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Donnerstag, 25. Juni 2009

Werbung für das 6. Matrikel MBA Logistics Management

Seit 1990 haben sich die Studierendenzahlen in China mehr als verfünffacht. Viele entscheiden sich für einen Auslandsaufenthalt.

„Das Lernen ist wie ein Meer ohne Ufer“.
Konfuzius, 5. Jhd. v. Chr.

Das chinesische Hochschulsystem befindet sich derzeit in einer Phase großen Wandels. Seit 1990 haben sich die Studierendenzahlen in China von weniger als 4 Mill. auf weit mehr als 20 Mill. (einschließlich aller zwei-, drei- und vierjährigen Studiengänge, aller Doktoranden und der Erwachsenenbildung) erhöht. Besonders in den letzten sechs bis acht Jahren ist ein rapider Anstieg zu verzeichnen. Die Zahl der Studierenden in einem vierjährigen Studiengang hat sich z.B. von 4,14 auf 9,43 Mill. mehr als verdoppelt. Durch dieses enorme Wachstum sind die Hochschulen in China vor neue Herausforderungen gestellt, was insbesondere die Organisation der Lehre und die Qualitätsansprüche und –sicherung betrifft. Es werden weit mehr Studierende in den Bachelorstudiengängen zu finden sein als in Masterstudiengängen, die trotz Kapazitätserweiterungen weniger Studenten aufnehmen können. Gleichzeitig begeben sich jährlich Millionen von Absolventen auf den Arbeitsmarkt. Eine Anstellungsgarantie kann längst nicht allen Studienabgängern gegeben werden. Daher entscheiden sich viele der Absolventen ins Ausland zu gehen, um einen ausländischen Hochschulabschluss und gleichzeitig noch Fremdsprachenkenntnisse und interkulturelle Erfahrung als eine weitere Zusatzqualifikation zu erwerben.

Chinesen bilden die größte Gruppe der internationalen Studierenden. Die Zielländer sind neben Deutschland vor allem die USA, gefolgt von Japan, Großbritannien, Kanada, Australien. Weltweit schickt China die meisten Studierenden ins Ausland. Lt. Bericht des Handelsblattes vom April 2008 beziffert sich die Zahl auf rund 400 000. Internationalisierung spielt an den chinesischen Hochschulen eine große Rolle. Gern würden sie auch Studierende aus dem Ausland begrüßen , trotz einer Steigerung der Anzahl ausländischer Studierender in den letzten Jahren, bleibt der prozentuale Anteil an Ausländern an chinesischen Hochschuleinrichtungen unter einem Prozent.

Chinesische Hochschulen legen verstärkt ihr Interesse auf Austauschprogramme, die gemeinsame Abschlüsse; teilweise Anerkennung von Studienleistungen und dgl. mehr zum Inhalt haben. Die Hochschulen setzen bewusst auf eine internationale Zusammenarbeit über den bloßen Studentenaustausch hinaus. Chinesische Studierende sind kritischer geworden, lassen sich detailliert beraten bevor sie ein Auslandsstudium in Erwägung ziehen.

Durch engere Kooperation mit den Partneruniversitäten und –einrichtungen, durch ein großzügiges Betreuungs- und Beratungsangebot vor Ort in China und in Dresden sowie durch eine solide Studienvorbereitung Deutsch und durch attraktive Studienplatzangebote möchten die DIU und TUDIAS dazu beitragen, dass die Anzahl der nach Dresden zum Studium an die TUD bzw. DIU kommenden Studierenden aus China kontinuierlich ansteigt. Für den internationalen englischsprachigen Masterstudiengang MBA Logistics Management, der im Februar 2010 mit seinem 6. Matrikel geplant ist, laufen die Bewerbungen. Auf einer Prüfungs- und Auswahlreise im Juni 2009 zu den chinesischen Partnerhochschulen und Kooperationspartnern wurden mehr als 100 Studienbewerber von Mitgliedern des CCT (China Competence Team) der DIU für das WS 09/10 auf ihre sprachlichen und fachlichen Voraussetzungen in Interviews und mit schriftlichen Tests geprüft. DIU und TUDIAS, im Ergebnis auch die TU Dresden, können sich auf motivierte junge Absolventen freuen, die in ihrer Karriereplanung bewusst auf ein Master- bzw. Aufbaustudium in Dresden setzen.

(Quelle: DAAD Länderinfo China 2009)

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