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Masterstudiengang

Management Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, M.Sc.


Neustart des Programms:5. Oktober 2016
Studiendauer:2 Jahre berufsbegleitend in Präsenzphasen
Abschluss:Master of Science
ECTS-Punkte:60-120
Studiengebühren:15.000 EUR – 16.500 EUR (wenn 120 ECTS zu erbringen sind)
Anmeldeschluss:05. September 2016

Kontakt

Dipl. Soz.Päd. Jana Smitkiewicz, B.A

Tel:  0351 40470-151
Fax: 0351 40470-110
msga@di-uni.de

Dr. Volker Didier
Institut für Arbeit und Gesundheit

Tel:  +49 351 457 1911
E-Mail: volker.didier@dguv.de


Der Studiengang ist akkreditert

In dem Studium werden Fachleute, die bereits indem Themengebiet tätig sind weiterqualifiziert. Es handelt sich um eine Erweiterung und Vertiefung des Fachwissens, verbunden mit einer Kompetenzerweiterung im Hinblick auf Leitungsfunktionen.

Das Masterstudium ist keine Aus- oder Fortbildung für Aufsichtspersonen, sondern eine Personalentwicklungsmaßnahme für ausgewählten Führungsnachwuchs in der Prävention. Es ist für Mitarbeiter der Unfallversicherungsträger, des öffentlichen Dienstes und der gewerblichen Wirtschaft geeignet. Gegenüber den klassischen Ausbildungen (Aufsichtspersonen der Unfallversicherungsträger und der staatlichen Arbeitsschutzverwaltung, Fachkräfte für Arbeitssicherheit) wird ein höheres fachlich-wissenschaftliches Niveau erreicht, inhaltliche Überschneidungen werden vermieden. Das Studium vermittelt Kenntnisse, Fertigkeiten und Kompetenzen auf Niveau 7 im Sinne des Europäischen Qualifikationsrahmens (EQR).

Die erworbenen Kenntnisse, Fertigkeiten und Kompetenzen sind eine gute Grundlage, Führungsausgaben in den Präventionsabteilungen der Unfallversicherungsträger, in überbetrieblichen arbeitsmedizinischen und sicherheitstechnischen Diensten, der staatlichen Arbeitsschutzverwaltung sowie in vergleichbaren Abteilungen von Betrieben zu übernehmen.
Das Studium ist interdisziplinär ausgerichtet, teilnehmeraktivierende Lehrmethoden wie z. B. Fallstudien und Referate werden eingesetzt.

Kenntnisse

Die Studierenden erwerben spezialisiertes Wissen auf dem Gebiet der Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Sie verfügen insbesondere über umfassende Kenntnisse über den Zusammenhang zwischen technischen und sozialen Arbeitsbedingungen, Unfall- und Gesundheitsrisiken und deren wirtschaftlichen Auswirkungen. Sie kennen den Stand der Technik, der Organisations- und Führungslehre und der nationalen und internationalen rechtlichen Standards. Sie besitzen Kenntnisse zu Forschungsmethoden, zu den Methoden der Personalführung und zur Organisationsentwicklung.

Fertigkeiten

Erworben werden Problemlösungsfertigkeiten im Bereich Forschung und Innovation, um neue Kenntnisse zu gewinnen und neue Verfahren zu entwickeln sowie um Wissen aus verschiedenen Bereichen zu integrieren. Dazu gehören die Fähigkeit zur selbständigen Analyse und Gestaltung einer sicherheitsgerechten und wirtschaftlich funktionalen Aufbau- und Ablauforganisation, zur Leitung von Forschungsprojekten und zur systematischen Vermittlung von Fachwissen.

Kompetenzen

Die Absolventen sind in der Lage, komplexe und sich verändernde Arbeits- oder Lernkontexte zu analysieren und zu gestalten und dabei eine Führungsrolle zu übernehmen. Unter den Bedingungen neuer strategischer Ansätze übernehmen sie Verantwortung für Beiträge zum Fachwissen und zur Berufspraxis und für die Überprüfung der strategischen Leistung von Teams. Sie können neue Präventionsstrategien begründen und einen Beitrag des Arbeitsschutzes zum Unternehmenserfolg herstellen. Sie beherrschen die Zusammenstellung und Leitung großer, auch internationaler Teams und können diese im Sinne der Unternehmens- bzw. Organisationsziele motivieren.

1. Die Fakten

  • Der Masterstudiengang „Management Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit“ führt Sie in zwei Jahren zum Master of Science (M. Sc.).
  • Grundlage für die Durchführung des Studiengangs sind die Studien- und Prüfungsordnung.
  • Die gesamte Arbeitsbelastung (Workload) für das Studium beinhaltet Präsenz- und Selbststudium und umfasst 1800 Zeitstunden.
  • Studiendauer: 05.10.2016 bis 04.10.2018.
  • Der Studiengang ist berufsbegleitend organisiert.
  • Die Präsenzveranstaltungen finden in der Regel in einer Woche/Monat von Mittwoch bis Samstag statt.
  • Die Präsenztermine stehen langfristig fest und sind im Downloadbereich dieses Studiengangs abrufbar.
  • Der Studiengang ist in 12 Module gegliedert, für die fachkompetente Modulverantwortliche benannt wurden, die wiederum verantwortlich für die Auswahl der Dozenten sind.
  • Die Präsenzphasen werden im Institut für Arbeit und Gesundheit (IAG) der DGUV durchführt.

2. Die Inhalte

Modul 1: Organisation von Sicherheit und Gesundheit

Arbeitswissenschaftliche Grundlagen

  • Vertiefung und Erweiterung des Themas Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit
  • Geschichte und gesellschaftliche Rezeption im nationalen und internationalen Raum - Systematische Sicherheit, wissenschaftliche Grundlagen

Rechtliche Grundlagen und weltwirtschaftliche Rahmenbedingungen

  • Europäische und nationale Standards für die Sicherheitsorganisation
  • Rolle der Normung
  • Verantwortung und Pflichten des Unternehmers (Organisationsverantwortung, Auswahlverantwortung, Kontrollverantwortung)
  • Interne und externe Funktionsstellen für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, Aufbau- und Ablauforganisation

 Analysekonzepte

  • Effizienzkonzepte und wirtschaftliche Parameter der Sicherheitsorganisation
  • Organisationsanalysen im Betrieb
  • Gefährdungssystematik und Gefährdungsermittlung
  • Risikobegriff, Risikokennziffern und Risikobeurteilung
  • Gesellschaftliches und konzernakzeptiertes Risiko
  • Sicherheits- und Risikokommunikation

Modul 2: Gesundheit und Vorsorge

Betriebsmedizin

  • Methoden und Möglichkeiten der Arbeitsmedizin im Betrieb
  • Präventionsverständnis
  • Zusammenarbeit mit Verantwortlichen, Fachkräften und Institutionen
  • Vorsorgeuntersuchungen
  • Arbeitsmedizinische Beurteilungsverfahren

 Arbeitsphysiologie

  • Wirkungszusammenhänge und Krankwerdungsprozesse
  • Arbeitsbedingungen und Gesundheit
  • Leistungsvoraussetzungen des Menschen und ihre Veränderung
  • Besondere Personengruppen (Leistungsgewandelte, Behinderte)
  • Salutogenese

 Gesundheitsmanagement

  • Gesundheitsmodelle (Ressourcenmodell, Work-Life-Balance)
  • Gesundheitsberichtserstattung / Kennzahlen
  • Strategien der Gesundheitsförderung
  • Wiedereingliederungsmanagement
  • Demografischer Wandel im Betrieb
  • Personalgespräche zur Mitarbeitergesundheit

Modul 3: Psychologie der Arbeit und Gesundheit

Arbeitspsychologie

  • Struktur von Arbeitstätigkeiten und Arbeitsgestaltung
  • Mensch-Maschine-Systeme aus psychologischer Sicht
  • Kognitive Prozesse und Informationsverarbeitung
  • Risikowahrnehmung

 Organisationspsychologie

  • Organisationsanalyse und Organisationsentwicklung
  • Organisationskultur und Gruppenprozesse
  • Anforderungsanalyse und Personalauswahl
  • Führung, Kommunikation und Kooperation, Mitarbeiterbeteiligung

 Wirtschaftspsychologie

  • Dienstleistungstätigkeiten und Dienstleistungsqualität
  • Kundenzufriedenheit und Kundenbindung

 Gesundheitspsychologie

  • Theorien und Modelle des Gesundheitsverhaltens
  • Stressmanagement
  • Gesundheitsförderung

 Psychologische Aspekte von Maßnahmen/Interventionen

  • Diagnostische Verfahren und Erhebungsinstrumente
  • Neue Formen der Arbeit
  • Besondere Arbeitnehmer(Ältere Arbeitnehmer, Migranten, usw.)

 Psychopathologische Fragen

  • Burnout
  • Alkoholismus und Drogensucht
  • psychische Erkrankungen/Depressionen

Modul 4: Arbeitsgestaltung und –organisation

Arbeitsorganisation

  • Arbeitsteilung und –strukturierung
  • Handlungsspielraum und vollständige Tätigkeiten
  • Organisationale Ressourcen
  • Produktionssysteme
  • Logistikkonzepte
  • Methoden der Arbeitsorganisation
  • Arbeitsplanung
  • Arbeitszeitgestaltung
  • Arbeitsschutz und Prozessplanung
  • Dienstleistungsqualität

 Arbeitswirtschaft

  • Methoden der Arbeitsbewertung
  • Kapazitätsplanung
  • MTM (Methods-Time-Measurement)-Methoden
  • REFA-Methoden (Verband für Arbeitsgestaltung, Betriebsorganisation und Unternehmensentwicklung)
  • Entgeltgestaltung

 Arbeitsumgebungsgestaltung

  • Analyse und Bewertung der Arbeitsumgebungsbedingungen
  • Berechnungsverfahren und Simulationsmethoden

Modul 5: Führungsstrategien

Personal- und Organisationsentwicklung

  • Unternehmensführung, Unternehmensmodelle
  • Corporate Governance
  • Strategieplanung
  • Leistungsbeurteilung
  • Stellenbeschreibung
  • Budgetierung
  • Langfristige Personalplanung
  • Zusammenarbeit mit Betriebs-/ Personalrat
  • Arbeitsrecht

Mitarbeiterführung

  • Führungsstile
  • Mitarbeitergespräche, Zielvereinbarungen
  • Zeitmanagement
  • Sitzungen / Besprechungen leiten
  • Verhandlungstechniken
  • Kreativitäts- und Problemlösungsmethoden
  • Mitarbeiter anleiten und begleiten, Mitarbeitermotivation
  • Persönlichkeitsförderung und -entwicklung
  • Konfliktmanagement
  • Praxisprobleme der Mitarbeiterführung

Modul 6: Managementsysteme

Qualitätsmanagement – QM

  • Qualität – eine Begriffsbestimmung
  • Bedeutung des Qualitätsmanagements
  • Normen des Qualitätsmanagements
  • Kontinuierlicher Verbesserungsprozess
  • Qualitätsplanung / Qualitätsziele / Qualitätskennzahlen
  • Grundlagen des Prozessmanagements
  • Vorbereitung, Einführung und Dokumentation eines QM-Systems
  • Planung, Durchführung und Nachbereitung interner Audits
  • Audit und Zertifizierung
  • Arbeitsschutzmanagement – AM
  • ILO-Guide und Normen des Arbeitsschutzmanagements
  • OSH-Planung / OSH-Ziele / OSH-Kennzahlen
  • Aufbauorganisation für ein Arbeitsschutzmanagement
  • Vorbereitung, Einführung und Dokumentation eines OSH-Systems
  • Audit und Zertifizierung

Change Management – CM

  • Unternehmen im Wandel
  • Management von Konflikten in Veränderungsprozessen
  • Interventionsmöglichkeiten zur Unterstützung von Veränderungsprozessen
  • Unterstützende Maßnahmen für Veränderungsprozesse

Projektmanagement – PM

  • Grundlagen des Projektmanagements
  • Projektplanung und -kalkulation
  • Projektsteuerung und –überwachung

Betriebliches Gesundheitsmanagement – BGM

  • Grundlagen des betrieblichen Gesundheitsmanagements
  • Einführungsprozess eines BGM
  • Unterstützungsprozesse nach der Einführung eines BGM

Innovationsmanagement – IM

  • Begriffliche und konzeptionelle Grundlagen
  • Phasen von Innovationen
  • Potentialfindung für Innovationen

Modul 7: Recht und Prävention

Nationale und internationale Rechtsgrundlagen zur Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit

  • Europäisches und nationales Recht, insbesondere:
  • Das duale Arbeitsschutzsystem in Deutschland: Vertiefung, Anwendung, Erfahrungen, Systemprobleme
  • Die deutsche Arbeitsschutzstrategie und die Arbeitsschutzsysteme in der Europäischen Union, den USA, Asien und arabischen Ländern

Normenbezogene Tätigkeiten der International Labour Organisation (ILO) im Bereich Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit

  • Institutioneller Rahmen und Ziele der ILO
  • Einschlägige ILO-Instrumente und Stellung in der Normenhierarchie
  • Umsetzung, Rang, Geltung und Anwendung der ILO-Normen
  • ILO-Übereinkommen Nr. 155 über den Arbeitsschutz

Normenbezogene Tätigkeiten der United Nations (UN) mit Bezug zur Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit und Selbstverpflichtungen von Unternehmen

  • UN-Global Compact
  • Unternehmen in der globalen Sozialpolitik
  • Corporate Social Responsibility und Arbeitsschutzstandards
  • Codes of Conduct, International Framework Agreements, Kontrollinstrumente

Führung und Verantwortung für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit

  • Rechtsgrundlagen der Verantwortung für Arbeitssicherheit im Unternehmen
  • Haftung
  • Verantwortung für Arbeitssicherheit im Blickfeld der Rechtsprechung
  • Unternehmensorganisation auf gesetzlicher Grundlage
  • Unternehmerpflichten im Arbeitsschutz
  • Pflichtenübertragung im Arbeitsschutzrecht (Delegation)
  • Controlling / gesetzlichen Grundlagen der Organisationskontrolle
  • Systematisches Regelwerksmanagement und Umsetzung von Rechtsvorgaben in die betriebliche Praxis
  • Beteiligungsrechte der Mitarbeitervertretungen im Arbeitsschutz

Umweltrecht

  • Umweltschutzmaßnahmen und Arbeitsbedingungen: Praxisbeispiele
  • Schnittstellen zwischen Arbeitsschutzrecht und Umweltrecht
  • Umweltschutzmaßnahmen in der betrieblichen Mitbestimmung

Technisches Recht

  • Technik als Regelungsmaterie des Rechts
  • Technische Parameter, Verfahren, Produkte, Grenzwerte
  • Institutionen und Organisationen im technischen Arbeitsschutzrecht

Normung und Standardisierung in Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit

  • Rechtscharakter von Normen in internationaler Perspektive
  • DIN/ ISO
  • Entstehung, Überarbeitung, (Vermutungs-)Wirkung, Haftung, Harmonisierung
  • Institutionen und Info-Systeme (KAN)
  • Einflussnahme
  • Internationale Normungssysteme

Modul 8: Ergonomie

Biomechanik

  • Anthropometrie
  • Körperkräfte
  • Bewegungs- und Funktionsräume
  • Bewegungsabläufe
  • Ermüdung und Erholung
  • Maßliche Arbeitsplatzgestaltung

Rechnergestützte Ergonomiesysteme

  • Arten von man-models (Einsatzmöglichkeiten)
  • Analyse- und Bewertungsverfahren (CUELA, MTM-Ergo, u.a.)
  • Visualisierungsmöglichkeiten (CAVE u.a.)

Übung

  • Mit einem Ergonomiesystem wird eine konkrete Gestaltungs- und Bewertungsaufgabenstellung bearbeitet.

Modul 9: Produktsicherheit

Das Modul besteht aus einer Präsenzveranstaltung, die durch Selbstlernen mittels Computer
Based Training ergänzt wird. Weiterhin wird eine Betriebsbesichtigung mit praktischer
Übung durchgeführt.

Die Präsenzveranstaltung beinhaltet die Schwerpunkte

  • Maschinenverordnung, Normen
  • Konstruktion von sicheren Maschinen,
  • Methoden der Risikoanalyse und -bewertung
  • Schutzeinrichtungen
  • Maschinensteuerungen
  • Inverkehrbringen, CE-Zeichen
  • Betriebssicherheitsverordnung
  • Manipulation von Schutzeinrichtungen
  • Verbraucherschutz und Produkthaftung
  • Zertifizierung

Modul 10: Wirtschaftlichkeit und Evaluation

Volkswirtschaft und Arbeitsschutz

  • Methoden der VWL
  • Branchenentwicklungen
  • Einfluss des Arbeitsschutzes auf die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
  • Ökonomie der Sozialversicherungssysteme
  • Gesundheit und Gesundheitsdienstleistungen als Wirtschaftsfaktor
  • ILO und EU-Betrachtungen, Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung

Betriebswirtschaft und Gesundheit

  • Möglichkeiten und Grenzen betriebswirtschaftlicher Betrachtungen im Arbeitsschutz
  • Anreizsysteme im Arbeitsschutz
  • Praxisbeispiele

Evaluation

  • Grundbegriffe und Ablauf einer Evaluation
  • Ziele und Grenzen von Evaluationen
  • Indikatoren für Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit
  • Geeignete Untersuchungsdesigns
  • Instrumente und Methoden zur Evaluation
  • Statistik (Korrelationsanalysen, Häufigkeiten, Darstellungsformen)
  • Konstruktion von Fragebögen, Interviewleitfäden; standardisierte Tests
  • Ökonomische Evaluation: Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen, Kosten-Nutzen- bzw. Kosten-Nutzwert-Analysen
  • Praxisbeispiele aus verschiedenen betrieblichen Zusammenhängen, wie Kampagnen, Seminare und Veranstaltungen, Medien

Modul 11: Forschung und Bildung

Forschungsplanung, -mitwirkung und -ergebnisverwertung

  • Theoretische Vorbereitung des Forschungsvorhabens und Formulierung der Forschungsfragen
  • Untersuchungsplanung: Erhebungsmethoden, Auswerteverfahren und Stichprobe
  • Auswertung: Aufbereitung der erhobenen Daten, qualitative und quantitative Auswertung der Daten
  • Interpretation der Ergebnisse, Herstellen des Zusammenhangs mit bestehenden Theorien/Modellen
  • Abnahme von Forschungsergebnissen
  • Aufbereitung der Ergebnisse für die Praxis
  • Sicherstellung des Praxistransfers
  • Evaluation des Forschungsprojektes

Forschungsvergabe, Drittmittel-Akquisition und Projektmanagement

  • Ausschreibung, Gutachten und Vergabe von Forschungsaufträgen an leistungsfähige Auftragnehmer
  • Akquise von Drittmitteln für Forschungsvorhaben (national/international)
  • Forschungsdatenbanken
  • Unterstützung durch die DGUV-Institute und Kooperationen mit Forschungseinrichtungen
  • Projektkalkulation
  • Projekt- und Selbstmanagement
  • Aufgaben und Verantwortung eines Projektleiters
  • Erfolgskriterien für Projekte
  • Erste-Hilfe-Koffer für Projekte

Bildungsplanung

  • Kompetenzanalyse, Bildungsbedarf, Bildungsplanung
  • neue Lehr- und Lernformen
  • qualitätsgesicherte Anbieter

Modul 12: Einführung in die fachbezogene Kommunikation - Englisch im Berufsleben

  • Es werden Lese- und Hörstrategien unter Einbeziehung von authentischen, fachbezogenen Texten vermittelt.
  • Notwendige grammatische Strukturen werden vertieft, wobei die Vermittlung von Fachwortschatz integriert wird.
  • Die mündliche Kommunikation und Präsentation im Arbeitsumfeld bilden den Schwerpunkt.
  • Die fremdsprachliche Kompetenz umfasst ebenfalls die Darstellung und Diskussion relevanter fach- und berufsbezogener Themen.
  • Die Studierenden verfügen auch über interkulturelle Kompetenz.

Wissenschaftliche Leitung:

Prof. Dr. Martin Schmauder (TU Dresden)

Projektleitung / Projektsteuerung:

Jana Smitkewiecz (DIU)
Dr. Volker Didier (IAG der DGUV)

Zulassungskommission:

Prof. Dr. Schmauder (TU Dresden)
Dr. Didier (IAG der DGUV)

Prüfungskommission:

Prof. Dr. Schmauder (TU Dresden)
Prof. Dr. Windemuth (IAG der DGUV)

Praxisbeirat

NameFunktionKontakt
Prof. Dr. Dirk WindemuthDirektor, Sprecher des BeiratesInstitut für Arbeit und Gesundheit
Dr. Jörg HedtmannAbteilungsleiter PräventionBG Verkehr
Dr. Torsten KunzAbteilungsleiter PräventionUnfallkasse Hessen
Dipl.-Ing. Helmut EhnesDipl.-Ing. Helmut Ehnes Leiter der PräventionBerufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie
Helge KummerLeitender Technischer AufsichtsbeamterEisenbahn-Unfallkasse
Dr. Hans-Werner GeistRegionalleiterIAS Institut für Arbeits- und Sozialhygiene Stiftung
Jochen FischerLeiter Arbeitsschutz Senior Executive ManagerFraport AG
Dr. Rainer HauptmannSafety ManagerEHS-Security Operations Infineon Technologies Dresden GmbH
Ursula Spellenberg LeitenderSicherheitsingenieurDaimler AG

 

Dozenten

Prof. Dr. Martin SchmauderTU Dresden
Dr. Volker DidierIAG der DGUV Dresden
Dr. Walter EichendorfDGUV
Dipl.-Agraring. von Katharina Rymon LipinskiKANN
Dr. Hans Werner Geistias AG
Dr. Rainer HauptmannInfineon
Dipl.-Psych. Katharina SendeGesellschaft für Gesundheit mbH
Prof. Dr. Dirk. S. SohnTH Georg Agricola Bochum
Prof. Dr. Volker HarthMPH, Universitätsklinikum des Saarlandes
Dr. Ingolf Weißias AG
Dr. Peter Fabritiusias AG
Prof. Dr. Dirk-Matthias RoseJohannes Gutenberg-Universität Mainz
Prof. Dr. Andreas SeidlerTU Dresden
Prof. Dr. Joachim KuglerTU Dresden
Dr. Jörg HedtmannBG Verkehr
Prof. Dr. Rüdiger der WethHTW Dresden
Dr. Hiltraut ParidonIAG Dresden
Prof. Dr. Jürgen WeggeTU Dresden
Dr. Vicky Hermet-SchleicherInstitut Dr. Hermet & Partner
Prof. Dr. Ralf SchwarzerFreie Universität Berlin
Prof. Dr. Anja StrobelTU Dresden
Dipl.-Psych. Rinat SaifoullineHTW Dresden
Dr. Frauke JahnIAG Dresden
Prof. Dr. Dirk WindemuthIAG Dresden
Frau Andrea GodermeierVBG
Prof. Dr. Frank Jacobi,Psychologische Hochschule Berlin
Dr. Marcus KöllingKölling Glas GmbH & Co. KG
Prof. Dr. MerkelWestsächsische Hochschule Zwickau
Dr. Torsten KunzUK Hessen
Dr. Silke GeithnerTU Dresden
Dipl.-Ing. FinsterbuschMTM-Institut Zeuthen
Dr. BritzkeMTM-Institut Zeuthen
Dr. Jürgen WiegandIAG Dresden
Dr. Karin JoikoTU Dresden
Prof. Dr. TannenhauerSMWA
Olaf PetermannHauptgeschäftsführer der BG ETEM
Prof. Dr. WaldHTWK Leipzig
Dr. Oliver CrönertzHTWK Leipzig
Dipl.-Handelslehrer Michael PetersIAG Dresden
Prof. Dr. Rainer von KiparskiUnternehmensberatung Arbeits- und Gesundheitsschutz
Dipl.-Kfm. Jens HengstKompetenzschule TU Chemnitz
Dr. Thomas KohstallIAG Dresden
Dipl.-Wi.-Ing. (FH) Wilhelm BeckmannHTW Dresden
Dipl.-Wirtsch.-Ing. Jörg Wylegalla, M.Sc.Unternehmensberater
Prof. Dr. Thorsten SchmidtTU Dresden
Dr. Ingo WeinreichIfG GmbH Leipzig
Prof. Dr. Dr. h.c. Mathias BauerCBM
Dr. Christoph Matthias ParidonIAG Dresden
Dr. Christian BochmannIAG Dresden
Jochen LauDVR
Prof Dr. Stephan BrandenburgBGW
RA Stephan SchreiberRischbieter Meyer Schreiber Rechtsanwälte Partnerschaft
Dr. Christiane KamusellaTU Dresden
Dipl.-Ing. Susan FreibergIAG Dresden
Dr. Katrin HöhnTU Dresden
Prof. Dr. Leon UrbasTU Dresden
Dipl.‐Ing. Leonhard BlümckeBG Nahrungsmittel und Gastgewerbe, GB Prävention Sicherheit
Dr. Harald Gruber 
Dipl.-Phys. Thomas SchorchLandesdirektion Sachsen
Prof. Dr. habil. Oliver RiedelFachhochschule Dortmund
Dr. Annekatrin WetzsteinIAG Dresden

Zum Studium des im Masterstudiengang „Management Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit”  kann zugelassen werden, wer

  • einen ersten berufsqualifizierenden Fachhochschul- oder Hochschulabschluss im Rahmen eines in der Regel vierjährigen Studiums in der Bundesrepublik Deutschland (gleichwertig zu 240 Leistungspunkten) vorzugsweise auf dem Gebiet der Natur- und Ingenieur-wissenschaften
  • sowie zusätzlich eine staatlich anerkannte Qualifizierung im Arbeitsschutz oder einen zu 240 Leistungspunkten gleichwertigen Abschluss auf diesen Gebieten an einer ausländischen Bildungseinrichtung oder äquivalente Leistungen aus verschiedenen Studienrichtungen vorweisen kann, die die Kompetenzen und Fähigkeiten beinhalten, die Fragen des Arbeitssschutzes reflektieren und
  • mindestens einjährige Berufspraxis mit Bezug zu Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit nachweisen kann.

Die Qualifikation einer Aufsichtsperson der gesetzlichen Unfallversicherung oder der staatlichen Arbeitsschutzaufsicht, einer Fachkraft für Arbeitssicherheit oder eines Facharztes für Arbeitsmedizin gilt als zusätzliche Qualifizierung im Sinne dieses Absatzes.

Kann der Bewerber die oben genannten Voraussetzungen nicht als erfüllt nachweisen, wird ihm anhand von ihm einzureichender, aussagekräftiger Unterlagen Gelegenheit gegeben, vor der Zulassungskommission die Anerkennung äquivalenter Leistungen bzw. Wege zu ihrer Erbringung zu beantragen (z. B. zusätzliche Projektarbeit, zusätzliche Prüfungen). Der Mindestnachweis von 180 Leistungspunkten ist vor einer solchen Antragstellung in jedem Fall erforderlich.

Netzwerkpartner:
  • Northeastern University (NEU), Shenyang
  • Fraunhofer Academy
  • Kreiskrankenhaus Greiz GmbH