Montag, 20. Dezember 2010

Neuer Masterstudiengang „Management Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit“ (MSGA)

Der neue Masterstudiengang „Management Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit“ (MSGA) startet im April 2011

Eine konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit in einem Team von Fachexperten des Instituts für Arbeit und Gesundheit (IAG) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) und der TU Dresden machten es möglich, dass die Dresden International University (DIU) als  Träger dieses Studiengangs alle für die Genehmigung erforderlichen Studiendokumente nach finaler Abstimmung mit den Mitgliedern eines extra gegründeten Praxisbeirats beim zuständigen Sächsischen Staatsministerium einreichen konnte. Vorbehaltlich deren Genehmigung ist der Start des Studiengangs, der inzwischen 19. seit der Gründung der DIU, am 6. April 2011 geplant.

In dem Studium werden Fachleute, die bereits in dem Themengebiet tätig sind, weiterqualifiziert. Es handelt sich um eine Erweiterung und Vertiefung des Fachwissens, verbunden mit einer Kompetenzerweiterung im Hinblick auf Leitungsfunktionen.
Das Masterstudium ist keine Aus- oder Fortbildung für Aufsichtspersonen, sondern eine Personalentwicklungsmaßnahme für ausgewählten Führungsnachwuchs in der Prävention. Es ist für Mitarbeiter der Unfallversicherungsträger, des öffentlichen Dienstes und der gewerblichen Wirtschaft geeignet. Gegenüber den klassischen Ausbildungen (Aufsichtspersonen der Unfallversicherungsträger und der staatlichen Arbeitsschutzverwaltung, Fachkräfte für Arbeitssicherheit) wird ein höheres fachlich-wissenschaftliches Niveau erreicht, inhaltliche Überschneidungen werden vermieden. Das Studium vermittelt Kenntnisse, Fertigkeiten und Kompetenzen auf Niveau 7 im Sinne des Europäischen Qualifikationsrahmens (EQR).

Die erworbenen Kenntnisse, Fertigkeiten und Kompetenzen sind eine gute Grundlage, Führungsausgaben in den Präventionsabteilungen der Unfallversicherungsträger, in überbetrieblichen arbeitsmedizinischen und sicherheitstechnischen Diensten, der staatlichen Arbeitsschutzverwaltung sowie in vergleichbaren Abteilungen von Betrieben zu übernehmen.

Das Studium ist interdisziplinär ausgerichtet, teilnehmeraktivierende Lehrmethoden wie z. B. Fallstudien und Referate werden eingesetzt.


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