Donnerstag, 10. April 2008

Das Jubiläumsjahr 2008 5 Jahre DIU

Die Dresden International University beging in einer Festveranstaltung im Festsaal der SLUB ihr 5-jähriges Bestehen.

Die Dresden International University beging in einer Festveranstaltung am 10.04.2008 im Festsaal der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek (SLUB) ihr 5-jähriges Bestehen.

Mehr als  200 Gäste folgten der Einladung, das Jubiläum der DIU zu feiern. So können beispielsweise die Rektoren bedeutender Sächsischer Hochschulen, der Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Prof. Dr. Martin Roth, der  Intendant der Sächsischen Staatsoper, Prof. Dr. Gerd Uecker und viele weitere Mitglieder des DIU-Netzwerkes begrüßt werden.

Der Präsident der DIU, Prof. Dr. Achim Mehlhorn, informierte über die bisherige Entwicklung und die zukünftige Stellung der DIU in der Wissenschaftslandschaft Sachsens. “… Die DIU ist daher eine neue Art akademischer Institution, die ihre Programmatik vom Ende, also von  der Berufswelt her, denkt. Ihr Ansatz ist  komplementär zu dem einer tradierten Hochschule. Er verbindet Berufsnähe und unmittelbare Applizierbarkeit des aufgenommenen Wissens mit moderner  wissenschaftlicher Exzellenz. Das Projekt wird realisiert durch Lehrteams, die aus verschiedenen Fakultäten oder Fachbereichen der Hochschulen und  aus der betrieblichen Praxis kommen und deren unterschiedliche Sichten  auf die Dinge bei den Hörern ein interdisziplinäres Aufbauwissen herstellen, das sich mit dem vorhandenen  wissenschaftlichen Basiswissen und einer Berufserfahrung zu einer neuen Qualität verbindet, einer Qualität, die das Innovationspotential in der täglichen Betriebspraxis steigern kann. … Als eine Institution in Deutschland und in Sachsen versteht sich die DIU vorrangig als ein Dienstleister der deutschen Wirtschaft und unserer Gesellschaft. Ich bin mir sicher, dass die von uns angebotene Dienstleistung  mehr und mehr in Anspruch genommen werden muss, wenn man sich dem internationalen Wettbewerb  und der globalen Probleme nicht nur stellen, sondern möglichst seine Bedingungen und Regeln mitbestimmen will. Wer diese Wahrheit verdrängt, wird immer nur Getriebener der Globalisierung sein. …“, so Prof. Mehlhorn in seiner Festansprache.

Nach den Grußworten des Ehrenpräsidenten der DIU, Prof. Dr. Kurt Biedenkopf und des Prorektors für Universitätsplanung der TU Dresden, Prof. Manfred Curbach, folgte der Festvortrag zum Thema: „Weiterlernen: wieso – was – wie?“, den der langjährige Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, Prof. Dr. Klaus Landfried, hielt. Im Rahmen der Festveranstaltung wurde Prof. Dr. D. Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden, feierlich in das Präsidium der DIU aufgenommen.

Die DIU bietet heute 14 verschiedene Studiengänge und viele Zertifikatskurse an. Mehr als 400 Studierende aus ganz Deutschland und aus dem Ausland sind gegenwärtig  eingeschrieben. Nach dem Vorbild der amerikanischen „Professional Schools“ verbindet sie berufsnahe Studieninhalte mit wissenschaftlicher Exzellenz. Sie konzipiert ihre Lehrangebote für Berufsfelder, die sich in besonders starker Entwicklung befinden. Dazu gehören das Gesundheitswesen, die Logistik komplexer Prozesse, die wirtschaftliche und rechtliche Durchdringung von Ingenieurwissenschaften und Medizin sowie kulturwissenschaftliche Angebote. Ein besonderer Wesenszug der DIU ist die Zusammenarbeit mit Firmen und öffentlichen Institutionen. Die DIU versteht sich als komplementärer Verbündeter der staatlichen Hochschulen, besonders der TU Dresden als ihrer Gründerin.

Die Gesamtleistung der DIU stieg 2007 um elf Prozent auf 2,387 Mio. Euro. Mit einem Umsatz von 2,234 Mio. Euro und damit einer Steigerung von 25 Prozent gegenüber 2006 wurde ein sehr gutes und auch für die Folgejahre nachhaltiges Geschäft realisiert.

Die DIU wird außerdem ihr Portfolio behutsam und flexibel ausbauen und jedes Jahr einige neue Projekte bei gleichzeitiger Verstetigung der bereits laufenden Programme aufnehmen. Alle Vorteile wie Individualität, Flexibilität, Kommunikation, unbürokratische Realisierungspraktiken und schnelle Innovation werden auch künftig erhalten bleiben.


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