichen und sozialen Prävention
    • Prävention im Bereich der Allgemeinmedizin
    • Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen
    • Prävention von orthopädischen Erkrankungen
    • Praxisseminar: ausgewählte Bewegungsverfahren

Modul 9: Juristische Themenfelder

  • Rechtliche Grundlagen für Berufe im Gesundheitswesen
  • Juristisch relevante Themenfelder für die ambulante und stationäre Altenpflege
  • Juristische relevante Themenfelder für die stationäre Krankenpflege (Klinik)
  • Juristische relevante Themenfelder für die rehabilitative und präventive Versorgung

Modul 10: Pflege in der VTG oder Reflektierte Pflegepraxis

  • Reflektierte Pflegepraxis
    • Sozialpolitische Rahmenbedingungen in der Pflege und Auswirkungen der sozialpolitischen Entwicklungen auf die Praxis
    • Alterns- und Alterssoziologie
    • Begriffsbestimmungen, Professionalisierung der Pflege und Pflegetheorien
    • Pflegemodelle, Pflegeprozess und Arbeitsorganisation
    • Qualität in der Pflege
    • Beziehung in der Pflege
    • Nationale Expertenstandards und Pflegedokumentation

Modul 11: Epidemiologie, Pflege- und Gesundheitsökonomie

  • Finanzierung/Entgeltsysteme im stationären und ambulanten Bereich
  • Gesundheitspolitik-Schwerpunkt Versorgungsmodelle
  • Evaluierung von Gesundheitsleistungen
  • Epidemiologie

Modul 12: Aufklärung, Beratung, Anleitung von Patienten und Angehörigen

  • Grundlagen psychologischer Beratung
  • Grundlagen psychosozialer Beratung
  • Fachliche und persönliche Herausforderungen sowie Handlungskompetenzen im ambulanten Pflegebereich
  • Aufklärung, Beratung und Anleitung bei Deutschlands häufigsten Erkrankungen - Pflegekompetenz im klinischen Alltag
  • Erkundung des Netzwerkes regional vorhandener Beratungsangebote und deren Relevanz für Patienten, Pflegebedürftige sowie deren Angehörige kennen

Modul 13: Personal- und Organisationsentwicklung

  • Personalentwicklung (u.a. Coaching)
  • Organisationsentwicklung (u.a. Systemische Organisationsberatung)

Modul 14: Qualitätssicherung und Risikomanagement

  • Methoden des Assessments
  • Qualitätssicherung
  • Risikomanagement
  • Pflegedokumentation

Modul 15: Psychiatrie, psych. Gesundheit, gesellschaftlich relevante Krankheitsbilder

  • Gesellschaftlich relevante Krankheitsbilder I: ausgewählte psychische, psychosomatische Krankheitsbilder
  • Für Pflegeprozesse relevante neuropsychologische Störungsbilder
  • Gesellschaftlich relevante Krankheitsbilder II: ausgewählte somatische Krankheitsbilder
  • Psychische Gesundheit: Strategien und Techniken im Umgang mit beruflichem

Modul 16: Praxis und Supervision

Wissenschaftliche und fachliche Leitung

Prof. Dr. em. Herbert Bock

Studiengang Kommunikationspsychologie, Hochschule Zittau/Görlitz 

Dipl.-PGW Jana Luntz
Pflegedirektorin Universitätsklinikum Dresden

Dr. Martin Huber
Facharzt für Innere Medizin, Geschäftsführer REHA Zentrum Straubing

Dr. Sandra Hasslöwer
Sozialpädagogin, Einrichtungsleitung Caritas Altenheim Marienstift und Caritas Pflegezentrum AN DER ALTEN WAAGE in Straubing

Dozenten (Auswahl)

  • Prof. Dr. em. Herbert Bock
  • Dipl.-PGW Jana Luntz
  • Dr. Martin Huber
  • Dr. Sandra Hasslöwer
  • Prof. Dr. Irene Schneider-Böttcher
  • Prof. Dr. Bolko Pfau
  • Prof. Dr. Christoph Fedke
  • PD Dr. med. Christof Schäfer
  • Prof. Dr. med. Jochen Schmitt
  • Prof. Dr. med. Joachim Kugler
  • Dr. Isolde Leeb
  • Dr. Jürgen Grundnig
  • Franz Xaver Knott
  • Maria Laußer
  • Dr. Johanna Helbig

 

 

  • Abgeschlossene Berufsausbildung in einem Gesundheitsfachberuf
  • Mindestens zweijährige einschlägige Berufserfahrung
  • Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife Oder: Hochschulzugangsprüfung an der DIU
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