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Donnerstag, 14. Februar 2013

Giuseppe Verdi und Richard Wagner - zwei Komplementärcharakter des 19. Jahrhunderts

Der erste Expertenabend des neuen Jahres im Studiengang Kultur + Management fand am Donnerstag, dem 17. Januar 2013 in den Räumen der DIU im World Trade Center statt.

Giuseppe Verdi und Richard Wagner - zwei Komplementärcharakter des 19. Jahrhunderts

Auf Wunsch der Studierenden gab es eine Fortsetzung der bereits im vergangenen Jahr stattgefundenen Dialogvorlesung von Prof. Gerd Uecker, dem ehemaligen Intendanten der Dresdner Semperoper, und Holk Freytag, dem Intendanten der Bad Hersfelder Festspiele. Beide sind bereits seit langer Zeit treu verbundene Unterstützer des Studiengangs und verlässliche Dozenten im Curriculum.

Nach der "Genealogie der Tragödie" standen nun zwei Komponisten im Mittelpunkt: Giuseppe Verdi und Richard Wagner verbindet mehr als nur das gemeinsame Geburtsjahr 1813. Vielmehr sind beide als kompositorische Komplementärcharakter des 19. Jahrhunderts zu betrachten. Während Wagner das Ziel der durchkomponierten Oper verfolgte und sich so von der bis dato traditionellen Nummernoper löste, versuchte Verdi insbesondere den Menschen und seine Schöpferkraft in seinen Werken klar erkennen zu lassen. Sinnbildlich kann Wagner dabei als Vertreter des Nordens und Verdi als Vertreter des Südens verstanden werden. Untermalt von zahlreichen Hörbeispielen verdeutlichten beide Dozenten sehr anschaulich und gleichsam unterhaltsam ihren Zugang zu den Werken der beiden Komponisten. Erfreulich ist die bereits für das kommende Wintersemester geplante Fortsetzung, in der sich beide Dozenten mit Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel auseinandersetzen wollen.


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