Mittwoch, 12. Oktober 2011

Spenden und Einnahmen aus Ruder-Regatta kommen Palliativ-Patienten zugute

Insgesamt starteten in diesem Jahr 61 Teams, die in den Kategorien „Frauen“, „Männer“, „Mixed“ und „Klinik-Cup-Dresden“ antraten.

Spenden und Einnahmen aus Ruder-Regatta kommen Palliativ-Patienten zugute

Bild: Prof. Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des Universitätsklinikums Dresden, sowie PD Dr. Ulrich Schuler, Direktor des Universitäts PalliativCentrums und Leiter der Palliativstation, nehmen von Klaus Schrott, Vorstand der Stiftung "Leben mit Krebs" (.v.l.n.r.) den symbolischen Scheck mit dem Erlös der Benefiz-Regatta entgegen. Rechts im Bild ist DIU-Geschäftsführer Dr. Reinhard Kretzschmar zu sehen.

Foto: Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden

Den Erlös aus der Anfang Juli erstmals in Dresden durch die DIU ausgetragenen Benefiz-Regatta „Rudern gegen Krebs“ übergab am 11. Oktober 2011 die Stiftung „Leben mit Krebs“ dem Universitäts Palliativ-Centrum (UPC) des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden. Insgesamt 61 Teams hatten sich an dem Wettbewerb auf der Elbe beteiligt und sammelten durch Startgebühren und Spenden rund 10.000 Euro ein. Diese Summe wird unter anderem zum Kauf eines mobil einsetzbaren Sonografiegeräts verwendet, um ambulant durch das UPC versorgte Patienten im eigenen Zuhause besser untersuchen zu können.

Um Krebspatienten zu helfen, setzten sich Ärzte sowie Beschäftigte von Kliniken, Chefs und Mitarbeiter vieler überwiegend sächsischer Firmen und Institutionen, aber auch Patienten, in die Boote. Dabei spielte keine Rolle, ob sie Ruderneulinge oder erfahrene Ruderer waren. Bei der Regatta am 2. Juli ging es neben dem sozialen Anliegen darum, Geld für eine gute Sache zu sammeln: „Ziel der Stiftung ‚Leben mit Krebs‘ ist, die Lebensqualität von Patienten mit Krebserkrankungen zu verbessern“, sagt Stiftungsvorstand Klaus Schrott, der am heutigen Dienstag die Spende an den Medizinischen Vorstand des Universitätsklinikums, Prof. Michael Albrecht, überreichte. Dabei stellte sich die private, staatlich anerkannte Dresden International University (DIU) als sächsischer Organisator in den Dienst der an verschiedenen Orten in Deutschland seit langem außerordentlich erfolgreich organisierten Benefizveranstaltung. Ausgangspunkt dafür war die langjährige enge Kooperation von Stiftung, Universitätsklinikum und DIU im Bereich der Palliativmedizin. So bietet die private Universität seit mehreren Jahren den Studiengang Palliativmedizin an. Als unverzichtbar für den Erfolg der Regatta erwies sich die Organisation und Durchführung der Regatta durch mehrere entlang der Elbe ansässige Rudervereine – von Pirna über Dresden bis Meißen: „Ohne die Kompetenz dieser Vereine und das Engagement von 90 ehrenamtlichen Rudersportlern wäre die Regatta nicht möglich gewesen“, betont DIU-Geschäftsführer Dr. Reinhard Kretzschmar.

„Mit einer guten stationären wie ambulanten palliativen Versorgung möchten wir den Patienten ein würdiges und schmerzfreies Leben bis zuletzt ermöglichen“, unterstreicht Prof. Albrecht die Rolle des Universitätsklinikums bei der Versorgung schwerstkranker Patienten. Um die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern, sollen sie nach Möglichkeit zu Hause so umfassend wie möglich medizinisch betreut werden. Das durch Spenden finanzierte, tragbare Sonografie¬gerät trägt künftig dazu bei, den Patienten bei einfacheren Untersuchungen die Fahrt in die Klinik oder eine Praxis zu ersparen. „Mit dem Gerät können wir bei Tumorpatienten öfter auftretende Flüssigkeitsansammlungen gut erkennen. Dabei besteht gegebenenfalls auch die Möglichkeit, sie zu Hause zu punktieren und so ihre Beschwerden zu mildern“, sagt UPC-Direktor Dr. Ulrich Schuler. „Wir freuen uns sehr, dass die Benefiz-Regatta ‚Rudern gegen Krebs‘ gleich bei ihrer Premiere so viele Unterstützer gefunden hat und wir mit dem Erlös die Arbeit mit Palliativpatienten wirkungsvoll unterstützen können“, sagt Klaus Schrott. Es freut ihn besonders, dass die Dresdner Veranstaltung im kommenden Jahr am 13. und 14. Juli 2012 eine Neuauflage erfährt und sich so zu einer festen Größe im Regattakalender der Stiftung „Leben mit Krebs“ entwickeln kann. In diesem Jahr fanden Benefizregatten unter anderem auch in Frankfurt Main, Hamburg, Heidelberg, Kiel, Mainz und Neuruppin statt.

Der Wettbewerb „Rudern gegen Krebs“ wurde am Samstag, dem 2. Juli 2011, auf der Elbe in Höhe des „Blauen Wunders“ ausgetragen. Als Schirmherren stellten sich der Sächsische Ministerpräsident a.D. und Ehrenpräsident der DIU, Prof. Kurt Biedenkopf, sowie Prof. Michael Albrecht zur Verfügung. Eröffnet  wurde die Veranstaltung durch den  Ersten Bürgermeister der Landeshauptstadt Dresden, Dirk Hilbert. Insgesamt starteten in diesem Jahr 61 Teams, die in den Kategorien „Frauen“, „Männer“, „Mixed“ und „Klinik-Cup-Dresden“ antraten.


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