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Dienstag, 29. November 2016

Logistik entlang der Elbe – ein sicherer Hafen?

Mit dem Ziel, die Studieninhalte mit praktischen Beispielen zu verknüpfen, erhielten die Studierenden des MBA-Studiengangs „Logistik“ in ihrer zweiten Präsenzwoche die Möglichkeit, die Sächsische Binnenhäfen Oberelbe GmbH näher kennenzulernen.

Studierende im aktuellen Jahrgang des MBA-Studiengangs „Logistik“ erhielten gleich zu Beginn Ihres berufsbegleitenden Studiums im Rahmen einer Exkursion Einblick in die unternehmerische Praxis der Sächsischen Binnenhäfen Oberelbe GmbH.

In der zweiten Präsenzwoche standen grundlegende betriebswirtschaftliche Fächer auf dem Stundenplan. In diesem Zusammenhang setzten sich die Studierenden u. a. mit Fragestellungen zur Wettbewerbsanalyse und zur Identifikation strategischer Kernkompetenzen auseinander. Überlegungen wurden angestellt, wie sich integrierte Leistungen in einem kooperativen Verbund anbieten lassen und welche Prozesse ausgelagert werden können.

Mit selbigen Fragestellungen sieht sich auch der Geschäftsführer der Sächsischen Binnenhäfen Oberelbe GmbH (SBO), Heiko Loroff, konfrontiert. In einem interessanten Einführungsvortrag skizzierte er die Entwicklung des Unternehmens zu einem komplexen Logistikdienstleister mit einem jährlichen Umschlagsvolumen von knapp 3 Mio. Tonnen. Die trimodale Ausstattung des Hafengeländes ermöglicht dabei die Nutzung dreier Verkehrsträger (Wasser, Straße, Schiene). Neben dem Umschlagservice hat sich das Unternehmen mit maßgeschneiderten Containerlösungen sowie der Lagerung von Gütern zusätzliche Geschäftsfelder erschlossen, die sich zu einem ganzheitlichen Logistikkonzept ergänzen.

Beim anschließenden Rundgang über das Hafengelände standen die unterschiedlichen Nutzungsmöglichkeiten durch angesiedelte Unternehmen (Kühne + Nagel, Pohl & Co., Sachsenland) im Fokus. Ein Highlight war die Besichtigung des Schwerlastkrans am Elbkai außerhalb des Hafenbeckens, mit dem die SBO eine Verlademöglichkeit von Gütern bis zu einem Stückgewicht von 600 t vorhält. Diese Infrastruktur wird insbesondere von regional ansässigen Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus genutzt. Mit dieser interessanten Exkursion wurde erneut ein guter Brückenschlag zwischen an der Universität gelehrten Inhalten und der unternehmerischen Praxis geschaffen.

Der MBA-Studiengang „Logistik“ wird in Kooperation mit der TU Dresden durchgeführt und richtet sich an Berufstätige mit einem ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss, die sich im Logistikmanagement weiterbilden möchten. Der nächste Studienstart ist für den 4. September 2017 vorgesehen. Weitere Informationen zum Studiengang erhalten Sie von dem Projektmanager Ronny Martin.


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