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Masterstudiengang

Medizinrecht, LL.M.


Start des Programms:08. September 2016
Studiendauer:2 Jahre
ECTS-Punkte:60
Abschluss:Master of Laws (LL.M.)
Studiengebühren:9.500 EUR

Kontakt:

Dr. Christiane Geißler

Tel.: 0351 40470-140
Fax: 0351 40470-110
christiane.geissler@di-uni.de


Dieser Studiengang wurde durch ZEvA akkreditiert

DER DRESDNER MEDIZINRECHTSMASTER: ORIGINAL, MODELL, INSPIRATION.

Der weiterbildende Studiengang Medizinrecht an der Dresden International University ist für Juristen, Ärzte, Betriebswirte und Public health-Manager die erste Wahl für ein berufsbegleitendes Weiterbildungsstudium im Medizinrecht.

Er ist das ORIGINAL:
Der Dresdner Medizinrechtsmaster basiert auf jahrzehntelanger Erfahrung in Forschung und Lehre - und zwar genuin und speziell im Medizinrecht. Ergänzt und abgerundet wird die wissenschaftliche durch sorgfältig ausgewählte praktische Expertise.

Er blickt deutschlandweit auf die längste Tradition und damit Erfahrung mit Studierenden, Alumni und Dozenten zurück.

Sein Curriculum stützt sich auf sowohl bahnbrechende als auch systembildende, Forschung und Rechtsprechung, seit Jahrzehnten prägende Literatur und ihre Urheber.

Sein Gravitationszentrum ist das Arztrecht, von dem ausgehend alle Bereiche des modernen Medizinrechts erschlossen werden. Damit ist der Dresdner Medizinrechtsmaster keine schlichte Mixtur verschiedener Rechtsgebiete mit Bezug zum Handeln von Medizinalpersonen - er ist ein von innen heraus lebendes Fach.

Dieses Rückgrat gibt Ihnen Halt und die Fähigkeit zur kritischen Reflexion in einem überregulierten und zu weiterer Regulierung neigenden Markt.

Er ist das MODELL:

Der Dresdner Medizinrechtsmaster ist interdisziplinär im besten Sinne des Wortes: Ärzte, Betriebswirte, Juristen, Versicherungskaufleute und public health-Manager diskutieren und lernen gemeinsam auf Augenhöhe.

Die Qualifikationsarbeiten bilden die beruflichen Spezialisierungen der Studierenden ab.

So lernen und lehren wir nicht nur das Medizinrecht, wir entwickeln es miteinander fort.

Er verlangt den Studierenden mehr ab als jeder andere inhaltlich vergleichbare Studiengang. Auf den Medizinrechtsmaster in Dresden zu studieren, heißt vor allem, den intensiven fachlichen Austausch in eng vernetzten, häufig und regelmäßig zusammentreffenden Studierendengruppen zu suchen und engen Kontakt zu den Dozenten aus Universität und Praxis zu pflegen: Mehr Lehre im Medizinrecht ist in Deutschland nirgends.

Dresden wird Sie inspirieren:
Dresden ist die Geist und Sinne anregende, den deutschen Norden mit seinem Süden verbindende, ein kulturelles Programm von Weltniveau bietende Barockstadt am Elbufer.

Niemand, der den Canaletto-Blick gesehen, an einem Sommerabend auf der Brühlschen Terrasse gestanden, die Dresdner Staatskapelle in der Semperoper erlebt und die wiedererstandene Frauenkirche berührt hat, vergisst Dresdens stolzen Zauber jemals wieder.

Unsere Seminarräume finden sich fünf Minuten entfernt von der Dresdner Alt- und Innenstadt. Wir bieten unseren Teilnehmern günstige Übernachtungskonditionen im benachbarten Hotel Elbflorenz.

Studienziel: Vermitteln und Anwenden

Der Studiengang Medizinrecht umfasst alle Bereiche des Medizinrechts und nimmt sich im Vergleich zu anderen Studiengängen mit 450 Zeitstunden Präsenzlehre viel Zeit, den Studierenden die Schwerpunkte und Nebenschauplätze anschaulich zu vermitteln. Beispielsweise wird das Modul Arzthaftungsrecht, die Herzkammer des Medizinrechts, in 80 Zeitstunden vermittelt. So bleibt viel Zeit das vermittelte Wissen in Fallbesprechungen, Diskussionen und Übungen anzuwenden. 
Der Kurs findet fast ausschließlich aller zwei Wochen von Freitag 16 Uhr bis Sonnabend 17 Uhr statt. Da es keine Präsenzpflichten gibt, bleiben die Teilnehmer flexibel.

Studienziel: Interdisziplinarität

Vorrangig drei Berufsgruppen absolvieren unseren Studiengang: Juristen (55 %), Mediziner (27%) und Betriebswirtschaftler (9%). Etwa ein Drittel unserer Teilnehmer ist im Krankenhaus tätig – vom Arzt, Juristen, Controller, Apotheker über den Verwaltungsleiter oder Geschäftsführer. Die selbständigen Rechtsanwälte stellen mit 21% die größte geschlossene Berufsgruppe des Studiengangs, gefolgt von den niedergelassenen Ärzten mit 12%. Einige Juristen und z.T. auch Gesundheitsökonomen kommen aus Versicherungsunternehmen, Versorgungseinrichtungen, Kammern und Verbänden.

Eine komplette Übersicht über unsere Studierenden (Beruf, Herkunft, Position) finden Sie hier bzw. im Downloadbereich.

Wir arbeiten seit Jahren mit einemeingespielten, hochkarätigen Team aus Praxisdozenten und Hochschulprofessoren zusammen. Diese Kontinuität ist sehr wichtig, da die Heterogenität des Kurses dem Dozenten viel abverlangt. Im Dozententeam ist unser Studiengang für seine ausgesprochen anregenden und interessanten Diskussionen bekannt, aus denen alle  – auch die Dozenten - etwas mitnehmen. 

Wir sind stolz, als Netzwerkuniversität und Weiterbildungsuniversität der Exzellenzuniversität TU Dresden, flexible Strukturen mit hochkarätigen Ressourcen verbinden zu können. Wir reagieren umgehend auf aktuelle Entwicklungen im Medizinrecht und bauen kontinuierlich neue Inhalte und Dozenten in das bewährte Studienprogramm ein.

Studienziel Netzwerk und Weiterbildung – Auch über das Studium hinaus!

Im Jahr 2011 wurde von besonders engagierten Studenten und Dozenten der Förderverein Medizinrecht der DIU e.V. gegründet. Gemeinsam mit dem Förderverein veranstalten wir jährlich das Dresdner Medizinrechtssymposium – das sich an alle Akteure im Gesundheitswesen richtet und Bestandteil des Stundenplans ist. Der Förderverein besteht aus einem hochkarätig besetzten wissenschaftlichen Beirat und ist in der Gesundheitsbranche bestens vernetzt. Gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartnern entwickelt der Verein praxisnahe Fortbildungsveranstaltungen (z.B. Betreuungsrecht im Krankenhaus, Klinische Auftragsforschung im Krankenhaus), die wir Studenten, Alumni und Fördervereinsmitgliedern kostengünstig in Form von Tagesseminares, Expertenabenden und Symposien zugänglich machen. 

Studienziel: Der zufriedene Student

Unser wichtigstes Studienziel ist der zufriedene Teilnehmer. Das ist harte Arbeit und wir freuen uns, dass uns das auch fast immer gelingt. Hier drei Statements von Absolventen, die 2011 bzw. 2012 ihren Masterhut erhalten haben:

„Das Studium an der DIU war auf Grund der speziellen juristischen Inhalte und dem entstandenen Netzwerk zu Kollegen in ganz Deutschland von unschätzbarem Wert für mich.“ 

RAin Claudia Holzner, Teilnehmerin (2009-2011) 

„Besser und horizonterweiternder als jede medizinische Subspezialisierung: Nach Jahren naturwissenschaftlichen Denkens folgten zwei bereichernde Geisteswissenschaftliche. Spritziges Lernen mit außergewöhnlichen Leuten und eine genussfreudige Stadt für den Abend danach.“ 

Dr. med. Ina Gillmeister, Teilnehmerin (2009-2011) 

„Das Zusammenspiel von interdisziplinärer Lehre und praktischem Erfahrungsaustausch hat mir wertvolle Impulse für die tägliche Arbeit gegeben und Perspektiven eröffnet. Dabei hat Dresden einen interessanten Rahmen geboten, bei gemeinsamen Freizeitaktivitäten mit Gleichgesinnten ins Gespräch zu kommen.“ 

Dipl. Betriebsw. (FH) Carsten Wiedenfeld, Teilnehmer (2009-2011)

Hier noch zwei ausführlichere Erfahrungsberichte von RAin Claudia Holzner aus Hamburg und RA Aris Chatzoplakis aus Griechenland, die einen kleinen Einblick über unsere Studienbedingungen geben. Wir sind gern bereit, Ihnen einen persönlichen Kontakt zu Studierenden und Alumni des Studiengangs herzustellen.

Der Studiengang Medizinrecht (LL.M.) wird roulierend durchgeführt: Jeweils im Frühjahr und Herbst gibt es die Möglichkeit, in das laufende Studienprogramm zuzusteigen.

Das Weiterbildungsstudium erstreckt sich mit den Lehrveranstaltungen im Umfang von 45 ECTS sowie der Erstellung und Verteidigung der Masterarbeit im Umfang von 15 ECTS im Teilzeitstudium über vier Semester. Das Studienprogramm besteht aus acht Pflichtmodulen mit 450 Präsenzstunden. Die Veranstaltungen finden in intensiven 14-täglichen Präsenzphasen in der Regel von Freitagnachmittag bis Samstagabend statt. Das Studienprogramm wird durch regelmäßige Expertenabende, eine jährliche Studiengangsfeier sowie einem von Studenten organisierten Sommerausflug ergänzt.

Da der Studiengang aus Teilnehmern mit juristischen und nichtjuristischem Hintergrund besteht, wird jedes Themengebiet zunächst ausführlich und anschaulich eingeführt. Grundsätzlich wird in jeder Lehrveranstaltung beachtet, dass die Themengebiete Vorkenntnisse aus anderen medizinrechtlichen Gebieten verlangen. Die Veranstaltungen sind daher so aufgebaut, dass unbekannte Inhalte vorgezogen und kurz besprochen werden.

Die Module sind inhaltlich durch die Modulbeschreibung voneinander abgegrenzt und betrachten nacheinander die verschiedenen relevanten Fachgebiete des Medizinrechts:

Modul 0: Einführung in das Medizinrecht (3 ECTS)

Um den nichtjuristischen Teilnehmern den Einstieg in das Studium zu erleichtern, wird immer im September ein Einführungsmodul angeboten, das die Teilnehmer mit juristischen  Grundbegriffen, Rechtsquellen und Arbeitsweisen vertraut macht und folgende Vorlesungsinhalte enthält:

  • Juristisches Propädeutikum
  • Quellen des Medizinrechts
  • Der ärztliche Beruf in der Gesellschaft
  • Ärztliche und zahnärztliche Organisationen
  • Organisationen im Bereich der Kliniken und nichtärztlichen Heilberufe

Modul 1: Berufsrecht der Heilberufe (5 ECTS)

Das erste Modul beschäftigt sich mit dem ärztlichen Berufsrecht. Gegenstand sind demzufolge alle Regeln, die den ärztlichen Beruf formen, insbesondere den Zugang, die Ausübung, die Beendigung sowie die Berufsgerichtsbarkeit in der Wächterfunktion und enthält folgende Lehrveranstaltungen:

  • Berufszugang
  • Berufsausübung
  • Berufsgerichtsbarkeit
  • Berufs- und Standesrecht weiterer Heilberufe

Modul 2: Arzt und Patient sowie Vertragsbeziehungen im Krankenhaus (5 ECTS)

Das Modul 2 hat die Begründung des Arzt-Patientenverhältnisses und die Inhalte, insbesondere die Pflichten beider Seiten sowie die Vertragsbeziehungen zum Krankenhaus zum Gegenstand und enthält folgende Lehrveranstaltungen:

  • Arztvertrag
  • Krankenhausvertrag
  • Hauptpflichten des Arztes (insb. Behandlungspflicht und Umgang mit Patientendaten)
  • Vertragliche Nebenpflichten
  • Patientenpflichten
  • Privatliquidation einschl. Privatversicherungsrecht

Modul 3: Arzthaftungsrecht (8 ECTS)

Neben einer allgemeinen Einführung in das Arzthaftungsrecht und die prozessualen Besonderheiten wird zwischen Behandlungsfehler und Aufklärungspflichtverletzung unterschieden. Ebenfalls thematisiert werden das Spannungsverhältnis zwischen Wirtschaftlichkeitsgebot und Standard sowie die Abweichungen des zahnärztlichen Haftungsrechts. Das Modul enthält folgende Lehrveranstaltungen:

  • Einführung in das Arzthaftungsrecht
  • Behandlungsfehler
  • Aufklärungspflichtverletzung
  • Arbeitsteilung
  • Organisationsverschulden
  • Prozessuale Besonderheiten

Modul 4: Strafrecht (6 ECTS)

Die Teilnehmer erhalten im Rahmen dieses Moduls fundierte Kenntnisse des medizinrechtlich relevanten Strafrechts. Dabei handelt es sich nicht nur um Körperverletzungs- sondern auch um Tötungsdelikte, Abrechnungsbetrug und zahlreiche weitere relevante Tatbestände des StGB. Von besonderer Bedeutung sind auch die Grundlagen der Strafverfolgung (Staatsanwaltliches Ermittlungsverfahren, prozessuale Besonderheiten) sowie die beweisrechtlichen Unterschiede zum Zivilrecht. Das Modul enthält folgende Lehrveranstaltungen:

  • Grundlagen des materiellen Arztstrafrechts
  • Behandlungsfehler und ihre strafrechtliche Bewertung
  • Vermögensdelikte (Betrug und Untreue)
  • Korruption im Gesundheitswesen – Maßnahmen der Korruptionsprävention
  • Sonstiges Arztstrafrecht (insb. Sittlichkeitsdelikte, Personenstandsfälschungsdelikte, Urkundenfälschung etc.)
    Grundlagen der Strafverfolgung und der Strafverteidigung

Modul 5: Arzt und Zahnarzt in der Niederlassung und im Krankenhaus (6 ECTS)

Das Modul 5 hat in seinem ersten Themenblock die Tätigkeit des niedergelassenen Arztes zum Gegenstand. Der zweite Themenblock des Moduls widmet sich dem Krankenhausrecht, insbesondere der Krankenhausplanung sowie der Krankenhausfi nanzierung und dem Arbeitsrecht im Krankenhaus. Das Modul enthält folgende Lehrveranstaltungen:

  • Vertrags- und Gesellschaftsrecht der Heilberufe (Formen der Praxisführung, Praxisverkauf)
  • Steuerlich-rechtliche Fragestellungen in der Niederlassung (einschl. Praxiskauf)
  • Der Arzt als Arbeitgeber und –nehmer (einschl. Chefarztrecht)
  • Krankenhausplanung
  • Krankenhausfinanzierung


Modul 6: Vertragliche Beziehung zwischen Krankenkassen und Leistungserbringern (5 ECTS)

Modul 6 macht das komplizierte Geflecht zwischen Patienten, Gesetzlicher Krankenversicherung, Kassenärztlicher Vereinigung und Arzt verständlich. Neben der Honorierung der ärztlichen Leistungen werden die sozialversicherungsrechtlichen Behandlungsgrundsätze und ihr Verhältnis zum medizinischen Standard thematisiert. Das Modul enthält folgende Lehrveranstaltungen:

  • System der GKV
  • Zulassungsrecht
  • Abrechnungsprüfung im System der GKV
  • Honorarverteilung
  • Kollektivvertragsrecht/Selektivverträge
  • Anwendbarkeit des Wettbewerbs- und Vergaberecht im System der GKV
  • Verfahrensrechtliche Besonderheiten

Modul 7: Besondere Bereiche des Medizinrechts (7 ECTS)

Modul 7 betrifft besondere Aufgabenfelder des Arztes, die teilweise durch medizinische Vorgaben (wie im Transplantationsrecht) oder durch betroffene Personen (Minderjährige) bestimmt werden. Lassen sich die anderen Module noch verhältnismäßig leicht den juristischen Hauptfächern zuordnen, handelt es sich bei den in Modul 7 behandelten Schwerpunkten um weithin originär medizinrechtliche Themen. Das Modul enthält folgende Lehrveranstaltungen:

  • Umgang mit Kindern
  • Umgang mit psychisch Kranken
  • Künstliche Insemination
  • Sterilisation und Schwangerschaftsabbruch
  • Notfallmedizin
  • Intensivmedizin
  • Biomedizinische Forschung
  • Gendiagnostik (Gentechnologie)
  • Organtransplantation
  • Sterbehilfe
  • Arzneimittel-, Apotheken- und Medizinprodukterecht einschl. Betäubungmittelrecht
  • Infektionsschutzrecht und Impfungen

Wissenschaftliche Leitung:


Prof. Dr. Bernd-Rüdiger Kern

Wissenschaftlicher Leiter Juristische Fakultät - Professur für Bürgerliches Recht, Rechtsgeschichte und Arztrecht, Universität Leipzig   

Prof. Dr. Bernd-Rüdiger Kern initiierte den Studiengang Medizinrecht an der Dresden International University und war damit 2006 der erste wissenschaftliche Leiter eines Masterprogramms Medizinrecht in Deutschland. 

Prof. Kern studierte Rechtswissenschaften in Heidelberg. Nach einer Assistenzzeit bei Prof. Dr. Dietmar Willoweit am Institut für Rechtsgeschichte der Universität Berlin und einem Referendariat am Kammergericht Berlin, war er Assistent bei Prof. Dr. Dr. hc. Adolf Laufs an der Universität Heidelberg und promovierte in Tübingen. Prof. Dr. Bernd-Rüdiger Kern ist seit 1993 Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Rechtsgeschichte und Arztrecht an der Universität Leipzig. Gemeinsam mit seinem akademischen Lehrer, Prof. Dr. Laufs, gibt er das „Handbuch des Arztrechts“ (2010 in 4. Auflage) heraus. Prof. Kern ist Mitherausgeber der Fachzeitschrift „Medizinrecht“ (MedR), Mitglied des Direktoriums des Interdisziplinären Zentrums Medizin - Ethik - Recht an der Martin-Luther-Universität Halle, Vorsitzender der Lebendspendekommision und Mitglied der Ethik-Kommission bei der Sächsischen Landesärztekammer sowie Vorsitzender der Vereinigung für Medizinrecht. Seit 2006 ist Prof. Kern wissenschaftlicher Leiter des Masterstudiengangs Medizinrecht (LL.M.) an der Dresden International University.

Dozenten:

Prof. Dr. Adrian Schmidt-Recla
Prof. Dr. Adrian Schmidt-Recla studierte, promovierte und habilitierte an der juristischen Fakultät in Leipzig. Er war als Assistent von Prof. Dr. Bernd-Rüdiger Kern am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Rechtsgeschichte und Arztrecht in Leipzig tätig. Seit 2007 hat er zahlreiche Lehrstühle vertreten, u.a. an der Freien Universität Berlin, der Universität Konstanz, der Universität Bielefeld, der Universität des Saarlandes, der Universität zu Köln, der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und der Georg August-Universität Göttingen. Von 2010 bis 2011 hatte er eine Professur für Bürgerliches Recht an der Universität Regensburg inne. Im Moment vertritt Prof. Dr. Schmidt-Recla einen Lehrstuhl an der Albert Ludwigs-Universität Freiburg/Br.. Prof. Dr. Schmidt-Recla ist seit Studiengangsgründung als Dozent und seit 2009 in der Prüfungskommission im Studiengang Medizinrecht (LL.M.) tätig. 

Homepage von Prof. Dr. Adrian Schmidt-Recla 

Prof. Dr. med. Bernd Terhaag
Beiratsmitglied der Prüfungskommission des Studiengangs Medizinrecht
Artikel Ärzteblatt Sachsen (11/2011) über Prof. Terhaag
 

Anbei ein Auszug der Dozenten (alphabetisch sortiert), die 2011 bis 2012 in Lehrveranstaltungen im Masterprogramm Medzinrecht für uns tätig waren:

       
  •   RA Dr. iur. Daniel Geiger
     Wirtschaftsmediator, Dierks + Bohle Rechtsanwälte Berlin  
  •   
  •   Dr. Alexander Gruner
      Justiziar der Sächsischen Landesärztekammer  
  •    
  •   Dr. Stephan Helm
      Geschäftsführer, Krankenhausgesellschaft Sachsen  
  •    
  •   RA Dr. iur. Ronny Hildebrandt 
     Fachanwalt für Medizinrecht, Dierks + Bohle Rechtsanwälte Berlin  
  •      
  •   RA Dr. med. Christian Jäkel
      Fachanwalt für Medizinrecht, Kanzlei Dr. Jäkel, Lübben (Spreewald)  
  •    
  •   RAin Dr. Alexandra Jorzig
      Jorzig Rechtsanwälte, Düsseldorf  
  •   RA/StB Dr. Bernd Kugelberg
      Schneider + Partner GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft, Dresden  
  •    
  •   Dr. Margitta Markert
      Director PricewaterhouseCoopers AG, Dresden  
  •      
  •   Ass. iur. Friedrich R. München
      Justitiar und stellv. Geschäftsführer, Krankenhausgesellschaft Sachsen  
  •    
  •   Prof. Dr. Volker Penter
      Leiter Health Care der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin
  •   Mike Peters, MHMM
      Rechtsanwalt /Fachanwalt für Medizinrecht, Justitiar der AG Notarzt Berlin e.V. 
  •    
  •   Dr. med. Wiebke Pühler
      Referentin Dezernat VI der Bundesärztekammer  
  •    
  •   RA Dr. Rudolf Ratzel
      Sozietät Dr. Rehborn, München  
  •    
  •   Prof. Dr. Martin Rehborn
      Sozietät Dr. Rehborn, Dortmund  
  •    
  •   Dr. med. Ulrike Reuner
      Oberärztin Klinik und Poliklinik für Neurologie, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Dresden  
  •    
  •   Prof. Dr. med. HD. Saeger
      Facharzt für Chirurgie, bis 2012 Direktor der Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden  
  •    
  •   Prof. Dr. Frank L. Schäfer, LL.M
      Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Europäische und Deutsche Rechtsgeschichte und Historische Rechtsvergleichung  
  •    
  •   Prof. Dr. Günther Schneider, MdL
      Vors. Richter Landessozialgericht Sachsen, Chemnitz, Vorsitzender des Ausschusses für Verfassung, Recht, Europa im Sächsischen Landtag  
  •    
  •   Prof. Dr. Hendrik Schneider
      Universität Leipzig, Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Kriminologie, Jugendstrafrecht und Strafvollzugsrecht, Strafverteidiger  
  •    
  •   Joachim Schütz
      Geschäftsführer und Justiziar des Deutschen Hausärzteverband e.V.  
  •    
  •   RA Daniel Sturm, MBA
      CSC - Cramer von Clausbruch Steinmeier & Cramer Rechtsanwälte Partnerschaft, Dresden  
  •    
  •   Prof. Dr. Prof. Herbert Willems
      Vorsitzender Richter am Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen  
  •   

 Folgende weitere Referenten begrüßten wir Rahmen von Expertenabenden im Studiengang Medizinrecht: 

      
  • Prof. Dr. Dr. h.c. Adolf Laufs
    8. Oktober 2010 im Festsaal des Rektorats der Technischen Universität Dresden
     Thema „Der aktuelle Streit um das alte Problem der Willensfreiheit. Eine kritische Bestandsaufnahme aus juristischer Sicht“  
  •   
  • Prof. Dr. med. Johann Hauss
    Prof. Dr. jur. Hans Lilie
     
    03.12.2010 im Hörsaal des Kinder-Frauenzentrums des Universitätsklinikum Dresden
    Thema „Organtransplantation“  
  •   
  • Prof. Dr. Dr. Klaus Ulsenheimer
    01.07.2011 im Moritzburg-Salon des Hotels Westin Bellevue in Dresden
    Thema „Grundfragen der Sterbehilfe“  
  •   
  • Friedemann Schmidt, Präsident der Sächsischen Landesapothekerkammer
    Corina Seidel, Justiziarin der Sächsischen Landesapothekerkammer
     
    11. Mai 2012 im Hörsaal der Dresden International Unviersity
    Thema: Aktuelle Fragen des Apothekenrechts

Zulassungsvoraussetzungen sind ein erster berufsqualifizierender Fachhochschul- oder Hochschulabschluss (240 ECTS), eine einschlägige mindestens einjährige Berufstätigkeit sowie ausreichende Deutschkenntnisse.

Die Auswahl unter den Bewerbern erfolgt durch die Zulassungskommission auf Grundlage der Bewerbungsunterlagen und gegebenenfalls eines Zulassungsgespräches. Bewerbungen müssen schriftlich bei der DIU eingereicht werden. Die Bewerbungsunterlagen können im Downloadbereich heruntergeladen bzw. beim Projektmanager angefordert werden. Oder Sie bewerben sich online.

Folgende Berufsgruppen sind im Studiengang vertreten:

  • Rechtsanwälte, die im medizinrechtlichen Bereich tätig sind oder eine solche Tätigkeit anstreben.
  • Justitiare, die in Berufsverbänden und standesrechtlichen Organisationen wie Ärztekammern oder Kassenärztlichen Vereinigungen arbeiten bzw. in Krankenhausleitungen oder in einschlägigen Industriebetrieben angestellt sind.
  • Niedergelassene bzw. in Krankenhäusern tätige Fachärzte.
  • Pharmazeuten, Chemiker und Gesundheitsökonomen sowie anderes Führungspersonal aus dem Gesundheitswesen.
Netzwerkpartner:
  • VUFO
  • Deutsche Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung e.V.
  • Klinikum Chemnitz