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Zertifikatskurs

Wissenstransfer im Integrierten Eisenbahnlabor


Start des Programms: Auf Anfrage
Abschluss: Zertifikat
Studiengebühren: In Abhängigkeit von Kursinhalten und Kursdauer

Kontakt

Bewerbung:
Dipl. Soz.Päd. Jana Schulle, B.A
Tel:  0351 40470-151
Fax: 0351 40470-110
jana.schulle@di-uni.de


Im Rahmen der Reihe "Wissenstransfer für Unternehmen" bieten wir für im Bereich Eisenbahn tätige Firmen (Eisenbahnverkehrsunternehmen, Eisenbahninfrastrukturunternehmen, Ingenieurbüros, Hersteller von Eisenbahnsicherungstechnik u.a.) Weiterbildungskurse auf den Gebieten Eisenbahnbetrieb und Eisenbahnsicherungstechnik an. Die Weiterbildungsangebote bestehen je nach Kurs aus Vorlesungen, Seminaren und Praktika im Eisenbahnbetriebslabor und/oder im Eisenbahnsicherungstechniklabor. Neben Grund- und Aufbaukursen werden spezielle, auf die Weiterbildungsanforderungen einzelner Unternehmen zugeschnittene Kurse durchgeführt. Bei Bedarf können auch Inhouse-Kurse angeboten werden (Präsenztraining).
Unser Referenten-Team setzt sich aus hochmotivierten Hochschulmitarbeitern mit zum Teil mehrjähriger Praxiserfahrung und Praktikern aus Unternehmen der Verkehrsbranche zusammen.

Folgende Weiterbildungen bietet die DIU in Kooperation mit der TU Dresden an:

  • Grundlagenkurs Eisenbahnbetrieb
  • Aufbaukurs Eisenbahnbetrieb
  • Systemwissen Leit- und Sicherungstechnik
  • Planungskurs Sicherungstechnik
  • Technische Sicherheitsanalysen im Bahnverkehr
    mit Zusatzmodul Mathematische Grundlagen der Sicherheitsarbeit

Weiterführende Informationen zu den Kursen

Konkrete Kursziele

  • Vermittlung des aktuellen Standes der Wissenschaft und Technik im Eisenbahnbetrieb und in der Sicherungstechnik
  • Einführung bzw. Vertiefung in die Betriebsabläufe und das Management des schienengebundenen Verkehrs
  • Grundlagen der Betriebsleitung, Betriebssteuerung und Disposition
  • Kenntnisse im Störungsmanagement und den Störungsauswirkungen
  • Ermittlung der Leistungsfähigkeit der Anlagen und der Qualität des Betriebes
  • Gestaltung von Fahr-, Dienst- und Umlaufplänen
  • Umsetzung des gewonnenen Wissens durch Simulation von Betriebsläufen im Eisenbahnbetriebslabor

Das Integrierte Eisenbahnlabor (IEL) ist eine moderne Lehr- und Forschungsanlage der Fakultät Verkehrswissenschaften "Friedrich List" an der TU Dresden. Sie besteht aus den Komponenten:

  • Eisenbahnbetriebslabor,
  • Eisenbahnsicherungstechniklabor und
  • Außenanlagen.

Es handelt sich um eine Kombination aus:

  • Einer realen Modelleisenbahnanlage mit originalen Stellwerken und
  • einer Betriebs- und Stellwerkssimulation (BEST).

Das Labor ist eine exakte Nachbildung systemtechnischer und technischer Komponenten des Eisenbahnbetriebs. Es wird hauptsächlich im Rahmen von Praktika und Forschungen im Studiengang Verkehrsingenieurwesen an der TU Dresden eingesetzt. Auch andere universitäre Einrichtungen und Forschungseinrichtungen nutzen das EBL.  Weiterhin wird das Labor im Rahmen von Weiterbildungsmaßnahmen für Unternehmen genutzt.

Die Sicherung der Betriebsführung und die wissenschaftliche Verantwortung für das Eisenbahnbetriebslabor obliegt der Professur für Bahnverkehr, öffentlicher Stadt- und Regionalverkehr an der TU Dresden.

Möglichkeiten zum Training von Studenten und von Partnern aus der Wirtschaft

  • In den Betriebsprozessen der Eisenbahn
  • In der Sicherungstechnik
  • In der Eisenbahntechnik
  • Im Störungs- und Notfallmanagement
  • Im Betriebsmanagement

Technische Möglichkeiten

  • Automatische, fahrdynamisch exakte Steuerung der Zug- und Rangierfahrten
  • Sicherungstechnik flexibel anschließbar
  • Integration einer Betriebsleitzentrale
  • Schnittstelle zu externen Computersystemen
  • Virtuelle Netzerweiterung
  • Computerunterstützung des Übungsbetriebes

Möglichkeiten für die Ausbildung

  • Durchführung eines vorbildgerechten Eisenbahnbetriebes in einem Netz
  • Betriebs- und Zeitabläufe im Zusammenwirken mehrerer Betriebsstellen
  • Reaktion auf Störungen und Abweichungen sowie Untersuchung der Auswirkungen
  • Disposition und Betriebsleitung zentraler und dezentraler Betriebsstellen bis zu größeren Teilnetzen
  • Durchspielen unterschiedlicher Varianten des Betriebsmanagements
  • Flexible Konfiguration unterschiedlicher Stellwerkstechnik

Möglichkeiten für die Forschung

  • Fahrzeit-, Qualitäts- und Leistungsuntersuchungen
  • Überprüfen der Stabilität von Fahrplänen und Ableiten geeigneter Maßnahmen und Regeln
  • Simulation und Untersuchung realer Systeme (z.B. S-Bahn Dresden)
  • Experimentieren mit diversen sicherungstechnischen Konzepten
  • Forschung und Erprobung neuartiger Leit- und Sicherungstechnik
  • Schnittstelle zu externen Computersystemen für weitere Entwicklungen

Die Lehranlage reagiert auf Bedienungsfehler und technische Störungen weitgehend originalgetreu und zeitgerecht. Dadurch offenbart sie als kleines Eisenbahnnetz vielfältige Problemstellungen (Auswirkungen von Störungen, Ver­spä­tungsfort­pflanzung) und ermöglicht praxisbezogene Übungen und Demonstrationen vom planmäßigen Betrieb bis zum Bahnbetriebsunfall.

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