Freitag, 4. November 2016

Immer auf dem aktuellen Stand

„Generalisierung in der Pflege“ lautete das Thema des 6. Praxisbeirates der medizinischen Berufsfachschulen bzw. Krankenhäuser, die im Rahmen der Bachelorstudiengänge „Pflege“, „Hebammenkunde“ und „Physiotherapie“ mit der Dresden International University kooperieren.

In regelmäßigen Abständen trifft sich der Praxisbeirat der Studiengänge „Pflege“, „Physiotherapie“ und „Hebammenkunde“, der aus Vertretern medizinischer Berufsfachschulen bzw. von Krankenhäusern, den Wissenschaftlichen Leitern sowie einem Vertreter der Studierenden bzw. Absolventen besteht, um über aktuelle Entwicklungen in diesen Gesundheitsfachberufen und den sich daraus ergebenden Herausforderungen und notwendigen Schritte zu informieren und zu diskutieren. Am 25. Oktober 2016 fand dieses Treffen bereits zum sechsten Mal statt.

Dr. Reinhard Kretzschmar, Geschäftsführer der DIU, begrüßte die Gäste und stellte diesen die Ausrichtung und Perspektiven der privaten Weiterbildungsuniversität der TU Dresden vor. Seinen Ausführungen schloss sich ein Vortrag von Dr. Kornelia Möser an, der Leiterin des Kompetenzzentrums „Gesundheitswissenschaften und Medizin“, die einen Rückblick zu den vergangenen Beiratssitzungen gab und den aktuellen Stand der drei Bachelorstudiengänge vorstellte.

Der Dipl.-Medizinpädagoge Rainer Karius, Schulleiter der Schule für Gesundheitsfachberufe im St. Joseph Krankenhaus Berlin Tempelhof und stellvertretender Vorsitzende Bundesverband Lehrende Gesundheits- und Sozialberufe, referierte daran anschließend über die Generalisierung in der Pflege. Er sprach über die Reform der Pflegeausbildung, in deren Zusammenhang die generalistische Ausbildung eine wesentliche Rolle spielt. Herr Karius erläuterte das neue Pflegeberufgesetz der Bundesregierung und sprach über die Gründe für die Generalistik und deren Herausforderungen. Die abschließende Gesprächsrunde bot die Kooperationspartner die Möglichkeit, offene Fragen zu stellen und neue Impulse für die Weiterentwicklung der Bachelorstudiengänge zu geben.

Die Studiengänge „Pflege“, „Physiotherapie“ und „Hebammenkunde“ richten sich an Abiturienten bzw. Berufserfahrene, die sich zusätzlich zu einer Ausbildung in einem der drei Gesundheitsfachberufe weiterqualifizieren möchten. Dabei werden neben allgemeinen Grundlagen, wie der Managementlehre oder Grundlagen der empirischen Sozialforschung, auch fachwissenschaftliche Inhalte vermittelt. Ausführliche Informationen zu den Studiengängen können von der Projektmanagerin Anna Kojro-Richter angefordert werden.


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