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Masterstudiengang

Orale Medizin und Alterszahnheilkunde, M.Sc.


Studienstart: 20. Juni 2018
Studiendauer: 2,5 Jahre
ECTS-Punkte: 90 Leistungspunkte
Abschluss: Master of Science (M.Sc.)
Studiengebühren: 4.000 € pro Semester

Kontakt

Kerstin Döllmann, M.A., MBA

Tel:  0351 40470-126
Fax: 0351 40470-110
azh@di-uni.de


Studiengangakkreditierung

Das vorrangige Ausbildungsziel des Masterstudiengangs "Orale Medizin und Alterszahnheilkunde" ist es, approbierten Zahnärzten mit einem Hochschulabschluss der Zahnheilkunde mit mindestens zweijähriger Berufserfahrung die Einordnung der oralen Medizin und Alterszahnheilkunde in den Kontext der integrativen Zahlheilkunde zu vermitteln.

Der Studiengang eröffnet Zahnärzten die Möglichkeit, ein interdisziplinäres Studium über die Grenzen der Zahnmedizin hinaus zu absolvieren. Der Studiengang zeichnet sich durch ein wichtiges eigenes Profil aus und stellt die Zielvalidität durch die Vermittlung von spezifischen Kompetenzen und Kenntnissen sicher. Da der Masterstudiengang als postgraduales berufsbegleitendes Studium erfolgt, können die Studierenden neben dem Erhalt der gegenwärtigen beruflichen Tätigkeit eine zusätzliche Qualifikation erwerben und diese direkt in ihre berufliche Aktivität integrieren.

Die Ausrichtung des Masterstudienganges ist praxisorientiert. Durch Falldokumentationen und deren Diskussion mit Kommilitonen und Ausbildern ist jeder Zeit ein Feedback über bereits erworbenes Wissen und Fertigkeiten gegeben.

Überzeugende Vorteile des Masterstudiengangs "Orale Medizin und Alterszahnheilkunde"

  • International führende Mediziner und Zahnmediziner als Dozenten
  • Wissenschaft + Praxisnähe
  • berufsbegleitendes Studium über 2,5 Jahre

Der Masterstudiengang „Orale Medizin und Alterszahnheilkunde eröffnet Zahnärzten / -innen die Möglichkeit, ein interdisziplinäres Studium über die Grenzen der Zahnmedizin hinaus zu absolvieren. International führende Zahnärzte und Ärzte vermitteln aktuelles Fachwissen und praktisches Know-how. Das frühzeitige Erkennen altersbedingter Erkrankungen ermöglicht Ihnen, künftig eine präventivorientierte Alterszahnheilkunde anstelle der bisherigen palliativen Betreuung durchzuführen.

Die Studienziele im Überblick

  • Soziologische und medizinische Sicht auf die Generation 50 Plus
  •  Interdisziplinäres Fachwissen
  •  Integration der Alterszahnheilkunde in die Praxis
  • Zahnärztliche Prävention bei älteren Patienten
  •  Frühzeitiges Erkennen altersbedingter Erkrankungen
  •  Altersgerechtes Behandeln
  • Patientenorientiertes Beraten
  • Kommunikation mit älteren Menschen
  •  Langfristige Patientenbindung
  • Wirtschaftliche Existenzsicherung
  •  Internationaler Austausch.

Das Statistische Bundesamt schätzt, dass 2020 jeder dritte Bundesbürger über 65 Jahre alt ist. Ein Fakt, der selbstverständlich auch für die Zahnmedizin eine entscheidende Rolle spielt. Daher ist es wichtig, bereits heute die Generation 50 Plus langfristig zu binden, kommende Veränderungen frühzeitig zu erkennen und präventiv vorzubeugen. Der Mensch wird immer älter, hält sich fit und legt großen Wert auf Selbstständigkeit. Der Fokus liegt auf der zahnmedizinischen modernen Prophylaxe und auf der Frage, wie es geschafft werden kann, den Patienten bis ins hohe Alter professionell und interdisziplinär zu beraten und zu behandeln. Für die Zahnmediziner stellen sich in der geriatrischen Versorgung unterschiedliche Aufgaben, die von der Erreichbarkeit der Patienten, der Einbeziehung indizierter multimorbider Ausgangslagen, der Zahnpflege und Prävention sowie der Medikation abhängig sind und spezielle Kenntnisse auch aus der Allgemeinmedizin erfordern.

Das Studium zielt neben der Vermittlung von Wissen auch auf Erläuterung und Demonstration von Vorgehensweisen ab, wie mit verschiedenen Sachverhalten umzugehen ist. Mit dem Ziel, den oralen Gesundheitszustand der alternden Bevölkerung zu verbessern und die notwendigen restaurativen Maßnahmen zu vermindern, wird von der Zahnärzteschaft eine verstärkt auf Prophylaxe orientierte Zahnheilkunde gefordert.

Es werden theoretische Kenntnisse und praktische Fähigkeiten vermittelt. Diese erlauben es, über die Kombination von kognitiven und psychomotorischen Fertigkeiten Kompetenz in der Diagnostik und Therapie zu erwerben und somit eine qualifizierte Betreuung der alternden Patienten zu gewährleisten. Der weiterbildende Masterstudiengang ist stark anwendungsorientiert und basiert auf den aktuellen Publikationen als Grundlage der Wissensaneignung.

Wissenschaftliche Leitung

  • Prof. Dr. med. dent. Christian E. Besimo
    Chefarzt Orale Medizin, Seeklinik Brunnen AG, Schweiz
  • Prof. Dr. med. Thomas Hoffmann
    Direktor der Poliklinik für Parodontologie, Studiendekan Zahnmedizin, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus an der Technischen Universität Dresden

Dozenten (Auswahl)

  • Prof. Dr. Martin Aringer
    Bereichsleiter Rheumatologie, FA für Innere Medizin und Rheumatologie, Medizinische Klinik und Poliklinik III, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus an der Technischen Universität Dresden
  • Hr. Dieter Baumann
    dps digital-photo-systeme, Ludwigsburg
  • Dr. med. Ruth Besimo
    Zahnärztin, Seeklinik Brunnen AG, Brunnen, Schweiz
  • Prof. Dr. med. dent. Reiner Biffar
    Direktor der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik, Alterszahnheilkunde und medizinische Werkstoffkunde, Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald
  • Prof. Dr. med. dent. Andreas Filippi
    Klinik für Zahnärztliche Chirurgie, -Radiologie, Mund- und Kieferheilkunde und Zahnunfallzentrum, Universität Basel, Basel
  • ChA Dr. med. Peter Gabriel
    Ärztlicher Direktor und Chefarzt, Seeklinik Brunnen AG, Schweiz
  • PD Dr. med. habil. Matthias Görnig
    Chefarzt, Geriatrische Klinik, Städtisches Klinikum Dresden-Neustadt
  • Prof. Dr. med. Werner Götz
    Leiter des Labors für Oralbiologische Grundlagenforschung, Rheinische Friedrich-Wilhelm-Universität Bonn, Poliklinik für Kieferorthopädie, Bonn
  • OÄ PD Dr. Sabine Fischer
    Bereich Lipidologie, Medizinische Klinik und Poliklinik III, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus an der Technischen Universität Dresden
  • OA Dr. Matthias Gruber
    Bereich Endokrinologie/ Diabetes/ Knochenstoffwechselerkrankungen, Medizinische Klinik und Poliklinik III, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus an der Technischen Universität Dresden
  • Prof. Dr. med. dent. Christian Hannig
    Direktor der Poliklinik für Zahnerhaltung mit Bereich Kinderzahnheilkunde, Universitätsprofessor für Kariologie, Zahnhartsubstanzlehre und Endodontie, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus an der Technischen Universität Dresden
  • ChÄ Professor Dr. med. habil. Vjera Holthoff-Detto
    Chefärztin, Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Alexianer Krankenhaus Hedwigshöhe, Berlin
  • Dr. med. Lisa Klingelhöfer
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Assistenzärztin, Klinik und Poliklinik für Neurologie, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus an der Technischen Universität Dresden
  • OÄ Dr. med. Gabriele Krumpolt
    Bereich Geriatrie, Medizinische Klinik und Poliklinik III, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus an der Technischen Universität Dresden
  • Prof. Dr. Frauke Müller
    Leiterin der Division für Gerodontologie und abnehmbare Prothetik der Universität Genf, Schweiz
  • PD Dr. Ingrid Peroz
    Oberärztin, Charité – Universitätsmedizin Berlin, Charité Centrum Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde CC 3, Zahnärztliche Prothetik, Alterszahnmedizin und Funktionslehre, Berlin
  • ChÄ Dr. med. Barbara Schubert
    Chefärztin der Fachabteilung für Onkologie, Geriatrie und Palliativmedizin / Klinik für Innere Medizin, Krankenhaus St. Joseph-Stift Dresden GmbH, Dresden
  • PD Dr. Dirk Schulze
    Digitale Diagnostikzentren in Freiburg und Karlsruhe, Freiburg i.Br.
  • PD Dr. Frank Peter Strietzel
    Medizinische Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin, Universitätsklinikum Charité, Zentrum für Zahnmedizin, Abteilung für Oralchirurgie und zahnärztliche Röntgenologie, Berlin
  • Prof. Dr. Jens Christoph Türp
    Klinik für Rekonstruktive Zahnmedizin und Myoarthropathien, Universitätskliniken für Zahnmedizin, Basel, Schweiz
  • OÄ Dr. Elena Tsourdi
    Bereich Endokrinologie/ Diabetes/ Knochenstoffwechselerkrankungen, Medizinische Klinik und Poliklinik III, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus an der Technischen Universität Dresden
  • ChÄ Dipl.-Med. Sabine Vodenitscharov
    Chefärztin, Fachkrankenhaus für Geriatrie, Geriatrische Rehabilitationsklinik, Radeburg
  • Prof. Dr. Michael Walter
    Direktor der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus an der Technischen Universität Dresden
  • Prof. Dr. med. Norbert Weiss
    Direktor des Universitäts GefäßCentrums, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus an der Technischen Universität Dresden
  • Prof. Dr. Bernd Wöstmann
    Direktor der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik, Spezialist für Zahnärztliche Prothetik, Universitätsklinikum Gießen

Die Voraussetzungen für das Masterstudium

Die Teilnehmer des Masterstudiengangs "Orale Medizin und Alterszahnheilkunde" benötigen einen universitären Abschluss in der Zahnheilkunde und eine zweijährige Berufserfahrung. Von Vorteil sind englische Grundkenntnisse.

Erforderliche Unterlagen

  • Lebenslauf,
  • Kopie des Reifezeugnisses (Abiturzeugnis),
  • Kopie der Approbationsurkunde (bitte mit Note), evtl. der Promotionsurkunde
  • Passfoto (dies wenn möglich in digitaler Form).

Sobald die erforderlichen Unterlagen vorliegen, erhalten die Teilnehmer von der Dresden International University (DIU) die Zulassung und einen Studienvertrag zugeschickt. Die Teilnehmerzahl ist limitiert. Die Studienplätze werden in der Reihenfolge der eingegangenen Anmeldungen vergeben.

Bitte nutzen Sie die Möglichkeit der Online-Bewerbung!

Sind Sie Dentalhygienikerin oder Dentalhygieniker? Beschreiten Sie gemeinsam mit uns neue Wege!
Die DIU bietet Inhalte des Masterstudiengangs „Orale Medizin und Alterszahnheilkunde“ auch als Zertifikatskurs für DentalhygienikerInnen an, die sich auf diesem speziellen Gebiet der Zahnheilkunde fortbilden möchten. Sie haben die Möglichkeit, im engen Erfahrungsaustausch gemeinsam mit Zahnärzten und anderen DentaylhygienikerInnen Wissen zu vertiefen und zu erweitern, um für die Betreuung älterer Patienten gerüstet zu sein.

Ausgangslage:
- kontinuierlicher Anstieg der Lebenserwartung,
- 2020 ist jeder dritte Bundesbürger über 65 Jahre alt,
- Zunahme gesunder aber auch multimorbider und polymedizierter Senioren,
- Sie sind „nah dran“ am Patienten, können Veränderungen früh erkennen,
- hoher Anteil medizinischer Diagnostik- und Kooperationskompetenz gefragt

Was erwartet Sie:
- Intensiver Erfahrungsaustausch in kleinen Gruppen
- Qualifizierender Abschluss
- International führende Mediziner und Zahnmediziner als Dozenten
- Wissenschaft + Praxisnähe

Abschluss:
Das Zertifikat weist absolvierte Credit Points nach dem European Credit Transfer System (ECTS) aus.

Gebühr:
8.000,00 EUR

Wissenschaftliche Leitung:
Prof. Dr. med. dent. Christian E. Besimo (Brunnen/Schweiz)
Prof. Dr. med. Thomas Hoffmann (Dresden)

Termine:

21.06.2017 – 22.06.2017

Dresden

(Mittwoch bis Donnerstag)

07.07.2017 – 09.07.2017

Dresden

(Freitag bis Sonntag)

30.08.2017 03.09.2017 

Brunnen, Schweiz

(Mittwoch bis Sonntag)

22.09.2017 – 24.09.2017

Dresden

(Freitag bis Sonntag)

20.10.2017 – 22.10.2017

Dresden

(Freitag bis Sonntag)

26.01.2018 – 28.01.2018

Bonn

(Freitag bis Sonntag)

06.07.2018 – 08.07.2018

Dresden

(Freitag bis Sonntag)

26.10.2018 – 27.10.2018

Dresden

(Freitag bis Samstag)

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