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Freitag, 5. Februar 2010

Das Jahr des Tigers - Veranstaltungsreihe zum Frühlings- und Tet-Fest

Schon traditionell feiern Chinesen und Vietnamesen auch in Dresden den Jahreswechsel nach dem Mondkalender.

Quelle: Flyer Stadt Dresden

Schon traditionell feiern die in Dresden lebenden Chinesen und Vietnamesen auch in Dresden den Jahreswechsel nach dem Mondkalender. So feiern beide Kulturen in diesem Jahr am 14. Februar den ersten Tag des neuen Mondjahres, dem Jahr des Tigers. Beide Feste, das Frühlingsfest der Chinesen und das Tet-Fest der Vietnamesen, werden über einen Zeitraum von zwei Wochen begangen.

Um das Fest und die beiden Länder einer größeren Öffentlichkeit in Dresden ins Bewusstsein zu bringen, hatten bereits im vergangenen Jahr Dresdner Vereine und Institutionen auf Initiative von Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert eine Veranstaltungsreihe für das Frühlingsfest und das Tet-Fest organisiert. Auch in diesem Jahr ist es wieder gelungen, eine Vielzahl an Veranstaltungen im Zeitraum vom 13. bis 26. Februar 2010 zusammen zu stellen. Das Angebot reicht von zwei Festen im Rathaus über einen Kochkurs, Märchenerzählungen, Vorträge über Traditionelle chinesische Medizin, über die Auswirkungen des Klimawandels auf Vietnam oder über Chinoiserie in Dresden bis hin zu einem Vortrag interkulturellen Fähigkeiten als Schlüssel für erfolgreiche Wirtschaftsbeziehungen. Oberbürgermeisterin Helma Orosz freut sich über die vielfältige Veranstaltungsreihe: „Mit den Veranstaltungen können wir dazu beitragen, die Internationalität und Weltoffenheit Dresdens zu stärken. Ich hoffe, dass viele Dresdnerinnen und Dresdner von den Möglichkeiten profitieren und die Veranstaltungen besuchen werden.“ Für Wirtschaftsbürgermeister Hilbert, der die diesjährige Veranstaltungsreihe gemeinsam mit der Abteilung Europäische und Internationale Angelegenheiten im Büro der Oberbürgermeisterin und einigen Institutionen aus Dresden koordiniert hat, sind die Veranstaltungen eine wichtige Gelegenheit für alle, die Traditionen und Kultur der Chinesen und Vietnamesen kennen zu lernen. „Immerhin leben, arbeiten und studieren über 3000 Vietnamesen und Chinesen hier und sind fester Bestandteil der Dresdner Bevölkerung, Die Veranstaltungen vermitteln ebenso interkulturelle Fähigkeiten, die oft der Schlüssel sind für erfolgreiche Beziehungen zwischen den Ländern.“ so Hilbert.

Das Programm der Veranstaltungen bis zum 26. Februar wird von zahlreichen Einrichtungen und Vereinen in der Stadt gestaltet. Die genauen Daten zu den elf Veranstaltungen und den beiden Angeboten für Schulklassen und Jugendgruppen sind auch im Internet unter www.dresden.de/fruehlingsfest zu finden. Zwei Höhepunkte sind sicher die Veranstaltungen im Rathaus: Der Verein der Vietnamesen feiert am 14. Februar ab 17:30 Uhr im Plenarsaal das Tet-Fest. Bürgermeister Jörn Marx wird die Oberbürgermeisterin vertreten. Am 20. Februar lädt der Verein China ServiceCenter in Dresden e.V. ab 19 Uhr zum Chinesischen Frühlingsfest in den Plenarsaal. Dort wird auch Oberbürgermeisterin Orosz die Gäste, unter anderem eine Künstlergruppe aus Dresdens Partnerstadt Hangzhou, begrüßen.

Die Dresden International University (DIU) ist Partner und Mitveranstalter der Veranstaltungsreihe.

Aktuell sind in den 18 verschiedenen Studiengängen mehr als 600 Studierende eingeschrieben, von denen ca. 20 Prozent internationaler Herkunft sind. An der DIU sind Studierende aus 17 Nationen eingeschrieben. Die Studierenden aus der VR China bilden dabei die größte Ländergruppe. Insbesondere der Studiengang Logistics Management wird seit Jahren sehr stark von chinesischen Fach- und Führungskräften nachgefragt.

Eine weiterer Bezugspunkt der DIU zur chinesischen Kultur ist die Traditionelle Chinesische Medizin Da die Traditionelle Chinesische Medizin zunehmend auch für die westlichen Länder an Attraktivität gewinnt und ergänzend zur westlichen Schulmedizin zum Einsatz kommt, beschäftigt sich das Kompetenzzentrum für Gesundheitswissenschaften und Medizin der Dresden International University (DIU) seit längerem mit diesem Thema und verfolgt dabei das Ziel, Interessenten und Anwendern die Möglichkeit zu geben, sich nach den Methoden der TCM behandeln oder auf diesem Gebiet aus- bzw. weiterbilden zu lassen. Die DIU betreibt seit 2005 eine eigene TCM-Ambulanz. Interessenten können sich am 25.02.10, 19:00 Uhr im Deutschen Hygiene-Museum einen Vortrag zu den Behandlungsmöglichkeiten der TCM informieren. 


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