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Masterstudiengang

Fahrzeugsicherheit und Verkehrsunfallforschung, M. Sc.


Start des Programms:April 2017
Studiendauer:4 Semester
ECTS-Punkte:60 bis 120
Abschluss:Master of Science
Studiengebühren:3.960 - 6.600 EUR / Semester (inkl. Prüfungsgebühren)

Kontakt

Dipl.-Verk.wirtsch. Stephanie Hey

Tel.: +49 351 40470-153
Fax: +49 351 40470-110
E-mail: vufo@di-uni.de


Der Studiengang ist akkreditiert

Internationale Spezialisierung für Ingenieure

Mit dem viersemestrigen, berufsbegleitenden Masterstudiengang „Fahrzeugsicherheit und Verkehrsunfallforschung“ bietet die Dresden International University in Kooperation mit der Verkehrsunfallforschung an der TU Dresden GmbH (VUFO) eine deutschlandweit einzigartige postgraduale Spezialisierung für Ingenieure mit einem international anerkannten Hochschulabschluss an. Die Studierenden erhalten eine fundierte und interdisziplinäre Ausbildung für die Weiterentwicklung der Fahrzeug- und Verkehrssicherheit.

Wissenschaftlich fundiert beinhaltet der Masterstudiengang „Fahrzeugsicherheit und Verkehrsunfallforschung“ neben der Vermittlung von tiefgreifendem theoretischen Wissen, eine einzigartige praxisbezogene Ausbildung für Ingenieure mit unterschiedlichen Vorkenntnissen durch die Anbindung der Verkehrsunfallforschung.

Absolventen können sowohl die technischen als auch die medizinisch-psychologischen Folgen von Unfällen analysieren und die daraus gewonnen Erkenntnisse zielführend in der Fahrzeugentwicklung einsetzen.

Der Masterstudiengang ist modular aufgebaut. Er beinhaltet Blockveranstaltungen und Fernlernelemente, die den Bedürfnissen berufstätiger Studierender besonders entgegen kommen. Die Präsenzveranstaltungen umfassen Vorlesungs-, Übungs- und Praktikumsanteile sowie Modulprüfungen. Sie finden am Hochschulort Dresden in deutscher Sprache statt.

Die Studienziele

Durch das stetig wachsende Verkehrsaufkommen kommt der Fahrzeug- und Verkehrssicherheit eine immer größere Bedeutung zu. Bei einer steigenden Zahl von Unfällen ist die Zahl der Verkehrstoten bedingt durch die Verbesserung der Sicherheitsstandards zwar rückläufig, aber noch immer sterben auf Deutschlands Straßen durchschnittlich 11 Personen pro Tag an den Folgen eines Verkehrsunfalls. Jeder einzelne Verkehrsunfall stellt dabei ein komplexes Zusammenwirken von menschlichen und technischen Einflussfaktoren und Umweltbedingungen dar.

Das Masterstudium bildet eine fundierte Grundlage für die Weiterentwicklung der Fahrzeug- und Verkehrssicherheit. Die Studierenden lernen neben technischen, naturwissenschaftlichen, medizinischen und rechtlichen Grundlagen ebenso anwendungstechnisches Spezialwissen. Dabei spielt die Fahrzeugsicherheit als ein Kernelement eines nachhaltigen Mobilitätskonzeptes neben Emissionen und Verbrauch eine wichtige Rolle.

Der Studiengang richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus Forschung und Entwicklung aller Branchen der Fahrzeug- und Verkehrssicherheit:

  • Fahrzeughersteller und Zulieferindustrie
  • Prüforganisationen
  • Verkehrsingenieurwesen
  • Verkehrswegebau
  • Verkehrsplanung
  • Forschungseinrichtungen
  • Verkehrspsychologische Einrichtungen
  • Rettungswesen und Notfallmedizin
  • Versicherungswirtschaft
  • Verkehrsbehörden


International anerkannter akademischer Abschluss

Nach erfolgreichem Bestehen der Prüfungen, einschließlich der Disputation der Masterthesis, erhalten die Teilnehmer des Studienganges den international anerkannten Abschluss Master of Science.

Die Absolventen besitzen alle Voraussetzungen, um an einer Fortbildung bei einer technischen Prüfstelle für den Kraftfahrzeugverkehr mit anschließender amtlicher Anerkennung als Kraftfahrsachverständiger ohne Einschränkungen (aaS) teilzunehmen.

Die Teilnehmer einzelner Module erhalten ein Zertifikat inklusive Nachweis über die besuchten Kursveranstaltungen.

 

 

Das Curriculum

Vier Semester berufsbegleitendes Studium mit einem Gesamtumfang von 480 bis 800 Präsenzstunden (je nach Vorkenntnissen und Studienabschluss).

Der erste Teil des Masterstudiums (1. bis 3. Semester) besteht aus Präsenzveranstaltungen und Selbststudienphasen in insgesamt 14 Modulen, die je nach Vorkenntnis und Abschluss des Studenten obligatorisch sind. Der zweite Teil des Masterstudiums (4. Semester) besteht aus der Anfertigung und Verteidigung der Masterarbeit. 

Die 14 Module beinhalten Lehrveranstaltungen zu technischem und naturwissenschaftlichem Grundlagenwissen und anwendungstechnischem Spezialwissen sowie verschiedene Fachpraktika.

Prüfungsmodalitäten regelt die vom Ministerium bestätigte Prüfungsordnung. Weitere Informationen zum Studienablauf und -inhalt bietet die bestätigte Studienordnung.

Erster Teil:

Modul 1: Grundlagen der Mechanik

Modul 2: Technische Grundlagen: Stoßmechanik, Finite Elemente, Mehrkörpersimulation

Modul 3: Fahrzeugtechnik: Antriebstechnik und alternative Antriebe, Kfz-Mechatronik, Kfz-Konstruktion, Berechnung und Leichtbau

Modul 4: Fahrzeugdynamik

Modul 5: Fahrzeugsicherheit

Modul 6: Medizinische und psychologische Grundlagen

Modul 7: Verkehrstechnik

Modul 8: Rechtliche Grundlagen und Verbraucherschutz

Modul 9: Unfalluntersuchungen

Modul 10: Unfalldatenanalyse

Modul 11: Wissenschaftliches Arbeiten

Modul 12: Analyse

Modul 13: Vorpraktikum

Modul 14: Fachpraktikum (kurz bzw. lang) bei der VUFO GmbH

 

 

 

Die wissenschaftliche Leitung


Für die Durchführung der Lehrveranstaltungen stehen hoch qualifizierte Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Praxis bereit, die eine Lehrqualität gewährleisten, welche den hohen Standards der Dresden International University entspricht. Die Lehre wird von Professoren der Technischen Universität Dresden mit einschlägigen wissenschaftlichen Kompetenzen sowie Praktikern mit langjährigen Berufserfahrungen aus namhaften Unternehmen der Fahrzeug- und Zulieferindustrie, Verkehrsunfallforschung und Bundesanstalt für Straßenwesen durchgeführt. Die Abstimmung der Lehrinhalte zwischen den verschiedenen Modulen wird durch eine kontinuierliche Kooperation zwischen den Dozenten gesichert.

Wissenschaftlicher Leiter

Prof. Dr.-Ing. habil. Horst Brunner

Senior Consultant bei der Verkehrsunfallforschung an der TU Dresden GmbH

Weitere Dozenten (Auswahl)

Dr.-Ing. Lars Hannawald
Geschäftsführer der Verkehrsunfallforschung an der TU Dresden GmbH

Prof. Dr.-Ing. Michael Beitelschmidt
Professur für Dynamik und Mechanismentechnik an der TU Dresden

Prof. Dr.-Ing. habil. Egon Christian von Glasner
Präsident der europäischen Vereinigung für Unfallforschung und Unfallanalyse e.V.

Prof. Dr.-Ing. Christian Lippold
Professur für Gestaltung von Straßenverkehrsanlagen an der TU Dresden

Prof. Dr.-Ing. Reinhold Maier
Professur für Straßenverkehrstechnik an der TU Dresden

Dipl.-Ing. Dieter Scheunert
Centerleiter Produktsicherheit der Daimler AG Stuttgart

Prof. Andree Seeck
Leiter der Abteilung Fahrzeugtechnik bei der Bundesanstalt für Straßenwesen und Präsident des Euro NCAP (European New Car Assessment Programme)

Dr.-Ing. Thomas Schwarz
Politikbeauftragter, Audi AG

Dipl.-Ing. T. Kinsky
Senior Expert Regulatory Requirements, Adam Opel AG

Prof. Dr. med. habil. Jan Dreßler
Direktor Institut für Rechtsmedizin an der Universität Leipzig

Prof. Dr.-Ing. Günther Prokop
Professur für Kraftfahrzeugtechnik an der TU Dresden und Leiter des Instituts für Automobiltechnik Dresden

Dipl.-Ing. Jürgen Bönninger
Geschäftsführer der FSD Fahrzeugsystemdaten GmbH

 

 

 

 

Fachbeirat

Eines der Hauptanliegen der DIU ist eine optimale Verbindung von Theorie und Praxis. In Form eines Industriebeirates wurde ein Gremium geschaffen, das die Anforderungen der Branche an die Studieninhalte formuliert und die Interdisziplinarität der Ausbildung dokumentiert. Die Mitglieder des Beirates haben beratende und vertriebsunterstützende Funktionen und geben wesentliche Impulse für die Qualifikationsziele und Weiterentwicklung des Studienganges.

Folgende Unternehmen und Personen sind derzeit im Beirat organisiert:

  • Prof. Horst Brunner, Wissenschaftlicher Leiter
  • Dieter Scheunert, Daimler AG
  • Prof. Andre Seeck, Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
  • Clemens Klinke, DEKRA SE
  • Klemens Schmiederer, TÜV SÜD AG
  • Dr. Thomas Schwarz, Audi AG
  • Prof. Klaus Kompass, BMW Group
  • Andreas Georgi, Robert Bosch GmbH
  • Dr. Matthias Kühn, Unfallforschung der Versicherer (UDV)
  • Jürgen Bönninger, FSD Fahrzeugsystem daten GmbH
  • Prof. Lars Hannawald, Verkehrsunfallforschung an der TU Dresden GmbH
  • Prof. Mark Gonter, Volkswagen AG
  • Dr. Reinhard Kretzschmar, DIU

Die Zulassungsvoraussetzungen

Zum Masterstudiengang „Fahrzeugsicherheit und Verkehrsunfallforschung” können diejenigen zugelassen werden, die einen deutschen Fachhochschul- oder Hochschulabschluss (180 ETCS) vorzugsweise auf dem Gebiet der Natur- oder Ingenieurwissenschaften besitzen

oder
einen Abschluss vorzugsweise auf dem Gebiet der Natur- oder Ingenieurwissenschaften an einer ausländischen Bildungseinrichtung (210 ETCS)

und
eine mindestens einjährige Berufspraxis nachweisen können.

Alternativ

Teilnehmer, die äquivalente Leistungen aus verschiedenen Studienrichtungen vorweisen können, die die Kompetenzen und Fähigkeiten beinhalten, die Fragen der Fahrzeug- und Verkehrssicherheit wissenschaftlich zu reflektieren und einschlägige mindestens dreijährige Berufstätigkeit nachweisen können.

Netzwerkpartner:
  • Europäisches Institut für postgraduale Bildung GmbH
  • Weber Rohrleitungsbau
  • AOK Hessen