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Freitag, 18. Juli 2014

Symposium „Coaching und Supervision“

Vom 27. bis 28. Juni 2014 fand an der DIU das Symposium „Coaching und Supervision“ statt. Zum 3. Mal bereits fungierte der Masterstudiengang Human Communication (HC) der DIU und die Prozesspsychologen: Kleinert, Heidig & Partner als Veranstalter.

2012 lautete das Thema: „Zur Psychologie von IT-Projekten – oder:  warum scheitern so viele IT-Projekte“, 2013 widmeten wir uns dem Thema „Arbeit und Gesundheit“. Unter der Überschrift „Coaching und Supervision“ zielten wir 2014 unter Leitung von Jörg Heidig und Prof. Dr. Herbert Bock auf ein Thema der Organisationsentwicklung.

Die neugewählte Präsidentin der DIU, Frau Prof. Dr. Irene Schneider-Böttcher hieß alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen an der DIU aufs herzlichste Willkommen und wünschte dem Symposium einen erfolgreichen Verlauf. In seiner Begrüßung verwies der wissenschaftliche Leiter von HC darauf, dass im Symposium zwei Kommunikationsformate herausgestellt werden sollten, die eine unterschiedliche Geschichte haben, in verschiedenen Anwendungskontexten ihre spezifischen Besonderheiten entfalten können und dennoch in einem dialektischen Sinne aus der gemeinsamen kommunikativen Basis von Beratungsmethoden und Gesprächsführungstechniken, kurz der Erfahrung mit Veränderungsprozessen durch Interventionsstrategien schöpfen.

Das Programm des Symposiums bediente beide Kommunikationsformate, obwohl das Thema Coaching in den letzten Jahren eine immer größere Bedeutung gewann. Mit dem Eröffnungsreferat von Frau Dr. Ulla Nagel zum Thema „Revitalisierung von Unternehmenseinheiten durch ressourcenorientierte Konfliktlösung“ wurden die 40 Teilnehmer an der Veranstaltung in einer sehr überzeugenden Weise über die konkrete Coaching-Arbeit in Unternehmen und die praktische Umsetzung von Coaching-Konzepten und –methoden informiert. Frau Dr. Ulla Nagel leitet seit Jahren sehr erfolgreich das namensgleiche Beratungsunternehmen in Dresden. Das anschließende Plenumsreferat von Robert Wegener aus Olten/Schweiz widmete sich aus wissenschaftlicher Perspektive in ausgezeichneter Weise der wichtigen Frage „Zur Bedeutung der Forschung für die Zukunft des Coaching“. Herr Wegener ist fundierter Kenner auf dem Gebiet der Coachingforschung. Im Juni 2014 war er bereits zum dritten Mal Leiter des alle zwei Jahre stattfindenden Kongresses „Coaching meets Research“ an der FH Nordwestschweiz in Olten.

In zahlreichen weiteren Referaten und Diskussionsrunden ging es um „Tooligans“ und andere Irrlichter (Jörg Heidig), um Achtsamkeit im Coachingprozess (Ina Jäkel), um die „Energiebilanz“ des Menschen (Thorsten Dralle, Beate Weber, Michele Schumann), um Coaching in der Generation Y (Friederike Fitzel), um Coaching und gesunder Arbeit (Matthias Schmidt), um News aus der Ich-Forschung (Sigrid Schlecht-Reichert) sowie um Neuigkeiten aus der DIU (Herbert Bock).

Bei herrlichem Wetter fanden am Ende des ersten und des zweiten Tages unseres Symposiums bei „Schnittchen & Wein“ weitere anregende Gespräche auch über die anregenden Vorträge sowie über die Zukunft von Coaching und Supervision statt.

Wir möchten uns bei allen Personen die zum Gelingen dieses dritten Symposiums von HC der DIU und den Prozesspsychologen unter besonderem Engagement von Jörg Heidig beigetragen haben ganz herzlich bedanken. Wir freuen uns auf das vierte Symposium im Jahr 2015 das zum 10jährigen Bestehen des Studiengangs Human Communication an der DIU stattfinden wird!

Prof. Dr. Herbert Bock


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