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Mittwoch, 6. April 2011

Parodontologie und Implantattherapie - Studenten berichten

Ein Bericht von Frau Dr. Daniela Gätke, Teilnehmerin des Jahrgangs 2009.

Studenten berichten

„Kaum zu glauben, aber die ersten zwei Jahre des Master-Studienganges Parodontologie und Implantattherapie sind bereits vergangen. Wie im Traum sind bereits 21 Module erfolgreich absolviert. Und bald beginnen Modul 22 und 23.

Das Studium ermöglichte mir neben der Spezialistenausbildung und dem täglichen Umgang mit parodontal erkrankten Patienten in der Abteilung Parodontologie Greifswald aufgrund der gut aufeinander aufbauenden Struktur der Module eine Erweiterung des Verständnisses von der Ätiologie bis hin zur Komplexität der Therapiemöglichkeiten parodontal und auch periimplantär erkrankter Patienten. Ich konnte die histologischen und mikrobiologischen Grundlagen sowie die Mechanismen der Abwehrreaktionen als auch die chirurgischen und nicht chirurgischen Parodontitistherapien, gefolgt vom neuesten Wissen in der Implantologie und Periimplantitisbehandlung von den Experten lernen. Dies erfolgte nicht nur in der Theorie. Praktische Übungen und Ausprobieren neuer Instrumente und Verfahren unterstützten den Lerneffekt und motivierten, das neu Erlernte in der Praxis umzusetzen und das eine oder andere in das Therapiekonzept zu übernehmen.

Dadurch, dass wir die Referenten persönlich in ihren Praxen kennenlernten, konnten wir sehen wie die verschiedenen Konzepte tatsächlich umgesetzt werden. Gerade diese familiäre Atmosphäre machte für viele Kommilitonen auch  den Reiz des Master-Studienganges aus. Außerdem war nicht nur mit den Referenten, sondern auch mit den Kollegen ein Erfahrungsaustausch sehr lehrreich.

Ich habe bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt alle Module erfolgreich absolviert. Die Dokumentation von Patientenfällen erfolgte zeitgleich in der Abteilung Parodontologie der Universität Greifswald. Die Fotodokumentation der Patientensituation im Verlauf der Behandlung wird bei uns standardmäßig durchgeführt. Im Rahmen der Aufarbeitung der Patientenfälle konnte ich auch rückwirkend mit dem neu erlangten Wissen bestimmte Behandlungsabläufe kritisch betrachten und neue Erkenntnisse gewinnen, die die zukünftig zu treffenden Therapieentscheidungen beeinflussen werden.

Die DIU und die DGP waren während der gesamten Studienzeit sehr bemüht, den Kontakt zu den Masterstudenten zu halten, um bestehende Probleme oder Anregungen von Seiten der Studenten aufzunehmen. Dies ermöglichte einen reibungslosen Ablauf für uns Studenten.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass dieser Masterstudiengang sehr gut organisiert und bis jetzt sehr informativ war. Ich glaube, ich kann an dieser Stelle für alle sprechen: Wir freuen uns jedesmal wieder auf das monatliche Wiedersehen und haben neben vielen neuen fachlichen Eindrücken auch neue Freunde gefunden.”


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