Freitag, 18. November 2011

Authentische Persönlichkeit und kommunikative Kompetenz aus psych. Perspektive

Auf der Jahrestagung des hochschuldidaktischen Zentrums Sachsen an der TU Dresden, stellte Prof. Dr. Herbert Bock, wissenschaftlicher Leiter des Masterstudiengangs Human Communication an der DIU, am 4. November 2011 einige didaktische Details zum Studium der Kommunikationspsychologie vor.

Tagung Didaktik

Eine nachhaltige Weiterentwicklung kommunikativer Kompetenz, so seine These, ist immer auch in einer authentischen Persönlichkeit fundiert. Im Unterschied zu zahlreichen Studienfächern besteht die Herausforderung beim Studium der Menschlichen Kommunikation in der Rückbezüglichkeit der Studieninhalte auf die eigene Person: Jeder Mensch entwickelt sich von Geburt an zu seinem eigenen „Kommunikationsspezialisten“ mit besonderen Fähigkeiten, Gewohnheiten, aber auch „blinden Flecken“. Die Lehrinhalte stellen damit häufig auch einen „Spiegel“ zur Bewusstmachung persönlicher Gewohnheiten und kommunikativer Überzeugungen dar. Als zentrale Aufgabenstellung der Lehre kann daraus die dialektische Verknüpfung zweier Aufgabenstellungen abgeleitet werden: 

  1. Die Wissensvermittlung über einschlägige Struktur- und Prozessgesetzmäßigkeiten zwischenmenschlicher Kommunikation in den verschiedensten Praxiskontexten, sowie das Studium von Befunden zu innerpsychischen Faktoren und Prozessen der beteiligten Partner an Kommunikationsepisoden.
  2. Die Konfrontation mit dem persönlichen Kommunikationsstil und dessen wertschätzende Reflexion im Gruppengespräch.

Ein Ziel des Masterstudiengangs Kommunikationspsychologie und –management - Human Communication (HC) ist die Entwicklung einer nachhaltigen Kommunikationskompetenz sowie die Stärkung persönlicher Verblüffungsresistenz in berufsnahen Kommunikationssituationen für Führungskräfte.

Nächster Programmstart ist am 15. März 2012.


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