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Freitag, 16. August 2013

Mehr als gedacht

Mein Fazit: Dieses Studium setzt mehr in Gang, als vorher gedacht.

Als ich im März 2011 mit dem berufsbegleitenden Studium Human Communication begann, hatte ich mich darauf gefreut, endlich etwas ausführlicher in die Kommunikationspsychologie einzusteigen. Warum ich das wollte? Als Dozentin im Themenbereich Arbeit und Gesundheit bewegt mich oft die Frage: Warum ist es mitunter schwer, ein so wichtiges und zugleich einleuchtendes Thema so zu vermitteln, dass mehr bewirkt wird, als „nur“ am Ende einer Veranstaltung zufriedene Seminarteilnehmende zu verabschieden. 

Die Beantwortung dieser Fragestellung ist sehr komplex und betrifft nicht nur die Psychologie.  Dennoch hat dieser Studiengang für mich mehr bewirkt als ursprünglich angenommen. Neben dem Gewinn an neuem Wissen, der Auffrischung und Vertiefung einiger mir bereits bekannter Kommunikationsmodelle sowie deren kritischer Betrachtung entstand bei mir ein Prozess des Nach-, Neu- und Umdenkens im Umgang mit gesundheitsrelevanten Themen im beruflichen und auch privaten Kontext. Das Thema meiner Masterarbeit „Zeit für gesundheitsgerechte Kommunikation“, die durch Herrn Prof. Bock und Herrn Prof. Pfau begleitet wurde, war ein Ergebnis meiner Auseinandersetzung mit Studieninhalten, beruflichem Kontext und meiner Selbstreflexion. Auch nach der Verteidigung der Arbeit im Mai 2013 begleitet mich das Thema weiter. Diese interessante, gesellschaftlich relevante Thematik lässt sich für viele Bereiche ausbauen und vertiefen. Sie ermöglicht mir persönlich eine  veränderte berufliche Perspektive im Themenbereich „Gesundheitsgerechte Kommunikationspsychologie“. Es lohnt sich, hier weiterzumachen.
Mein Fazit: Dieses Studium setzt mehr in Gang, als vorher gedacht.

Ina Jäkel, Berlin, den 12.08.2013


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