Freitag, 10. Oktober 2008

Die erste Brennstoffzelle an der DIU

Ja, sie haben richtig gelesen. Aber bitte, schlussfolgern sie nicht gleich, dass die DIU jetzt ihren Energiebedarf mittels Brennstoffzelle deckt.

Ja, sie haben richtig gelesen. Aber bitte, schlussfolgern sie nicht gleich, dass die Dresden International University jetzt ihren Energiebedarf mittels Brennstoffzelle deckt. In Betrieb war sie dennoch und zwar im Rahmen des gegenwärtig an der Dresden International University stattfindenden Master-studiengangs „Wasserstofftechnik“, der in der vorliegenden Form bisher einmalig in Deutschland ist und die Möglichkeit bietet, alle Aspekte des Wasserstoff-Managements berufsbegleitend zu studieren.

Experten aus Wissenschaft und Praxis konnten als Dozenten gewonnen werden, die mit Enthusiasmus ihre zum Teil schon langjährigen Erfahrungen den Studierenden, Fach- und Führungskräfte unterschiedlichster Fachrichtungen, vermittelten. So auch vom 08.10.08 bis 10.10.08 Herr Prof. Dr. Jürgen Garche, 40 Jahre Erfahrungen im Bereich Batterien und Brennstoffzellen, Studium, Promotion und Habilitation an der TU Dresden und u. a. bis 2004 Direktor des Geschäftsbereichs „Elektrochemische Energiespeicherung und –umwandlung“ des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg. Er brachte auch gleich die abgebildete Brennstoffzelle mit, setzte sie in Betrieb und überließ sie den Studierenden für die unterschiedlichsten Messungen.

Weitere Highlights dieser Studienwoche waren die Lehrveranstaltungen von Herrn Prof. Dr. Ernstwendelin Bach (Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden) zu Wasserstoff Verbrennungsmotoren, Herrn Dr. Konstatin Jonas (Fraunhofer Institut Verkehrs- und Infrastruktursysteme) zu Wasserstoff zum Antrieb von Automobilen und nicht zuletzt das Expertengespräch mit Herrn Dr. Klaus Bonhoff, Sprecher der Geschäftsführung der Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie GmbH (NOW), ein Unternehmen, das bei der Entwicklung und Marktvorbereitung von international konkurrenzfähigen Produkten der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie die treibende Kraft sein soll.

Mit unserem Masterstudiengang „Wasserstofftechnik“ wollen wir diese nationale Initiative unterstützen. Die Vorbereitungen zum Start des nächsten Studiengangs im April 2009 laufen deshalb auf Hochtouren.

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