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Mittwoch, 30. März 2016

Studierende der Fahrzeugsicherheit auf Exkursion zum Mercedes-Benz Technology Center

Praxisnahes Studieren zeichnet die Dresden International University aus. 11 Studierende des Masterstudiengangs „Fahrzeugsicherheit und Verkehrsunfallforschung“ erlebten dies nun hautnah. Bei der Exkursion zum Mercedes-Benz Technology Center in Sindelfingen konnten sie bei einem Crash-Test dabei sein.


Elf DIU-Studierende des Masterstudiengangs „Fahrzeugsicherheit und Verkehrsunfallforschung“ besuchten zusammen mit Studenten und Studentinnen der HTW Dresden und TU Dresden das Mercedes-Benz Technology Center der Daimler AG in Sindelfingen. Die zweitätige Exkursion verdeutlichte erneut die Verbindung von theoretischem Wissen mit der praktischen Anwendung an der Dresden International University.

Am ersten Tag vermittelte der Diplomingenieur Dieter Scheunert – Director Product Analysis/Product Safety Mercedes-Benz Cars Development, Daimler AG – den Studierenden Kenntnisse über Anforderungen an Rückhalteeinrichtungen (Airbag, Gurt etc.) im Fahrzeug und gab sein Wissen zu den Themen Fahrzeugdaten und Datenschutz weiter. Der Themenkomplex „Passive Sicherheit“ umfasst weitere interessante Aspekte, wie Kompatibilität, Fahrzeug- und Strukturauslegung, Gesetze, Ratings, Entwicklungsprozesse und Entwicklungstools, die Zukunft der Fahrzeugsicherheit sowie Sicherheitsinnovationen und vieles mehr.

Prof. Dr. Rodolfo Schöneburg – Director Safety/Durability/Corrosion Protection, Daimler AG – begrüßte am nächsten Morgen die Studierenden auf dem riesigen Werksgelände in Sindelfingen. Die Studenten und Studentinnen erhielten an diesem Tag die einzigartige Gelegenheit, einen äußerst sensiblen Bereich der Daimler AG kennenzulernen. Den Höhepunkt stellte die Durchführung eines Crash-Testes dar. Getrennt durch große Fensterscheiben schauten die Teilnehmer/-innen in die Crash-Halle. Im Bruchteil einer Sekunde war ein lauter Knall zu hören und die Deformation des Pkw zu sehen. Dokumentiert wurde der Crash-Test durch Hochgeschwindigkeitskameras und einer innovativen Messtechnik. Im Gegensatz zur extrem kurzen Crashdauer sind die Vorbereitungs- und Nacharbeiten äußerst aufwändig. Das Kennenlernen der Prüf- und Messtechnik sowie eine Besichtigung des Prüffeldes, der Versuchswerkstätten und verschiedener Einzelkomponenten-Prüfstände, vermittelten dies nachhaltig.

Die perfekte Organisation mit Kaffee- und Mittagspause und die Vielfalt an Informationen hinterlassen bei den Teilnehmern ein abwechslungsreiches und eindrucksvolles Erlebnis. Ein herzliches Dankeschön an alle, die zu dieser äußerst interessanten Exkursion beigetragen haben: Prof. Dr. Schöneburg und seinen Mitarbeitern von der Daimler AG für die Organisation in Sindelfingen; den Dozenten Karl-Heinz Baumann und Dieter Scheunert für die interessanten Vorlesungen über passive Sicherheit.

Der in Kooperation mit der Verkehrsunfallforschung an der TU Dresden GmbH (VUFO) angebotene zweijährige Masterstudiengang „Fahrzeugsicherheit und Verkehrsunfallforschung“ bietet Ingenieuren eine deutschlandweit einmalige Weiterbildung und Spezialisierung. Absolventen sind nach dem Studium in der Lage, sowohl die technischen als auch die medizinisch-psychologischen Folgen von Unfällen zu analysieren und die daraus gewonnenen Erkenntnisse zielführend in der Fahrzeugentwicklung einzusetzen.

Interessenten, die sich im Bereich der Fahrzeugsicherheit und Verkehrsunfallforschung weiterbilden möchten, können zum 28. April 2016 noch zusteigen. Für Fragen zum Studium und zur Bewerbung steht Stephanie Hey zur Verfügung.


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