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Masterstudiengang

Kommunikationspsychologie und -management: Human Communication, M.A.


Start des Programms:17. März 2016
22. September 2016
Studiendauer:2 - 4 Jahre
ECTS-Punkte:60-120
Abschluss:Master of Arts (M.A.)
Studiengebühren:12.900 EUR - 14.500 EUR (je nach Modell)

Kontakt

Dipl.-Soz. Tanja Matthes

Tel:  0351 40470-131
Fax: 0351 40470-110
tanja.matthes@di-uni.de


Der Studiengang ist akkreditiert

Professioneller Einsatz von Kommunikation

Gesprächsführung, Mediation, Konfliktmanagement und Personalführung sind wichtige Werkzeuge im Umgang mit Führungskräften, Mitarbeitern, Partnern und Dienstleistern. Kommunikationspsychologische Grundkenntnisse liefern die Basis für das Verstehen von Kommunikationsproblemen, Kommunikationsprinzipien. Sie ermöglichen die Entwicklung zielgerichteter Lösungen. Verbunden mit der gezielten Weiterentwicklung persönlicher Kommunikationstechniken wie Gesprächsführung, Mediation und der Vermittlung wichtiger Aspekte der Personalführung, zielt der Masterstudiengang "Human Communication" auf die Sensibilisierung für Kommunikationspotentiale und deren Erschließungsmöglichkeiten im Rahmen der jeweiligen fachlichen Aufgaben.

Das Studium bietet die Möglichkeit, konkrete unternehmensspezifische Kommunikationssituationen einer wissenschaftlichen Analyse zu unterziehen und durch neue effektivere Kommunikationsprozesse sowohl Arbeitsergebnisse als auch die Motivation und Zufriedenheit der Mitarbeiter zu steigern. Die berufsbegleitende Konzeption bietet die Möglichkeit für eine ständige Rückkopplung und Reflexion der Studieninhalte mit den berufspraktischen Erfordernissen.

Die anwendungsorientierte Wissensvermittlung, einerseits durch den Transfer von fachlichem Wissen in unterschiedlichen Praxiskontexten, andererseits durch die Bearbeitung von Fallstudien, hilft Möglichkeiten und Grenzen der vermittelten theoretischen Kenntnisse zu verdeutlichen. Zudem vermittelt es Strategien für praktikable kommunikative Lösungen, einschließlich der langfristigen Erfolgssicherung.

Perspektiven ...mehr als Kommunikationstraining.

Immer häufiger sehen sich hochqualifizierte Mitarbeiter in Führungspositionen mit der Tatsache konfrontiert, dass berufliches Handeln im Unternehmen nicht allein durch die primären Fachkompetenzen bestimmt ist, sondern erst in Kombination mit differenzierten kommunikativen Fertigkeiten zum Erfolg führen kann.

Das berufsbegleitende Masterprogramm Human Communication - Kommunikationspsychologie und -management zielt daher darauf ab, eine psychologisch fundierte persönlichkeitsbezogene Erweiterung kommunikativer Handlungsspielräume zu ermöglichen und im Berufsalltag erfolgreich umzusetzen.

Der Studiengang zeichnet sich aus durch:

Verbindung von wissenschaftlichen Grundlagen der Psychologie und Kommunikation mit konkreten Trainingseinheiten zu beruflich relevanten Kommunikationsaspekten
Die kommunikationspsychologischen Grundkenntnisse liefern die Basis für das Verstehen von Kommunikationsproblemen, Kommunikationsprinzipien und entsprechenden Lösungsmöglichkeiten. Verbunden mit der gezielten Weiterentwicklung persönlicher Kommunikationstechniken wie Gesprächsführung, Mediation und Vermittlung wichtiger Aspekte der Personalführung, zielt die Weiterbildung auf die Sensibilisierung für Kommunikationspotentiale und deren Erschließungsmöglichkeiten im Rahmen der jeweiligen fachlichen Aufgaben.

Weiterentwicklung unternehmensrelevanter Kommunikationsstrukturen durch wissenschaftliche Untersuchungen im Rahmen der Projekt- und Masterarbeit
Das Studium bietet die Möglichkeit, konkrete unternehmensspezifische Kommunikationssituationen einer wissenschaftlichen Analyse zu unterziehen und durch neue effektivere Kommunikationsprozesse sowohl Arbeitsergebnisse als auch die Motivation und Zufriedenheit der Mitarbeiter zu steigern. Moderne Kommunikation in Form von Computer-Vermittler-Kommunikation, E-Learning und virtuellen Teams verlangen sowohl Medienkompetenz als auch Wissen im Personalmanagement. Die berufsbegleitende Konzeption bietet die Grundlage für eine ständige Rückkopplung und Reflexion der Studieninhalte mit den berufspraktischen Erfordernissen.

Bearbeitung konkreter Fallstudien mit praxisorientierten Lösungsansätzen
Die anwendungsorientierte Wissensvermittlung im Rahmen von Fallstudien hilft einerseits Möglichkeiten und Grenzen der vermittelten theoretischen Kenntnisse zu verdeutlichen und vermittelt andererseits Strategien für praktikable Lösungen, einschließlich der langfristigen Erfolgssicherung.

Intensives Lehrprogramm aufgrund limitierter Teilnehmerzahl
Aufgrund der auf max. 20 Personen begrenzten Teilnehmerzahl kann im Rahmen des Curriculum gezielt auf die individuellen Problemstellungen der Studierenden eingegangen werden. Selbstverständlich ist in diesem Zusammenhang eine enge Interaktion sowohl unter den Teilnehmern als auch mit den Dozenten, wodurch eine intensive Lernatmosphäre geschaffen wird.

Vielseitige Diskussionsimpulse durch Teilnehmer unterschiedlicher Fachgebiete und Branchen
Die Branchen- und Erfahrungsvielfalt der Teilnehmer und des Dozententeams unterstreichen die Interdisziplinarität des Kursprogramms und eröffnen neue interessante Blickwinkel und Vergleichsmöglichkeiten auf persönliche und branchenspezifische Kommunikationsprobleme und Lösungsansätze. Die intensive Zusammenarbeit während des Kurses schafft eine tragfähige Basis für den weiterführenden Erfahrungsaustausch in einem Alumni-Netzwerk.

Erwerb eines international anerkannten akademischen Abschlusses
Der Umfang und das wissenschaftliche Niveau der erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten wird durch den Abschluss Master of Arts (M.A.) widergespiegelt. Neben dem unmittelbaren Nutzen im aktuellen Arbeitsumfeld stellt der Masterabschluss zudem eine wertvolle Ressource bei der Profilierung für neue berufliche Herausforderungen dar. 

Modul 1: Psychologische Grundlagen menschlicher Kommunikation
Das Einführungsmodul soll mit den Grundprinzipien und Basistheorien menschlicher Kommunikation aus psychologischer Perspektive vertraut machen. Die Inhalte dieses Moduls werden entlang der Unterscheidung von individual- und sozialpsychologischen Grundlagen der Kommunikation entwickelt. In allen Beiträgen dieses Moduls liegt der Fokus auf einer allgemeinpsychologischen Perspektive, das heißt, die Grundprinzipien der menschlichen Kommunikation werden ohne besondere Betonung individueller und sozialer Unterschiede gelehrt.

Modul 2: Differentielle Kommunikationspsychologie
Das Modul thematisiert Grundlagenwissen zur menschlichen Kommunikation und erweitert dieses aus differentialpsychologischer Perspektive. Im Zentrum dieser Lehreinheit stehen Unterschiede (bzw. Differenzen) zwischen kommunizierenden Menschen vor dem Hintergrund verschiedener Kommunikationskontexte.

Modul 3: Personalkommunikation, Personalführung und Personalentwicklung
Im Rahmen dieses Moduls stehen Fragen der Gestaltung struktureller sowie kultureller und motivationaler Rahmenbedingungen zur Leistungserbringung im Arbeitsprozess im Vordergrund. Dabei geht es um Fragen der Gestaltung der Zusammenarbeit von Menschen in Organisationen und der besonderen Rolle der Führungs- und Personalverantwortung. Ziel ist es dabei auch, die Führungskompetenz der Studierenden zu verbessern, damit sie in unserer komplexen und dynamischen Welt ihre vielgestaltigen Führungswirklichkeiten intelligent  gestalten können. Das Qualifizierungsziel dieses Moduls besteht in der Vermittlung eines fundierten Überblicks über die strukturellen, organisationalen  und individuellen  Rahmenbedingungen der Führungsprozesses und des Zusammenwirken von Menschen im Arbeitsprozess.

Modul 4: Organisationspsychologie und Organisationskommunikation
In diesem Modul werden zunächst aus allgemeinpsychologischer Perspektive Grundlagen der Organisationspsychologie vermittelt. Vom Ansatz komplexen Problemlösens ausgehend werden die relevanten Themen von Beginn an in Bezug zu konkreten Fragestellungen zur Gestaltung von Ablauforganisation und Veränderungsprozessen gesetzt.

Modul 5: Kommunikative Handlungskompetenzen I: Rhetorik, Gesprächsführung, Persönlichkeit und Affekte
Im Rahmen dieses Moduls werden die bisher erarbeiteten theoretischen Grundlagen und Kompetenzen gezielt zur Weiterentwicklung der persönlichen Kommunikationskompetenzen fruchtbar gemacht. Die Qualifizierungsziele dieses Moduls mit hohem Übungsanteil betreffen primär sprachliche Kommunikationskompetenzen in der Gesprächsführung und den bewussten Umgang mit persönlichen Affekten in Kommunikationsprozessen.

Modul 6: Kommunikative Handlungskompetenzen II: Sprechen, Körpersprache und Kreatives Schreiben
Zur Weiterentwicklung persönlicher Kommunikationskompetenzen liegt der Schwerpunkt in Modul 6 auf mündlicher und schriftlicher Kommunikation. In der Themeneinheit Verbale Kommunikation und Körpersprache geht es um die Reflexion und Erweiterung verbaler und nichtsprachlicher kommunikativer Ausdrucksmöglichkeiten. Inhaltlich verknüpft mit dieser Themeneinheit ist das Angebot Kreatives Schreiben, das auf die Erweiterung der schriftlichen Kommunikationskompetenzen abzielt.

Modul 7: Kommunikative Handlungskompetenzen III: Moderation und Verhandlungsführung, Konfliktmanagement und Mediation
Thema dieses Moduls ist die Gestaltung und Steuerung von Kommunikationsprozessen im Rahmen spezieller Gruppengespräche. Bei der Verwendung von Moderationsmethoden hat der Gesprächsleiter insbesondere darauf zu achten, Eskalationen zu verhindern und das Gespräch zielgerichtet zu leiten. Eine Verhandlungsführung kann dadurch gekennzeichnet sein, dass Kommunikationsprozesse zwischen Personen und Parteien mit unterschiedlichen Interessen zu moderieren sind. Besteht zwischen Personen ein Konfliktpotential, so stellt das Konfliktmanagement eine Interventionsmöglichkeit dar, um z.B. die Bildung gemeinsamer Oberziele anzuregen. Die Mediation kann als eine Sonderform des Konfliktmanagements betrachtet werden, die beispielsweise mit dem Ziel eingesetzt wird, ein gemeinsam getragenes Übereinkommen zwischen den Konfliktparteien zu erarbeiten. Die Qualifizierungsziele dieses Moduls bestehen einerseits im Erwerb von Kompetenzen zur Steuerung von Gruppengesprächen in denen unterschiedliche Interessen und/oder Konfliktpotential vorhanden sind und andererseits im Training der Reflexionsfähigkeit persönlicher Reaktionsmuster in schwierigen Gesprächssituationen.

Modul 8: Kommunikative Handlungskompetenzen IV: Mediengestützte Kommunikationskompetenzen
Das Modul 8 hat verschiedene Formen mediengestützter Kommunikation zum Inhalt. Dabei werden zunächst Fragen der Wissenskonstruktion und Wissenskommunikation thematisiert. Ziel des Moduls ist die Auseinandersetzung mit verschiedenen Formen medien-gestützter Kommunikation, die theoretische Aufarbeitung der Chancen und Risiken von mediatisierten Kommunikationsprozessen auf dem Hintergrund der individuellen Konstruktion von Wissen sowie der persönliche Kompetenzerwerb im Umgang mit ausgewählten Formen mediengestützter Kommunikation.

Modul 9: Wissenschaftliches Arbeiten und Projektstudium
Im Rahmen des Moduls 9 sollen die bisher im Studium erworbenen Kenntnisse und Handlungskompetenzen durch Projektarbeit angewandt und vertieft werden. Die Projektthemen werden inhaltlich mit den Studierenden im Hinblick auf berufliche Anwendungsbezüge festgelegt. Ziel der Projektarbeit ist die professionelle Planung, Durchführung und Analyse komplexer kommunikativer Prozesse in beruflichen Kontexten. Dies ist sowohl als direkte Anwendung von Studieninhalten in der beruflichen Praxis (bspw. als Intervention) als auch als Reflexion (bspw. als Analyse gegebener kommunikativer Situationen und Erarbeitung von Lösungsvorschlägen für den betreffenden konkreten Fall) möglich. Die Bearbeitung der Projekte orientiert sich an Standards wissenschaftlichen Arbeitens und der gekonnten Verwendung thematisch angemessener empirischer Methoden.

Modul 10: Empirische Forschung und Statistik
Dieses Modul greift zwei zentrale Methodenthemen auf: Das erste Methodenthema dient der Einführung in die Logik und in Grundprinzipien empirischer Forschung. Dabei erwerben die Studierenden methodische Kompetenzen in Datenerhebungstechniken und in der Untersuchungsplanung. Das zweite Methodenthema dient einer ausführlichen Unterweisung in deskriptiven Statistikverfahren einschließlich einer Einführung in computervermittelte Datenanalyseverfahren.

Modul 11: Wahrscheinlichkeitstheorie und Inferenzstatistik
Das Modul dient primär dem Kompetenzerwerb in zentralen Grundlagen statistischer Datenauswertung. Es werden grundlegende Inferenztechniken vermittelt. Die Ziele des Moduls sind darin zu sehen, dass die Studierenden statistische Schlussweisen kennenlernen, Veröffentlichungen kritisch lesen können und die Grundkompetenzen für eigene Datenauswertungen erwerben.

Wissenschaftliche Leitung:

  • Prof. Dr. em. Herbert Bock
    Studiengang Kommunikationspsychologie, Hochschule Zittau/Görlitz
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  • Prof. Dr. phil. habil. Wolfgang Frindte
    Leiter der Abteilung Kommunikationspsychologie, Universität Jena

Dozenten (Auswahl):

  • Prof. Dr. em. Herbert Bock
    Professor für Psychologie, ehem. Direktor des Hochschulforschungsinstitutes BIK der Hochschule Zittau/Görlitz (FH): Institut für Bildung, Information und Kommunikation
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  • Prof. Dr. phil. habil. Wolfgang Frindte
    Professur am Institut für Kommunikationswissenschaften der Universität Jena, Abt. Kommunikationspsychologie
    (zur Homepage)
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  • Annett Görlich
    Dipl.-Sprechwissenschaftlerin, Dresden
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  • Jörg Heidig
    Dipl.-Kommunikationspsychologe (FH), freiberufliche Tätigkeit in den Bereichen Training, Coaching und Organisationsentwicklung; Dumares Kommunikation
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  • Prof. Dr. em. Hubert Jall
    Professor für Soziale Arbeit und Pädagogik an der
    Katholischen Stiftungsfachhochschule München - Abteilung Benediktbeuren
  • Ina Jäkel
    Trainerin und Coach, „gegeKomm“ – Gesundheitsgerechte Kommunikationspsychologie, Berlin
  • Prof. Dr. Thomas Köhler
    Professur "Bildungstechnologie" an der Technischen Universität Dresden, Direktor Medienzentrum der TU-Dresden, Direktor Institut für Berufspädagogik an der Fakultät Erziehungswissenschaften der TU Dresden
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  • Dr. Ulla Nagel
    Geschäftsführerin der Dr. Ulla Nagel GmbH, Dresden
  • Dr. Jörg Neumann
    Leiter der Abteilung Medienstrategien am Medienzentrum der TU Dresden
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  • Prof. Dr. Bolko Pfau
    Niedergelassener Nervenarzt, Schwerte

  • Dr. Claudia Prescher
    TU Dresden Fachrichtung Psychologie, Psychologie des Lehrens und Lernens

  • Prof. Dr. em. Brigitte Pyerin
    Professorin für Erziehungswissenschaften, Hochschule Zittau/Görlitz (FH)
    (zur Homepage)

  • Dr. Stephanie Rohac
    Trainerin und Coach, „kommunikation bewegt“

  • Dr. Matthias Rudolf
    TU Dresden - Fachrichtung Psychologie, Methoden der Psychologie

  • Prof. Dr. Matthias Schmidt
    Professor für Organisationspsychologie HS Zittau/Görlitz
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  • Prof. Dr. Gerhard Tutz
    Ludwig-Maximilian Universität München, Leiter des Instituts für Statistik

  • Prof. Dr. Rüdiger von der Weth
    Professor für Betriebswirtschaftslehre - Arbeitswissenschaften und Personalwesen an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (FH) 
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Hinweis: Einzelne Änderungen in der Zusammensetzung des Dozententeams sind vorbehalten. 

Voraussetzungen für die Zulassung zum Masterstudiengang sind:

  • Abschluss eines ersten berufsqualifizierenden, mindestens dreijährigen Hochschul- oder Fachhochschulstudiums.
  • Zusätzlich ist die erfolgreiche Teilnahme an einem Eingangsgespräch erforderlich.

Für ein erfolgreiches Studium sind außerdem gute Deutschkenntnisse Voraussetzung.

Netzwerkpartner:
  • Staatliche Kunstsammlungen Dresden
  • IMO Anlagenmontagen
  • giz