Dienstag, 17. Juli 2012

DIU-Zertifikatskurs Wirtschaftsmediation startet erstmalig im September

Dresdner Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert und Dr. Markus Reichel, MIT Sachsen, begrüßen Programm

Wirtschaftsmediation

Das 9monatige Programm „Wirtschaftsmediation | Verhandlungs- und Konfliktmanagement“ wird im September 2012 starten. Verteilt auf 14 Wochenenden à 20 Unterrichtseinheiten werden Hochschullehrer, erfahrende Mediatoren aus allen Unternehmensbereichen sowie ausgewiesene Konfliktmanager den rund 15 Teilnehmern in Theorie- und Praxiseinheiten die Themen professionellen Verhandlungs-und Konfliktmanagements sowie Wirtschaftsmediation vermitteln. Neben dem Zertifikat Wirtschaftsmediator (DIU) können alle Absolventen ein Zertifikat „Wirtschaftsmediator (BMWA)“ beim Bundesverband Mediation in Wirtschaft und Arbeitswelt e.V. im Einzelprüfverfahren beantragen. Außerdem können 30 ECTS-Punkte erworben werden – deshalb ist das Programm auch für DIU-Studierende interessant, denen diese Punkte für die Zulassung zu ihrem DIU-Studiengang noch fehlen. DIU-Studierende, die das Programm als Brückenkurs absolvieren, erhalten noch einmal einen spürbaren Preisnachlass.

Das Programm wird in Politik und Wirtschaft sehr positiv aufgenommen. Der Dresdner Bürgermeister für Wirtschaft Dirk Hilbert: „Auseinandersetzungen und konträre Standpunkte erlebe ich täglich in meiner Arbeit. Es freut mich daher sehr, dass die DIU ihr Angebot um den Baustein "Wirtschaftsmediation" erweitert hat und schließe mich Herrn Prof. Dr. Kurt Biedenkopf vollkommen an, der das Programm auf der Auftaktveranstaltung im April sehr begrüßt hat. Damit erhalten nicht nur die Dresdner, sondern alle sächsischen Unternehmen und Unternehmer ein gutes Rüstzeug für professionelles Konfliktmanagement.“ Auch Dr. Markus Reichel (Landesvorsitzender der Mittelstands- und Wirtschafts-vereinigung Sachsen, MIT) hat bereits bei der Auftaktveranstaltung im April als Podiumsteilnehmer den Nutzen von professionellem Konfliktmanagement für den Sächsischen Mittelstand betont. „Vor allem das Thema Unternehmensnachfolge ist im Mittelstand sehr aktuell. In Sachsen steht eine große Zahl von Unternehmen in den nächsten Jahren vor einem Generationenwechsel. Aus unserer Erfahrung heraus wissen wir, dass die Übergabe an die nächste Generation in den seltensten Fällen konfliktfrei über die Bühne geht. Entsprechendes Fingerspitzengefühl durch fundiertes eigenes Konfliktmanagement oder externe Begleitung ist geboten. Oft werden Probleme nicht angesprochen, als solche nicht wahrgenommen oder ausgesessen. Der Konflikt bindet Ressourcen, die für Unternehmensaufgaben benötigt werden. Im schlechtesten Fall steht die eigene Existenz auf dem Spiel!“
Jürgen Briem ist Leiter des internen Konfliktmanagementsystems bei SAP Deutschland, Initiator des Kreises „Round Table Mediation und Konfliktmanagement der deutschen Wirtschaft“ und DIU-Dozent. Er ist überzeugt, dass systematisierte Konfliktbearbeitung die Unternehmenskultur verbessert. „Als Ergänzung zu den herkömmlichen Bearbeitungsmustern wird eine Unternehmenskultur erzeugt, die auf Lösungen setzt und trotzdem ein wertschätzendes Miteinander ermöglicht. Reduzierte Konfliktbearbeitungszeiten, eine erhöhte Arbeitsbereitschaft sowie eine bessere Arbeitsfähigkeit der Mitarbeiter sind die Folge. Nutznießer sind kleine, mittelständische und große Unternehmen.“ so Briem. 

Ausführliche Informationen zum Programm finden Sie hier: http://www.dresden-international-university.com/?id=120


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