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Mittwoch, 1. Dezember 2010

K+M auf Exkursion in Halle

Am 04. November 2010 fuhren die Teilnehmer des Studiengangs Kultur + Management im Rahmen der „Kulturpolitischen Exkursion“ nach Halle an der Saale.

Exkursion nach Halle an der Saale

Exkursion nach Halle an der Saale

Exkursion nach Halle an der Saale

Der erste Besuch galt der Kulturstiftung des Bundes. In den Räumlichkeiten der Franckeschen Stiftungen zu Halle trafen sich die Studierenden zu einem Gespräch mit Frau Friedericke Tappe-Hornborstel, der Pressesprecherin der Kulturstiftung. Sie erläuterte zunächst die Aufgaben der Bundeskulturstiftung. Diese vergibt im Auftrag des Bundes Mittel an verschiedene Kulturinstitutionen und Projekte die im Zusammenhang mit den Zuständigkeiten des Bundes stehen. Dazu gehören beispielsweise das Thema der Deutschen Einigung, die kulturellen Kontakte nach Osteuropa, die Hauptstadtfrage und die Arbeit in Gedenkstätten. Seit ihrer Errichtung 2002 wurden ca. 1300 Projekte gefördert.  An die Darstellung von Frau Tappe-Hornborstel schloss sich eine  Fragerunde an in der u.a. darüber diskutiert wurde, wie kurzfristig  geförderte  Projekte eine langfristige Perspektive und Finanzierung erlangen könnten.

Nach einem Besuch der Wunderkammer und einer kleinen Mittagspause wurde die Stadt Halle besichtigt. Diese überraschte die Studierenden durch ihre äußerst vielfältige Architektur und städtebauliche Struktur.

Am Nachmittag wurde die Stiftung Moritzburg besucht. Begrüßt wurde die Gruppe von Frau Cornelia Wieck, Kustodin am Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt. Sie gab zunächst einen kurzen historischen Abriss über die wechselvolle Entwicklung der Stadt Halle und ihren Sammlungen. Diese wurde  im Laufe der Jahrhunderte immer wieder aufgebaut und durch verschiedene Ereignisse in alle Winde zerstreut.

Heute zeigt das 1885 als Bürgerschaftliche Stiftung gegründete Kunstmuseum eine Sammlung hauptsächlich Romantischer, Moderner und Zeitgenössischer Kunst, darunter eines von drei erhaltenen Transparentbildern Caspar David Friedrichs sowie Werke der Künstlergruppen „Der blaue Reiter“ und der „Brücke“.

Nach einem kurzen Rundgang durch die Ausstellung  traten die Studierenden die gemeinsame Rückfahrt nach Dresden an. 


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