Donnerstag, 30. September 2010

Workshop von DIU und CCS mit dem Statistischen Landesamt

In Anwesenheit der Präsidentin des Statistischen Landesamtes, präsentierte Birgit Scheibe das methodische Vorgehen und die Ergebnisse der Vorausberechnung zu erwartender Patientenfallzahlen in sächsischen Krankenhäusern.

Workshop von DIU und CCS mit dem Statistischen Landesamt

Im Rahmen des Projektes „Einfluss integrierter Versorgungsstrukturen in der Gesundheitsregion Carus Consilium Sachsen auf die Landesbettenplanung des SMS im Sinne der Substitution des stationären Bereichs“ fand der zweite Methoden-Workshop mit Vertretern des Carus Consiliums Sachsen,  des Statistischen Landesamtes des Freistaates Sachsen und der Dresden International University statt.

In Anwesenheit der Präsidentin des Statistischen Landesamtes, Frau Prof. Dr. Schneider-Böttcher, präsentierte Birgit Scheibe das methodische Vorgehen und die Ergebnisse der Vorausberechnung zu erwartender Patientenfallzahlen in sächsischen Krankenhäusern 2008 bis 2020 nach Landkreisen – eine Prognose, die im Auftrag des Sächsischen Staatministeriums für Soziales und Verbraucherschutz durchgeführt wurde.

Im Anschluss daran ging Sonja Milde auf den Ansatz der DIU ein, welcher neben den rein demographischen Auswirkungen auf die Krankenhausnachfrage weitere bedarfsbeeinflussende Faktoren, wie das Substitutionspotenzial aus den dem Krankenhaus vor- und nachgelagerten Bereichen (ambulante und rehabilitative Versorgung bzw. integrierte Versorgung), die Änderung der Morbiditätsstruktur der Bevölkerung und der medizintechnische Fortschritt, enthält. Damit wird die rechnerische Grundlage für ein Gutachten des Carus Consiliums Sachsen geschaffen, welches dem Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz zur Neustrukturierung der Versorgungslandschaft vorgelegt wird.

Der nächste Workshop findet im Januar 2011 in den Räumen des Statistischen Landesamtes in Kamenz statt.



Quelle: www.sachsen.de


« Vorheriger Artikel -  zur Übersicht  - Nächster Artikel »
Netzwerkpartner: