Donnerstag, 19. April 2012

Präsenzwoche Palliative Care in Berlin - Bericht eines Teilnehmers

Vom 26. bis zum 30. März 2012 fand eine Präsenzwoche des Masterstudiengangs Palliativmedizin in Berlin statt, die von Herrn Prof. Dr. Müller- Busch organisiert und begleitet wurde.

Präsenzwoche in Berlin im Rahmen des Masterstudiengangs Palliative Care

Veranstaltungsort mit Übernachtungsmöglichkeit im Gästehaus war das St. Gertraudenkrankenhaus im Stadtteil  Schöneberg.  Die Woche zeichnete sich durch eine gute Organisation und angenehme Rahmenbedingungen aus.
Hervorragende Dozenten vermittelten uns ein breites Spektrum der Palliativmedizin: „Delir“, „HIV und Aids in Palliative Care“, „Trauer bei Kindern“, „Kommunikation ohne Worte“, „jüdische Bestattungskultur“ und „ambulante Palliativversorgung“ um nur einige der behandelten Themen zu nennen. 
Eine Besonderheit Berlins ist das anthroposophische Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe. Hier gewährte man uns einen umfassenden Einblick in das breite Spektrum der dort angebotenen Therapien und gab uns eine Einführung in die Philosophie Rudolf Steiners. Besonders interessant und eindrucksvoll war es, die Werke von Patienten im Krankheitsverlauf zu sehen und deren Interpretation zu hören. 

Die Hauptstadt Berlin hat ein vielfältiges und reiches  Kulturangebot, das man in einer Woche nicht annähernd kennenlernen kann. An einem Abend ging es in die staatliche Gemäldegalerie und zum  Abschluss der Woche konnten wir eine thematische Führung im ethnologischen Museum zu Tod- und Begräbniskultur wahrnehmen. 

Berlin ist sicher immer eine Reise wert, aber vor allem im Rahmen des Studiums lernt man Besonderheiten kennen, die nur aufgrund der persönlichen Vermittlung und innerhalb dieses Kontextes möglich sind. Ich möchte mich daher im Namen des Kurses sehr herzlich bei Herrn Prof. Dr. Müller-Busch  bedanken.


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