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Masterstudiengang

Parodontologie und Implantattherapie, M.Sc.


Start des Programms:17. Mai 2011
Studiendauer:2 Jahre
ECTS-Punkte:120
Abschluss:Master of Science (M.Sc.)
Studiengebühren:24.000 EUR - 29.000 EUR (je nach Vorkenntnissen)

Kontakt

Dipl.-Kffr. Christiane Laumann, LL.M.

Tel.: 0351 463-32326
Fax: 0351 463-33956
christiane.laumann@di-uni.de


  • Dieser Studiengang wurde durch ZEvA akkreditiert

Der Masterstudiengang „Parodontologie und Implantattherapie“ eröffnet approbierten Zahnärzten mit einem Hochschulabschluss der Zahnheilkunde die Möglichkeit zu einer interdisziplinären Ausbildung auf dem Gebiet der Parodontologie und Implantattherapie im Rahmen eines zweijährigen berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiums. Aufbauend auf dem parodontologischen Grundwissen werden Schritt für Schritt diagnostische und therapeutische Spezialkenntnisse erworben. Ziel ist es, Fertigkeiten und Kompetenzen zu bieten, die die Absolventen befähigen, Zahnbetterkrankungen komplex und erfolgreich zu behandeln. Interdisziplinäre Lernangebote vermitteln die Fähigkeiten zur evidenzbasierten, biologisch fundierten Entscheidungsfindung. Der weiterbildende Masterstudiengang ist vom Profiltyp her „stärker anwendungsorientiert“ und basiert auf den aktuellsten Publikationen als Grundlage der Wissensaneignung.

Qualifikation auf Masterniveau

Die 2 jährige Masterausbildung bietet Ihnen die einzigartige Möglichkeit, Ihr Wissen und die praktischen Fähigkeiten auf dem Gebiet der Parodontologie intensiv zu erweitern und zu vertiefen. Aufbauend auf aktuellsten Erkenntnissen zur Ätiologie parodontaler Erkrankungen bilden die evidenzbasierte Therapieplanung sowie die hands-on-Vermittlung minimal-invasiver und mikrochirurgischen Therapieverfahren die besonderen Schwerpunkte der Ausbildung.

Da Implantate im parodontal erkrankten Gebiss eine wichtige Therapieoption darstellen, sind die praktische Implantattherapie sowie das Management periimplantärer Entzündungen ebenfalls umfassend dargestellte Bestandteile des Studienplans und wurden daher nun auch formal in den Titel des neuen Masterstudiengangs aufgenommen.

Kollegialer Austausch und Zusammenarbeit mit Gleichgesinnten sind darüber hinaus besondere Merkmale dieses Studienangebotes.

DGP-Mitglieder zahlen reduzierte Studiengebühren, das DGP-APW Curriculum Parodontologie wird zeitlich und finanziell anerkannt.

2 jähriges Studium mit einem Gesamtumfang von 910 Präsenzstunden:

  • 24 Studienkurse, die je einen Wochenendkurs umfassen,
  • eine Arbeitswoche/Hospitation à 5 Tage einschließlich Klinikpraktikum, Fallstudienbearbeitung sowie
  • eine Projektarbeit mit Kolloquium auf die die Masterthesis aufbaut.

Inhaltlich ist der Studiengang in 6 Module gegliedert, die jeweils aus Wochenends-Vorlesungsreihen bestehen. Prüfungsmodalitäten regelt die Prüfungsordnung. Weitere Informationen zum Studienablauf und -inhalt beinhaltet die Studienordnung.

  • Kurs 1: Einführung
  • Kurs 2: Behandlungsplanung, synoptische Konzepte
  • Kurs 3: Foto-Dokumentation/ Präsentationstechniken
  • Kurs 4: Evidenz-basierte Entscheidungsfindung, Literaturrecherche und -bewertung, Wissenschaftliches Arbeiten, Vortrag und Präsentation, Themenfindung für die eigene Projektarbeit und Masterthesis
  • Kurs 5: Struktur und Funktion, Plaqueassoziierte PAR-Erkrankungen
  • Kurs 6: Oraler Biofilm und Wirtsreaktivität, Medikamente
  • Kurs 7: Therapiekonzepte
  • Kurs 8: Recall, Misserfolgsmanagement
  • Kurs 9: Nicht chirurgische PAR-Therapie
  • Kurs 10: Parodontale Lappentechniken, Mundschleimhauterkrankungen
  • Kurs 11: Resektive PAR-Therapie und präprothetische Parodontalchirurgie
  • Kurs 12: Basiswissen Epidemiologie und Zusammenhänge zwischen parodontaler und allgemeiner Gesundheit
  • Kurs 13: Regenerative PAR-Therapie
  • Kurs 14: Plastische PAR-Therapie I, Mikrochirurgische Techniken zur Tunnelierung, Socket preservation, Kammaugmentation, chir. Kronenverlängerung
  • Kurs 15: Plastische PAR-Therapie II, Rezessionsdeckung
  • Kurs 16: Grundlagen der Implantattherapie, Knochenumbau nach Extraktion und Implantation, Implantatmaterialien und Osseointegration – Teil 1
  • Kurs 17: Grundlagen der Implantattherapie (praktisch) Teil 2
  • Kurs 18: Parodontale Aspekte restaurativer und kieferorthopädischer Therapie, Okklusion
  • Kurs 19: Weichgewebsmanagement um Implantate
  • Kurs 20: Alveolarkamm- und Sinusaugmentation
  • Kurs 21: Periimplantitis – Ursache und Therapiemöglichkeiten
  • Kurs 22: Einbettung der Parodontologie im Praxiskonzept, Paro-Prothetik
  • Kurs 23: Endo-Kompaktkurs
  • Kurs 24: Funktion und Ästhetik

Anliegen der Projektarbeit ist es, die entsprechenden Falldokumentationen vorzunehmen und damit den Nachweis der Umsetzung der erlernten theoretischen Kenntnisse und praktischen Fähigkeiten nachzuweisen. Der didaktische Wert liegt darüber hinaus darin, dass differentialdiagnostische und differentialtherapeutische Entscheidungen begründet und durch entsprechende Literatur untersetzt werden müssen. Gleichzeitig werden die in den einzelnen Modulen gelernten Fähigkeiten und Fertigkeiten abgerufen und über die Erstellung unterschiedlicher Präsentationen (ppt, etc.) nachgewiesen.

Die Arbeitswoche/Hospitation hat das Anliegen, erste Präsentationen zu diskutieren und die Studenten in ihrer weiteren Dokumentationsarbeit aber auch in der Anlage und Durchführung der Masterthesis anzuleiten und zu unterstützen.

Anschließend wird die Projektarbeit im Rahmen eines Projektkolloquiums vorgestellt mit anschließender Diskussion. Zudem werden Fallstudien bearbeitet, um die praktische Relevanz darzustellen. 

Wissenschaftliche Leitung

  • Dr. Wolfgang Bengel
    Vize-Präsident der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
  • Prof. Dr. Thomas Hoffmann
    Präsident der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Poliklinik für Zahnerhaltung,
    Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden

Eine komplette Dozentenübersicht finden Sie auf den Seiten der DGP.

Universitärer Abschluss Zahnheilkunde sowie ein Jahr Berufserfahrung und englische Grundkenntnisse.

Die Teilnehmer werden in Zusammenarbeit mit der DGP ausgewählt.

Netzwerkpartner:
  • TUDIAS
  • Deutsche Gesellschaft für Paliativmedizin
  • Klinik Bavaria Kreischa