Montag, 8. Mai 2017

Elektromobilität (er)fahren - Studenten der Fahrzeugsicherheit zu Gast bei der FSD Fahrzeugsystemdaten GmbH

Die Studenten im Masterstudiengang „Fahrzeugsicherheit und Verkehrsunfallforschung“ erlebten am 28. April 2017 eine „Werkstattvorlesung“ der besonderen Art. Im Prüflabor der FSD – Zentrale Stelle in Radeberg hörten sie praxisnahe Vorträge über Bremssysteme und Lichtanlagen in Fahrzeugen, erfuhren Neues zum elektronischen Motormanagement und bekamen innovative Prüftechnologien vorgestellt. Highlight des Tages war die Fahrt mit einer Elektrolimousine von Tesla, deren Autopilot-Funktion auf diversen Fahrstrecken getestet werden konnte.

Herr Dipl.-Ing. Jürgen Bönninger, Dozent im Masterstudiengang "Fahrzeugsicherheit und Verkehrsunfallforschung" und Geschäftsführer der FSD Fahrzeugsystemdaten GmbH, hat am 28. April 2017 zu einer „Werkstattvorlesung“ im Prüflabor der FSD – Zentrale Stelle in Radeberg eingeladen.

Mit Bezug auf die Vorlesungen zu den Grundlagen des Sachverständigenwesens, den Aufgaben von Sachverständigen, Homologationsverfahren, der Begutachtung von Fahrzeugteilen sowie Mobilität, Straßenverkehr und Sachverständigenwesen im Wandel referierte Herr Bönninger über die Periodisch Technische Fahrzeuginspektion (PTI). Anschließend konnten die Studierenden das Gelernte an verschiedenen Stationen und Prüfständen anwenden. Dazu zählte die Untersuchung der Bremswirkung von druckluftgebremsten und hydraulisch gebremsten Fahrzeugen, die Achsdämpfungsprüfung und die Untersuchung von lichttechnischen Einrichtungen am PKW. Anhand praktischer Beispiele und durch anwendungsbezogene Vorträge der Mitarbeiter in den verschiedenen Fachgruppen wurden die Studenten maximal mit einbezogen. Sie diskutieren unter anderem über die Vor- und Nachteile neuester Lichttechnologien wie z.B. LED. Ein weiterer Punkt auf der Agenda war das Thema Motormanagement. An unterschiedlichen Fahrzeugen wurden Manipulationsmerkmale aufgezeigt und anhand von Diagnoseergebnissen im Rahmen der elektronischen Zustandsprüfung sowie mittels entsprechender Software ausgewertet.

Ein weiteres Highlight am Nachmittag war die Testfahrt mit zwei Tesla-Fahrzeugen (Tesla Model S, Tesla Model X90D), bei der die Autopilot-Funktion erprobt werden konnte. Während der Fahrt diskutierten die Studenten mit ihren Begleitern von der FSD über die Entwicklung und Zukunft von Elektromobilität.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Herrn Bönninger und seinem Team in Radeberg für diesen gelungenen und abwechslungsreichen Tag!

Der in Kooperation mit der Verkehrsunfallforschung an der TU Dresden GmbH angebotene berufsbegleitende Masterstudiengang „Fahrzeugsicherheit und Verkehrsunfallforschung“ bietet Ingenieuren eine deutschlandweit einmalige postgraduale Weiterbildung und Spezialisierung. Absolventen sind nach dem Studium in der Lage, sowohl die technischen als auch die medizinisch-psychologischen Folgen von Unfällen zu analysieren und die daraus gewonnenen Erkenntnisse zielführend in der Fahrzeugentwicklung einzusetzen. Der nächste Studiengang beginnt am 21.09.2017. Wer nicht das gesamte Masterprogramm absolvieren möchte, kann sich in ausgewählten Zertifikatskursen weiterbilden. Fragen zum Studium und zur Bewerbung beantwortet Ihnen gerne Stephanie Hey.


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