Montag, 17. Dezember 2012

Spaß im Wald

Studiengang Human Communication versucht sich im Geocachen

Studiengang Human Communication beim Geocaching

Studiengang Human Communication beim Geocaching

Studiengang Human Communication beim Geocaching

Studiengang Human Communication beim Geocaching

Fotos: Lars Otto (Websitelink, siehe unten)

Am 9.12. durften wir HC-ler in die Welt der Prießlinge eintauchen. Dahin führte uns ein sehr weiser Mann namens Lars Otto, der die Prießlinge schon länger erkundet hatte. Er war es auch, der sich die Verstecke und Übungen ausgedacht hat, die wir suchen und bestreiten durften. Ganz harmlos fing es an mit Verstecken, die sich leicht finden und mit Übungen, die sich leicht realisieren ließen. Unter einem Stein, in einem Gulli, im Baum oder einem Rohr. 

Mit der Schwierigkeit kam auch der Schnee. Innerhalb von ein paar Stunden waren nicht nur der Wald, sondern auch wir zugeschneit und überall mit Schnee bedeckt. Die Schwierigkeit verlangsamte unser Tempo jedoch nicht. Jeder neue Hinweis wurde bearbeitet. Jeder aus dem Team hatte seine Aufgabe, die am Anfang verteilt wurde und alle arbeiteten zusammen. 

Mit der Kälte, dem Schnee und dem Triumpf über die bisherigen Aufgaben kam der Hochmut. Ein blauer Ballon ließ uns schließlich vom Weg abkommen. Zusammen gruben wir den halben Wald um, um ein weiteren Hinweis zu finden, der nicht dort war. Nach einer gefühlten Ewigkeit kamen wir auf die Idee den letzten Hinweis noch einmal zu lesen. Und diese Idee brachte uns weiter… und an einen anderen Ort, an dem der nächste Hinweis zu finden war.

Doch die nächste schwierige Aufgabe ließ nicht lange auf sich warten. An dieser Aufgabe musste jeder teilnehmen Eine Lösung war schnell gefunden, doch die Umsetzung war nicht so einfach. Zuschauer hatten ihren Spaß uns beim dreimaligen Scheitern zuzusehen. Doch trotz der Misserfolge kämpften wir uns durch und lösten die Aufgabe gemeinsam.

Der Rest war nach den vorherigen Aufgaben ein Kinderspiel. Nur das Wetter und der viele Schnee machte uns zu schaffen. An jeder Station wurde nun abgestimmt, ob wir weiter machen wollten oder aufgeben sollten. Und an jeder Station entschieden wir uns für das Suchen nach dem Schatz. Viele Gründe sprachen für die Aufgabe, doch letztlich gewann die Neugier und der gemeinsame Wille zu siegen.

Den Schatz, den wir gefunden haben ist in uns in den 4 Stunden gewachsen. Es ist der Zusammenhalt und das Gruppengefühl, was sich entwickelt und gestärkt hat. Neben dem Koffer mit Süßigkeiten bekamen wir noch ein schönes Gefühl geschenkt. Wir umarmten uns alle, wie im Fußball vorm Spiel und klopften uns danach auf die Schulter, wie nach dem Ende eines gelungenen Spiels. Es war ein Spiel, es ist gelungen und dieses ist mehr wert als 3 Punkte. 

Anna Walther, HC


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